Forum.stalinwerke.de - stalinforum.de

Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
Aktuelle Zeit: Do 19. Okt 2017, 07:18

Alle Zeiten sind UTC




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 17 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2008, 17:54 

Beiträge: 105
Neulich habe ich mal wieder einen alten Artikel der BAHAMAS aus dem Jahre 1993 von Jürgen Elsässer gefunden, der sich mit dem nationalen Sozialismus und dem Antisemitismus beschäftigt. Obwohl der Artikel so schlecht ist, daß man ihn eigentlich gar nicht erwähnen bräuchte, enthält er eine Behauptung, die mir auch schon anders begegnet ist und die ich gern geklärt wüßte.

Elsässer behauptet, es wäre unlängst wissenschaftlich belegt, daß Stalin nach dem Ärzte-Prozess alle Juden der Sowjetunion nach Sibirien deportieren lasse wollte. Im Buch von Frank Hirschinger "Gestapoagenten, Trotzkisten, Verräter" aus dem Jahre 2005 wird es ebenfalls geschrieben. Dort steht:
Zitat:
Aufgrund der Berichterstattung über die angebliche "Ärzte-Verschwörung" griff in der Sowjetunion eine Massenhysterie um sich. Aus Furcht vor Vergiftung verweigerten viele Patienten die Verschreibungen von Medikamenten durch jüdische Ärzte. Juden wurden öffentlich angepöbelt und aus ihren Arbeitsstellen entlassen. Vier Wochen nach Stalins Tod erklärte das sowjetische Innenministerium, dass die Verhaftung der Ärzte zu Unrecht erfolgt und ihre Geständnisse durch ungesetzliche Untersuchungsmethoden erzwungen worden seien. Der geplante Ärzteprozess sollte den Auftakt zu einem Szenario bilden, dessen Tod wohl nur durch Stalins Tod verhindert wurde. Dieses Szenario sah vor, nach der öffentlichen Hinrichtung der jüdischen Ärzte auf dem Roten Platz im ganzen Land Progrome ausbrechen zu lassen, worauf sich prominente Juden in einem vorbereiteten Aufruf an Stalin wenden und ihn bitten sollten, die Juden durch Deportationen in den Fernen Osten vor dem Volkszorn zu retten.Ziel der Deportationen sollte u.a. Birobidshan sein, wo man die Juden in Baracken internieren wollte.


In der Fußnote wird auf folgende Werke verwiesen:
Keßler: Die SED und die Juden
Lustiger: Rotbuch
Timm: Hammer, Zirkel, Davidstern
Hodos: Schauprozesse
Conquest: Stalin
Waksberg: Gnadenlos
Jakowlew: Blutige Vergangenheit

Es wird weiterhin vermerkt, daß Arno Lustiger diese Aussage bezweifelt, weil keine konkreten Belege dazu vorliegen.

Hat von euch sich schon mal einer mit diesem Thema beschäftigt und kann Auskunft geben, ob es sich hier um Tatsachen oder um Hirngespinste handelt?

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Do 3. Apr 2008, 13:50 
Möchtegernputschist
Benutzeravatar

Beiträge: 1624
hi, habe mich mal - wenn auch nur unzureichend - mit dem Thema auseinander gesetzt. Leider bin ich erst ab nächster Woche wieder zu Hause und komme im Moment nicht an die Informationen ran, kann aber schon mal sagen, dass folgende Bemerkung:
Zitat:
Vier Wochen nach Stalins Tod erklärte das sowjetische Innenministerium, dass die Verhaftung der Ärzte zu Unrecht erfolgt und ihre Geständnisse durch ungesetzliche Untersuchungsmethoden erzwungen worden seien.

absoluter Unsinn ist.
Richtig ist zwar, dass nach Stalins Tod die Ärzte "rehabilitiert" wurden, jedoch aber wird vergessen zu erwähnen, dass nach der Rehabilitierung die Ärzte selbst zugaben an der Verschwörung beteiligt gewesen zu sein und dass sie keine Folter erfuhren.

"Nachdem wir alle entlassen worden waren, erzählten mir Wowsi und Winogradow selbst, dass sie die ihnen zur Last gelegten Verbrechen zugegeben hatten. Der am meisten tragische Aspekt dieser Geständnisse lag darin, dass die betreffende Person nicht nur die Verbrechen zugab, die sie angeblich eigenhändig ausgeführt hatte, sondern darüberhinaus auch die Existenz von kriminellen Organisationen und kollektiver krimineller Handlungen. ... Der Beschuldigte wurde dazu verleitet, dadurch mit der Untersuchungsbehörde zu kooperieren, dass er die Verbrechen anderer gleich mit gestand. Das traf auf Wowsi und Winogradow zu, aber auch auf andere.
Sophia Karpai, einst Ärztin am Kremlkrankenhaus, berichtete mir im Sommer 1953 über ihre Gegenüberstellung mit Wowsi, Winogradow und Wasilenko im Gefängnis. Sie sagten ihr ins Gesicht, dass sie es gewesen sei, die ihre kriminellen Befehle, die Patienten auf schädliche Weise zu behandeln, ausgeführt habe. ...
So waren also diejenigen, die umgefallen waren, selbst zu Zeugen der Anklage geworden."
(Y. Rapoport, Die Ärzteverschwörung. Stalins letztes Verbrechen, London 1991, S. 137).

Darüberhinaus sagten die entlassenen Ärzte aus, dass ihre Geständnisse nicht durch die Anwendung von
" ... Folter, wovon es in den denkwürdigen Säuberungsjahren 1937-39 verbreitet Gerüchte gab, erpresst worden seien. ... Winogradow teilte mir mit, dass er von Anfang an entschlossen gewesen sei, alles zuzugeben - auch was die Vorwürfe der Spionage für Frankreich und Großbritannien betraf und nicht zu warten, bis sie anfingen, ihn zu foltern."
(Y. Rapoport, ebenda, S. 138).

_________________
Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Do 3. Apr 2008, 21:49 

Beiträge: 105
Dass die Rehabilitierung der Ärzte ein Fehler war, weil sie tatsächlich an den Verbrechen beteiligt waren, stand ja schon an einem anderen Ort hier im Forum.
Nicht nur, daß die sog. Antideutschen aus der Verfolgung der Ärzte einen antisemitischen Akt machen. Sie berufen sich auf irgendwelche zwielichtigen Quellen, die behaupten, Stalin hätte alle Juden der SU deportieren und internieren lassen wollen. Diese These scheint auch durch "Forschungen" bürgerlicher Kräfte bestätigt worden zu sein, wobei keine Belege vorgelegt werden konnten.
Worum es mir geht, ist, ob es dazu Informationen gibt, mit welchen man die bürgerlichen "Forscher" entlarven kann.

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: So 6. Apr 2008, 12:42 
Möchtegernputschist
Benutzeravatar

Beiträge: 1624
naja wenn die bürgerlichen "Forschungen" keine Beweise liefern, lohnt es sich für mich nicht einen einziogen Gedanken dazu zu verschwenden, so einfach ist das. Würden die wenigstens EINEN Beleg geben, anstatt nur den Wortlaut irgednwelcher "Historiker", könnte man sich die Mühe machen, sich damit zu beschäftigen.
Ich stelle mir hierbei einfach die Frage, ob es einen rationellen Grund dafür geben sollte, dass alle Juden deportiert werden sollen (soll damit die Vernichtung der Juden durch die Nazis als nicht einmalige Sache erklärt werden?) und was denn auch dazu Mitglieder des Politbüros sagten, die jüdischer Abstammung sind und auf voller Linie Stalins standen (z. B. Kaganowitsch) - hätten die auch deportiert werden müssen und dürfte man denen nicht vertrauen?
Diese "Geschichte" gehört für mich zu den vielen Komödien (eher Tragödien) der Geschichtsschreibung ...

_________________
Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: So 6. Apr 2008, 13:41 
Administrator
Benutzeravatar

Beiträge: 4023
Sergej hat geschrieben:
Diese "Geschichte" gehört für mich zu den vielen Komödien (eher Tragödien) der Geschichtsschreibung ...


Vor allem ist die Geschichte voller "wäre", "hätte", "sollte".

_________________
Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 16. Apr 2008, 14:32 
Benutzeravatar

Beiträge: 14
"naja wenn die bürgerlichen "Forschungen" keine Beweise liefern, lohnt es sich für mich nicht einen einziogen Gedanken dazu zu verschwenden, so einfach ist das. Würden die wenigstens EINEN Beleg geben, anstatt nur den Wortlaut irgednwelcher "Historiker", könnte man sich die Mühe machen, sich damit zu beschäftigen."

jaja, das sind wieder solche möchtegern Schriftsteller. Wenn das so einfach wäre nen Buch zu schreiben indem ich mich auf andere4 berufe, "der hat uja gesagt usw", dann könnte jeder nen Buch raus bringen. Sowas lese ich garnicht erst.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Di 16. Dez 2008, 15:32 

Beiträge: 105
Ich habe mal ein wenig recherchiert, weil mich das Thema "Sozialismus und Antisemitismus" gerade interessiert. Und bei Waksberg "Die Verfolgten Stalins. Aus den Verliesen des KGB" habe ich auf Seite 229 folgende Schilderung gefunden.

Zitat:
Der "Prawda"-Artikel über die "Mörderärzte", der den Beginn einer neuen wütenden antisemitischen Kampagne einleitete, erschien erst, nachdem das Szenario vollständig ausgearbeitet und bestätigt war. Die kurze, aber massive Propagandakampagne sollte durch einen öffentlichen Prozeß ihren Abschluß finden. Natürlich waren für ausnahmslos alle Angeklagten die Todesurteile im voraus entschieden. Die Hinrichtung sollte auf dem Roten Platz stattfinden, wo Dutzende Galgen aufgerichtet werden sollten. Die erboste Menge würde die Unglückseligen den Händen der Ochrana entreißen und sie lynchen, obwohl die Soldaten "heldenhaft" den Ansturm der Menge abzuwehren versuchen würde. Unmittelbar danach würden überall Pogrome gegen Juden ausbrechen. Am darauffolgenden Tag sollten dann die "Prawda" und der Funk einen Aufruf von Persönlichkeiten jüdischer Nationalität verbreiten, in dem sie Stalin darum bitten, ihre Glaubensbrüder vor dem gerechten Volkszorn zu retten und in die menschenleeren Gebiete des Fernen Ostens zu bringen, wo sie ihre Schuld als Mörder und Verräter wiedergutmachen wollten. Stalin würde dann mit väterlichem Einverständnis dieser Bitte stattgeben.


Also ich habe mir nach diesem Text erstmal den Bauch vor Lachen gehalten.
Aber im Ernst, denn Waksberg meint es ernst: Der Plan soll auf Dr. phil Dmitri Tschesnokow zurückgehen, der Chefredakteur der Zeitung "Fragen der Philosophie" war. Er soll im Oktober 1952 auf dem 19. Parteitag in das Präsidium des ZK gewählt worden sein. Seine Wahl soll er eben jener Idee zu verdanken haben.

Im Anhang steht noch auf Seite 251:
Zitat:
Es gibt ein sicheres Zeugnis für die Authentizität dieser ohnehin außer Zweifel stehenden Version. Der noch lebende Leibwächter Stalins, Major der Staatssicherheit Alexej Rybin - er macht keinen Hehl aus seiner bis heute ungebrochenen Treue gegenüber dem Vater der Völker -, war bei zwei geheimen operativen Sitzungen anwesend, wo Details dieser Operation besprochen wurden. Er erinnert sich, daß er in die Paßabteilung der Moskauer Miliz geschickt wurde, um sich persönlich von der Genauigkeit und Vollständigkeit der Listen von Ärzten "nichtarischer" Herkunft mit Angabe ihrer Privatadresse zu überzeugen. Diese Adressen sollten den Anstiftern des Pogroms übergeben werden.


Waksberg bringt dann auch noch einen Brief von Ilja Ehrenburg an Stalin, in dem auf eine Briefveröffentlichung in der Prawda hingewiesen wird, aber überhaupt kein Bezug zu einer Bitte alles Juden zu deportieren. Es wird auch kein Datum für den Brief angegeben. Genauso wenig wird kein Aktenhinweis gegeben auf Protokolle der genannten Sitzungen.

Das Buch entbehrt jeder Wissenschaftlichkeit, wird aber in der deutschen Literatur über eventuellen Antisemitimus der SU oder der DDR oft zitiert. Was sagt ihr dazu? Weiß jemand, ob die Bücher Waksbergs auch in Rußland publiziert wurden oder ob sie nur für den ausländischen Markt verfaßt wurden. Im Impressum steht nur drin, daß das Buch aus dem russischen übersetzt wurde, es steht aber kein Originaltitel da.

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 17. Dez 2008, 16:21 

Beiträge: 105
Ich will hier noch ein Buch zitieren: Louis Rapoport "Hammer, Sichel, Davidstern. Judenverfolgung in der Sowjetunion" aus dem Englischen "Stalin's war against the Jews"
Ich zitiere erstmal was zum Mord an Kirow und auch nur um zu demonstrieren, welche Art und Schriften in der deutschen akademischen Diskussion über Antisemitismus in der SU und in der DDR gern zitiert werden und denen ein Anspruch auf Wissenschaftlichkeit gewährt wird.

S.60-62
Zitat:
Vermutlich befaßte sich Stalin mit der Idee einer großen Säuberung, lange bevor er die Welle von Schauprozessen, Massenterror, Verhaftungen und Hinrichtungen tatsächlich in Gang setzte. Es ist erwiesen, daß Stalin Kirows Ermordung befahl und sie in der gleichen Art ausnutzte wie Hitler den Reichstagsbrand. Innerhalb weniger Stunden nach der Ermordung ließ Stalin, der in der Öffentlichkeit tiefe Trauer um seinen verlorenen Genossen heuchelte, einen Befehl zu Massenhinrichtungen, der von seinem treuen Freund Abel Jenukidse unterzeichnet war. Darin wurden die Untersuchungsbehörden beauflagt, "die Fälle derer, die der Vorbereitung oder Durchführung von Terrorakten angeklagt sind, zu beschleunigen". Die Gerichtsinstanzen wurden angewiesen, die Vollstreckung von Todesurteilen nicht zu behindern, während "die Organe" - Spitzname für die Geheimpolizei, der wegen seiner sexuellen Nebenbedeutung ängstliches Gelächter hervorrief - den Befehl erhielten, "die Todesstrafe an Verbrechern ... sofort nach der Verkündung zu vollstrecken". Ironischerweise unterschrieb Jenukidse, der Nadeshda Allilujewas Leichnam gefunden hatte, damit das Todesurteil für sich selbst. Das Modell der ständig wachsenden Zahl angeblicher Verschwörungen, die fortwährend "aufgedeckt" wurden, fand 1953 in den Anschuldigungen gegen die Kremlärzte seine Wiederholung.
Stalin begann die Todeslisten, indem er ein Blatt Papier in der Mitte teilte und die beiden Spalten mit den namen der ersten zu verhaftenden Verräter füllte. An der Spitze standen seine früheren Partner in der regierenden Troika, die Juden Sinowjew und Kamenew. Unter den geschätzten sieben bis zehn Millionen Opfern waren Hunderttausende anderer Juden. Die sowjetische Presse und Massenversammlungen wurden von Stalin gleichermaßen genutzt, das russische Volk bis zur Hysterie aufzupeitschen. Die Massen schrien nach dem Blut der Trotzkisten, der Söhne des alten Regimes, der Anhänger Bucharins, der Bürger, die Verwandte im Ausland hatten, der Bolschewiken und Tschekisten, die "nicht genügend wachsam" waren, der vielen Verräter in den bewaffneten Kräften. Wahnwitzige öffentliche Denunziationen und sogenannte Entlarvungen von Volksfeinden überschwemmten das Land. In Moskau wurden 180000 Parteimitglieder als Volksfeinde entlarvt, in Leningrad 40000. [...] Fast die gesamte Belegschaft der Prawda und Iswestija verschwand; die Roten Armee und die Marine wurden von 30000 Offizieren "gesäubert". Fünftausend von ihnen wurden erschossen. Marschälle, Generäle, Chefs der Geheimpolizei und Botschafter wurden umgebracht, und dazu noch einige der bekanntesten Schriftsteller, Regisseure, Kritiker und Schauspieler.


Und damit nicht genug: Auf Seite 54 schreibt er, daß bei der Kollektivierung etwa 22 Millionen Menschen umgebracht wurden.

Ist das nicht alles erstaunlich? Besonders das sowas im wissenschaftlichen Diskurs überhaupt ernstgenommen wird?
Für die wichtigsten Behauptungen gibt er natürliche keine Quellen an. Und ansonsten verweist er ab und zu auf Anton Antonow-Owsejenko und auf Roy Medwedew. Deren Zahlen sind von Prof. Arch Getty Anfang der 1990er Jahre schon in der American Historical Review widerlegt worden.

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 17. Dez 2008, 16:51 
Salonbolschewist
Benutzeravatar

Beiträge: 1077
Zitat:
Es ist erwiesen, daß Stalin Kirows Ermordung befahl und sie in der gleichen Art ausnutzte wie Hitler den Reichstagsbrand.


Auf den Mord an Kirow ging Sergej auch in seinem Text über die Moskauer Prozesse ein. Nur der Vollständigkeit halber.

_________________
Brian: You have to be different!
The crowd: Yes, we are all different!
Small, lonely voice: I'm not!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 17. Dez 2008, 17:05 
Möchtegernputschist
Benutzeravatar

Beiträge: 1624
Zitat:
Darin wurden die Untersuchungsbehörden beauflagt, "die Fälle derer, die der Vorbereitung oder Durchführung von Terrorakten angeklagt sind, zu beschleunigen". Die Gerichtsinstanzen wurden angewiesen, die Vollstreckung von Todesurteilen nicht zu behindern, ....


mal ganz unabhängig davon dass dieses Antiterrorgesetz kaum angewandt wurde

_________________
Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 17. Dez 2008, 18:45 

Beiträge: 105
So, jetzt habe ich noch ein Zitat aus demselben Buch auf den Seiten 68-69. Da geht es um die Ermordung von Gorki, Kuibyschew etc. Man achte besonders auf den einen Satz: "Wenn etwas Wahres daran ist, dann wird es zweifellos auf Stalins Befehl geschehen sein." Die Diktion wird ja dadurch schon deutlich: Wenn es wirklich so war, ist Stalin schuld. Wenn Stalin nicht schuld sein kann, ist der Fall erlogen.

Zitat:
Außer Lewin und Pletnew waren noch zwei andere Ärzte betroffen: A.I. Winogradow vom Krankenhaus der Geheimpolizei und Chodorowski, Leiter des medizinischen Dienstes im Kreml, aber beide starben oder wurden während des Verhörs getötet. Ein fünfter Arzt, Ignati Nikolajewitsch Kasakow, "gestand" seine Beteiligung an der medizinischen Ermordung seines Patienten Menshinski und berichtete Stalins oberstem Ankläger Andrei Wyschinski, daß der ermordete Chef der Tscheka an Angina pectoris und Bronchialasthma gelitten hatte. Dr. Lewin soll Kasakow angewiesen haben, dem Patienten Herzstimulatien, darunter auch Strophantin, zu verabreichen, und Menshinski starb wenig später. In hohen Dosen ist Strophantin ein tödliches Gift. Afrikanische Pygmäen verwenden dieses Pflanzengift für ihre Pfeile.
Dr. Lewin gestand im Prozeß, daß er Kasakow tatsächlich den Auftrag zur Vergiftung Menshinskis gegeben hatte, so daß Jagoda die Geheimpolizei übernehmen konnte.
Die "ärztlichen Giftmörder", ein Begriff, der 1953 erneut verwendet wurde, hatten den tuberkulosekranken Maxim Gorki in ein überheiztes Zimmer gelegt und ihn dann großer Kälte ausgesetzt. Diese Tortur, wurde dem Gericht berichtet, wiederholten sie, bis der Dichter tot war. Staatsanwalt Wyschinski teilte mit, daß Gorki von Lewin und Pletnew Überdosen von Digitalis erhalten hätte. Digitalis ist ein starkes Herzstimulans und Diuretikum, das aus dem roten Fingerhut gewonnen wird. Und so erfuhr das sowjetische Volk durch das Radio, daß die Mörder des geliebten Gorki hochgeachtete Ärzte waren, die für ihre Verbrechen nun die Höchststrafe erhalten würden. Die terrorisierten und erniedrigten Ärzte waren aber nichts als Sündenböcke.
Dr. Lewin gestand außerdem, den Tod des herzkranken Kuibyschew durch vorsätzliche medizinische Vernachlässigung verursacht zu haben. Jagoda selbst sagte während seiner kurzen Zeugenaussage nur: "Ich habe Lewin angewiesen, den Tod von Gorki und Kuibyschew voranzubringen, und das ist alles." Wenn etwas Wahres daran ist, dann wird es zweifellos auf Stalins Befehl geschehen sein. [...]
Die Journalistin Brigitte Gerland, die von 1948 bis 1953 in einem Lager des Gulag in Workuta saß, berichtete, daß Pletnew als Lagerarzt arbeitete und Trotzkis Behauptung bestätigte, daß Gorki vergiftet wurde, weil er die UdSSR verlassen und nach Italien zurückkehren wollte. Gorki und zwei seiner Pfleger wurden nach Pletnews Aussage mit vergifteten Süßigkeiten umgebracht. Die Ärzte, die Gorkis Totenschein unterschrieben, auch Pletnew selbst, kannten die wahre Todesursache.


Als Quellen werden Robert Conquest, Solshenizyn und Trotzki angegeben.

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 17. Dez 2008, 19:34 
Benutzeravatar

Beiträge: 131
kortschagin hat geschrieben:
Elsässer behauptet, es wäre unlängst wissenschaftlich belegt, daß Stalin nach dem Ärzte-Prozess alle Juden der Sowjetunion nach Sibirien deportieren lasse wollte.


Halte ich für völligen Schwachsinn, der wahrscheinlich durch die Totalitarismus-Doktrin motiviert ist, den Faschismus mit dem Kommunismus gleichzusetzen.

_________________
"Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse." - Karl Marx, Kommunistisches Manifest


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Mi 17. Dez 2008, 21:31 

Beiträge: 105
Jens hat geschrieben:
kortschagin hat geschrieben:
Elsässer behauptet, es wäre unlängst wissenschaftlich belegt, daß Stalin nach dem Ärzte-Prozess alle Juden der Sowjetunion nach Sibirien deportieren lasse wollte.


Halte ich für völligen Schwachsinn, der wahrscheinlich durch die Totalitarismus-Doktrin motiviert ist, den Faschismus mit dem Kommunismus gleichzusetzen.


Auch wenn es schwachsinnig klingt, wird es in der Literatur behauptet. Arkadi Waksberg, Louis Rapoport und andere "belegen" das. Sie berufen sich auf Anton Anonow-Owsejenko und Roy Medwedew. Die Bücher von ihnen habe ich bestellt und forsche nach, ob es wirklich irgendwelche Beweise gibt. Waksberg schreibt ja noch von einem Sicherheitsbeamten Stalins, der an Gesprächen dies bezüglich dabei gewesen sein sollte. Rapoport hat auch den Namen des Philosophen, der den Deportationsplan ausgearbeitet haben soll, angegeben. Dann berichten sie von einem Brief von Ilja Ehrenburg an Stalin; Ehrenburg soll ihn in seinen Memoiren teilweise abgedruckt haben. Aber nachdem Waksberg ihn zitiert hat, muß ich sagen, daß der Zusammenhang mit einer Deportation nicht gegeben ist. Jürgen Elsässer ist einer, der gern andere nachplappert und seine Fahne gern in den Wind hängt.

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Do 18. Dez 2008, 09:51 

Beiträge: 105
So jetzt habe ich noch was! Louis Rapoport leugnet, daß die Sowjets Juden im Zweiten Weltkrieg evakuiert haben.

Zitat:
Inzwischen hatte die sowjetische Propaganda amerikanische Korrespondenten wie Corliss Lamont mit Erfolg davon überzeugen können, daß eine Million Juden nach Usbekistan in sicherheit gebracht worden sei. Vielleicht war wirklich eine halbe Million Juden oder sogar mehr unter den zwölf bis fünfzehn Millionen Evakuierter, die als Industriepersonal oder loyale Mitglieder der kommunistischen Partei dazu berechtigt schienen. Aber die jüdische Nation wurde nicht als besonders gefährdet eingestuft. Es ist sicher übertrieben, wenn man der Sowjetunion vorwirft, drei Millionen Juden völlig preisgegeben zu haben, aber sicher blieben die meisten Juden gegenüber den Nazis sich selbst überlassen. Hunderttausende wären zweifellos gerettet worden, wenn man sie gewarnt oder ihnen zur Flucht nach dem Osten verholfen hätte.
Zwei der fünf Millionen Juden in der UdSSR wurden von den Nazis vernichtet, aber in Außenminister Molotows diplomatischer note vom Mai 1942, in der er die Grausamkeiten der Nazis aufführt, werden die Juden gar nicht erwähnt. In allen besetzten Gebieten, in denen der Tod jede jüdische Familie heimsuchte, schauten die Nachbarn mit wenigen Ausnahmen zu, uninteressiert oder zustimmend.


Jetzt wäre es wirklich mal hilfreich, wenn ihr vielleicht Dokumente angeben könntet, in denen dieser Unsinn hier völlig widerlegt wird. Ich habe mich nun entschlossen eine kleine Abhandlung über die ganze Geschichte zu schreiben, und da wären Quellen für mich sehr hilfreich.

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Do 18. Dez 2008, 16:57 
Möchtegernputschist
Benutzeravatar

Beiträge: 1624
ich habe mal schnell nachgeguckt und mal folgendes gefunden:

Zitat:
Aber die jüdische Nation wurde nicht als besonders gefährdet eingestuft. Es ist sicher übertrieben, wenn man der Sowjetunion vorwirft, drei Millionen Juden völlig preisgegeben zu haben, aber sicher blieben die meisten Juden gegenüber den Nazis sich selbst überlassen. Hunderttausende wären zweifellos gerettet worden, wenn man sie gewarnt oder ihnen zur Flucht nach dem Osten verholfen hätte.


Isaak Deutscher schreibt dazu:
Zitat:
Yet, while Hitler's Armies were advancing, the Soviet authorities did their best to evacuate the Jews from the threatened areas, even though in some towns--the case of Taganrog was notorious--the Jews, disbelieving the warnings about what awaited them under Nazi occupation, refused to budge. With Stalin's authorization, a Jewish Anti-Fascist Committee, headed by well-known personalities was formed; he called upon the Jews of the West to support the Soviet Union.... Jews serving with the armed forces fought bravely, were decorated, and promoted even to the highest ranks. But qua Jews they were not accorded any merit.... After the war Soviet citizens guilty of collaboration with the Nazis and of Jew-baiting were punished as traitors.
Deutscher, Isaac. Stalin; A Political Biography. New York: Oxford Univ. Press, 1967, p. 606


Zitat:
Tens of thousands of Jewish refugees were also shipped into the interior of the USSR in what seems to have been a rough and inefficient manner, causing many complaints to go abroad. Theirs was a somewhat different case. They were people without homes or jobs in the new territories. They had fled thither to escape from Hitler and were clogging the housing facilities of cities and towns along the Soviet border. They were given about nine months to find jobs; failing this, at a moment when the Nazi menace was growing, they were deported to other areas where jobs were available. When Hitler's forces later marched into Lvov and all the surrounding territories, basic deportees may have been glad that they had been shipped away.
Strong, Anna L. The Soviets Expected It. New York, New York: The Dial press, 1941, p. 170


Zitat:
... Jews were given priority in evacuation from areas about to be overrun by the Nazi invaders. Virtually all Polish Jews who survived the Holocaust (250,000) survived by fleeing to the Soviet Union and being evacuated East. In the immediate post-World War II period, Yiddish culture thrived in the USSR. The Jewish State Theatre continued to prosper in Moscow; a tri-weekly paper, Aynikayt, was published, also in Moscow; between 1946 and 1948 110 books were published in Yiddish. The Soviet Union was the first country to accord diplomatic recognition to Israel.
Szymanski, Albert. Human Rights in the Soviet Union. London: Zed Books, 1984, p. 89


Zitat:
... Mikhoels...sent a note to Shcherbakov objecting to a prominent article in the party Journal Bolshevik, which maliciously understated the number of medals that individual Jewish soldiers had received for valor during the first six months of the war. Although the Jews constituted a tiny minority within the Soviet population, they had received the fourth highest number (after the Russians, Ukrainians, and Belarusians) and would soon surpass the Belarussians.
Naumov & Teptsov. Stalin's Secret Pogrom. New Haven, London: Yale Univ. Press, 2001, p. 37


Zitat:
On the eve of the war there were about 3 million Jews living in the Soviet Union. The rapid German offensive physically divided the Jewish community: about 1,300,000 Jews found themselves on occupied territory before they had even had time to react. The remaining 1,700,000 Soviet Jews, who had either been evacuated or had remained on unoccupied territory, fought against the Nazis, with Russians, Ukrainians, Tatars and other ethnic groups of the USSR. ...
Jews did not just serve as rank and file soldiers and officers. There were a number of outstanding Jewish military commanders: M. Katukov, Marshal of Armored Troops; Y. Smushkevich, Commander-in-Chief of the Air Force; and General M. Shmelev, Chief of Staff of Long-Range Aviation. In addition there were 92 Jewish generals and 9 army and flotilla commanders. In total, there were 270 Jewish generals and marshals.
Jews were also instrumental in shaping the ideology that would underpin the Soviet role in the war. Initially the Soviet people did not know what to make of the Nazi attack. Firstly, the Soviet Union once considered Germany an enemy but more recently had viewed it as a potential ally against Britain and the U.S. Secondly, the Soviet people, brought up to believe in internationalism, had thought that the German soldiers, i.e. German workers and peasants, would refuse to attack a socialist state and instead would join with the Russians to fight the oppressors, German capitalists.
A Jewish intellectual, Ilya Erenburg,...had traveled extensively and was perhaps the only Jew in the USSR who was aware of the racist motivations for the war. He was a military correspondent in Spain during the Spanish civil war, and his world outlook was informed by this experience. Six International Brigades had fought on the side of the Republicans in that war, and these units had included 6,000 Jewish volunteers.
By the time the Germans attacked, Erenburg was resolutely opposed to fascism. He had all the main national newspapers, Pravda, Izvestia, and Krasnaya Zvezda at his disposal, as well as the national radio stations. He emphatically rejected the internationalist dogma and called on the nation to, "Kill the Germans!"
...Erenburg confronted Nazi with racism head on. A whole volume of his Collection of Essays was to be devoted to his wartime pamphlets and articles. Erenburg became very popular in the embattled Soviet Union. People found his message much more instructive than the theory of internationalism. It was because of Erenburg that Stalin decided to discard the previous national anthem (the Internationale). In 1942, at the height of the war, Stalin announced a competition to compose a new anthem....
After the war, the question of what role the Jews had played in the defeat of Nazism sparked heated and sometimes acrimonious debate among historians. Some historians were determined to play down the role of the Jews at any cost, while others sought to do the opposite....
Nobel prize winner Alexander Solzhenitsyn tried to rise above the argument in his book about Jews in Russia, 200 Years Together. Although Russian liberals did not agree with everything that he wrote in the book, the part devoted to the war was met with general approval.
"I saw Jews fight courageously at the front. Two fearless anti-tank soldiers deserve special mention: Lieutenant Emmanuil Mazin, who was a friend of mine, and a young soldier called Borya Gammerov. The latter was called up when he was still at student. Both were wounded."
Solzhenitsyn wrote about fellow Jewish writers who volunteered for the front, such as the poet Boris Slutsky, and the literary critic Lazar Lazarev, who fought at the front for two years until he received injuries to both arms. Dozens of pages are devoted to the participation of the Jews in the common war against Nazism...
On May 4, 1945, three Red Army soldiers, Churakov, Oleinik, and Seroukh, retrieved the charred bodies of Hitler and Eva Braun from a crater by the walls of the Reichschancellory in Berlin. The soldiers laid the corpses out on a soldier's blanket. Hitler's two dead dogs (an Alsatian and a puppy) were also laid out. Shortly after, the Fuhrer's corpse was sent to Buch in the northeastern suburbs of Berlin for identification. Colonel Krayevsky, the Red Army's chief pathologist, and doctors Anna Marants, Boguslavsky, and Gulkevich carried out the autopsy in the local clinic. The examination was overseen by Faust Shkaravsky, chief forensic expert for the First Belarusian Front.
All these doctors were Jews.
Even in his worst nightmares Hitler could never have imagined such a turn of events. Korolyov, Anatoly. Soviet Jewish Doctors Dissected Hitler, Novosti, Russian News and Information Agency, 7/5/05.

_________________
Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Do 18. Dez 2008, 19:24 

Beiträge: 105
@Sergej
Ich danke für die Zitate.

Hast Du das letzte Zitat von der Internetseite von RIA Novosti? Ich habe dort mal geschaut und es nicht gefunden. Wenn Du es von dort hast, könntest Du bitte den Link posten?

Ich habe den Artikel doch noch gefunden

_________________
Lesen, lesen und nochmal lesen!
Es gibt noch einen kommunistischen Verlag und Versand, den zu besuchen sich lohnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Deportation aller Juden der SU
BeitragVerfasst: Do 18. Dez 2008, 21:41 
Möchtegernputschist
Benutzeravatar

Beiträge: 1624
nene von der Internetseite habe ich es nicht. Habe eine ganze Reihe an Material (meist in englischer oder russischer Sprache) auf meiner Festplatte. Daher brauche ich nur kurz nachzuschauen ...

_________________
Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 17 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen

Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group

Deutsche Übersetzung durch phpBB.de