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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:39 

Beiträge: 236
Warum werden einige kapitalistische Nationalstaaten schneller aggressiv als andere? Shocked

Diese Frage habe ich mir schon häufiger gestellt. Warum ist der deutsche und japanische Kapitalismus bereits sehr früh in die imperialistische und aggressive Phase gekommen. In Deutschland begann mit der Industrialisierung der volle Kapitalismus ungefähr 1850, richtig los ging es dann nach der Reichsgründung. In Japan begann diese Entwicklung sogar ein wenig später. Innerhalb von wenigen Jahren wurde aus der Blütezeit des Kapitalismus in den Gründerjahren (dem Untergang des Feudalismus folgt der Kapitalismus und mit ihm seine Blüte, kurz nach dem Sturz des Feudalismus hat der Kapitalismus auch seine Daseinsberechtigung, so wie der Feudalismus seine nach der Sklavenhaltergesellschaft hatte), der aggressive deutsche Imperialismus. In den U.S.A. begann der Kapitalismus mit der Industrialisierung ebenfalls in diesem Zeitraum, dennoch war die Außenpolitik der U.S.A. bis weit ins 20. Jahrhundert sehr friedfertig. Während die kapitalistischen Staaten wie Deutschland, Frankreich und allen voran England bereits eine aggressive Kolonialpolitik betrieben, war die Kolonialpolitik der U.S.A verhältnismäßig friedfertig, sie erwarben bloß kleine Territorien und auch im Verhältnis zur deutschen oder britischen Kolonialpolitik unblutig. Als die Welt unter den kapitalistisch/imperialistischen Ländern aufgeteilt worden war begann die Vorphase des ersten Weltkriegs, des ersten großen imperialistischen Krieg. Während die anderen kapitalistischen Staaten in dieser Phase eine enorme Aufrüstung durchführten, blieb diese bei den Amerikanern aus. Als schließlich der 1. Weltkrieg begann waren die Kriegsziele des deutschen Imperialismus die großspurigsten und totalsten. Das die Deutschen Kriegsziele waren ein größeres Kolonialreich, mehr Flottenstützpunkte, Gebietserweiterungen im Westen und Osten, aber vor allem die Schaffung eines mitteleuropäischen Wirtschaftsraum unter Vorherrschaft der deutschen Wirtschaft (der deutschen Monopole). Dagegen waren die Forderungen der Briten und Franzosen moderat (Kriegsentschädigung durch Geld, Erwerb neuer Kolonien, keine Gebietserweiterungen bis auf Elsass-Lothringen und eine Entmilitarisierung Deutschlands. Die Forderungen der U.S.A waren am friedfertigsten (Schaffung der Nationalstaaten nach dem Völkerrecht auf dem Balkan uns Osteuropa, sowie die Schaffung eines Weltbundes, ein Vorläufer der UNO, sowie die Schaffung eines internationalen Rechtes). Im zweiten Weltkrieg war es wieder deutsche Imperialismus und Kapitalismus der am aggressivsten war. Erst mit dem Beginn des kalten Krieges wurde aus den U.S.A. ein imperialistischer Staat, der in seiner Aggression weder vor Angriffskriegen, Rüstungswettläufen, noch vor der Unterstützung brutaler Diktatoren und terroristischen Gruppierungen zurückschreckte.

Nun frage ich mich warum der deutsche Imperialismus so lange soviel aggressiver war als der der U.S.A. Zwar kann man dies damit begründen, dass die U.S.A damit beschäftigt waren die Indianer zu unterjochen und die U.S.A zu besiedeln, doch war es mit dieser Beschäftigung spätestens 1880 zu Ende, also Zeitgleich mit Beginn der deutschen Industrialisierungswelle, dennoch dauerte es weitere 70 Jahre bis aus den U.S.A der imperialistische Staat wurde, den wir heute kennen, während der deutsche Kapitalismus schon nach ein/zwei Jahrzehnten zu einem besonders aggressiven Imperialismus wurde.
Ich vermute, dass dies damit zusammenhängt wie schnell sich kapitalistischen Industrie- uns Militärindustriemonopole bilden. Dies geschah in den U.S.A. sehr langsam, vor allem aufgrund der Größe des Wirtschaftsraumes. Wo es mehr als ein dutzend Eisenbahngesellschaften und viele Stahlbarone gibt, da dauert es nun mal länger bis sich Monopole gebildet haben. Deutschland war dagegen ein kleinerer Wirtschaftsraum und desweiteren gab es hier vor allem nur zwei große Industreuzentren (Ruhrgebiet und Schlesien). Im japanischem Kaiserreich wurde die Industrialisierung vom Staat stark gefördert. Es gab also von vorneherein nur wenige, staatstreue Unternehmen. Begünstigt durch das verhältnismäßig kleine Land und durch die enge Bindung zum Staate(denn
Imperialismus ist ja die Verquickung von Staat und Wirtschaftsmonopolen)
Entstand hier besonders schnell ein imperialistischer Staat der aggressivsten Sorte. Durch den zweiten Weltkrieg wurden der deutsche und japanische Imperialismus zeitweilig entmachtet und dann von dem US-amerikanischen unter Druck der sozialistischen Alternative dominiert. Heutzutage ist der amerikanische Imperialismus mit seinen gewaltigen Monopolen, seiner einflussreichen Rüstungslobby (George Bush senior sitzt im Aufsichtsrat der viertgrößten Rüstungsfirma) und seiner das Volk manipulierenden Medienmogule einer der aggressivsten.
Stern mit Eispickel



Was haltet ihr von meiner Kapitalismus>Monopole>Imperialismus/Krieg Theorie??? Shocked

Es mag für manche meiner Altersgenossen ein sehr seltsames „Hobby“ sein, doch mir macht
es Freude mich mit Politik und Gesellschaftswissenschaften auseinanderzusetzen, seht daher meine Theorien mehr als Ideen und Gedankengänge, denn als felsenfeste Behauptungen, auch dem Hinweisen auf Fehler bin ich dankbar. Jubelnder Stern Jubelnder Stern


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Di 8. Jul 2008, 19:42 
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Beiträge: 16
naja im zusammenhang mit den usa würde ich sagen, dass diese anfang des 20. jahrhunderts ihre eigenen einflussgebiete hatten (pan-und südamerika). das neokolloniale interesse der usa an diesen gebieten ist schon im 19. jahrhundert formuliert worden. eine direkte imperialistische konkurrenz-großmacht gab es in dieser region nicht, wenn man von dem verhältnissmäßig kleinen konflikt mit spanien absieht. in europa dagegen überschnitten sich die interessanten gebiete der imperialistischen mächte schon allein deswegen, weil sie so dicht beieinander waren. auch japan hatte russland als großen nachbar-konkurrenten.
mit der entwicklung der technik wuchsen dann nach dem 2. weltkrieg die interessen der imperialistischen staaten. so ist es den imperialistischen mächten möglich auf ganz anderen kontinenten um ihre interessen zu kämpfen (z.b. amerikaner in asien oder chinesische interessen in afrika) der imperialismus begrenzt sich heute nicht mehr auf die unmittelbare umgebung des aggressors. im kalten krieg kam natürlich auch das unbedingte interesse an der vernichtung der sowjetunion hinzu. (rollback-strategie) auch ohne konkrete expansioninteressen hätte jeder hoch entwickelte kapitalistische staat alles daran gesetzt, um diese entwicklung aufzuhalten.

das fällt mir jetzt dazu ein, natürlich sind das auch nur gedanken die ich mir zu dem thema gemacht habe, die auch genausogut falsch sein können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Mi 9. Jul 2008, 15:34 

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Ich glaube, Deine Shifttaste klemmt ... ;)

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»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Mi 9. Jul 2008, 15:35 
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gewe hat geschrieben:
Ich glaube, Deine Shifttaste klemmt ... ;)


Vielleicht möchte er auch einfach nicht gelesen werden...

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 08:57 

Beiträge: 462
gewe hat geschrieben:
Ich glaube, Deine Shifttaste klemmt ... ;)

Er ist wohl eher Anhänger einer herrschaftsfreien Schrift als Vorstufe einer herrschaftsfreien Welt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 09:29 
Salonbolschewist
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Beiträge: 1077
Die Sache mit der Kleinschreibung erleichtert das Lesen nicht unbedingt. Da soll es Foren geben, in denen Beiträge mit schlechter Grammatik oder falscher Groß- und Kleinschreibung einfach gelöscht werden.

Aber es sollte an dieser Stelle auch gesagt werden, daß Burans Ausfürungen doch recht klar gedacht sind. Will sagen: Die Herangehensweise stimmt. Er betrachtet die jeweilige Einzelsituation der Staaten und verallgemeinert nicht mehr als nötig. Anders sollten zwischen/innerimperialistische Auseinandersetzungen nicht gehandhabt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 15:13 
Meister des virtuellen Pinsels
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Beiträge: 688
Er ist eben Linksextrem... deswegen will er Frau und Mann abschaffen und die groß und klein Schreibung.

Zum Imperialismus, ich halte dies für relativ die frühe USA als friedfertig zu bezeichnen.
Die USA haben ihre Machtsphäre von Anfang an ausgebaut, einmal durch Politik und andererseits durch dessen militärische Fortsetzung. Auch die Verwebung von Monopolkapital und Politik als alleinigen Grund für Imperialismus vor ran zu tragen ist nicht ganz zutreffend. Der Staat führt ja nicht Kriege wegen des Monopolkapitals, er führt Kriege aus seinem Interesse heraus, aber natürlich weiß er das er von seinen Kapitalen abhängig ist. Auch führt er keine Raubkriege, zumindest nicht heute, vorrangig geht es um die Schaffung des freien Marktes und der Garantie des Zugriffs auf diesen, dem Irak wird heute auch nur das Öl zu Weltmarktpreisen abgekauf, aber den USA ist der Zugriff auf jene Güter unter diesen politischen Verhältnissen gesichert.
Der Staat vertritt nicht die Interessen eines Kapitalisten oder eines kapitalistischen zweiges sondern aller Kapitalisten und der kapitalistischen Produktionsweise.
Soweit ich weiß haben die Nazis auch den Rumänen im zweiten Weltkrieg ihr Öl nicht "enteignet" sondern ebenso abgekauft, auch wenn die Deutschen die Quellen stark geschirmt haben.
Buran und Ben haben natürlich Recht, die jeweilige Politik des Staates hängt von seinen besonderen Bedingungen ab innerhalb er existiert, welches Interesse sollten die USA denn auch gehabt haben imperialistische Kriege zu führen, ihre ökonomische Stärke hat ihnen die Überlegenheit so oder so gesichert, dazu waren keine Kriege notwendig gewesen um gegenüber von Mexiko oder anderen nahe gelegenen Staaten bestehen zu können. Die USA waren ökonomisch schon immer eine Macht, wobei ich nicht behaupten möchte das die USA nicht militärisch vorgingen.
Denn die Behauptung die USA wurden überrascht mit dem ersten Weltkrieg halte ich für Quatsch, ein Staat welcher nichts mit militärischer Produktion und Verwaltung zutun hat stampft keine Armee einfach so aus dem Boden.

Ich denke aus dieser bestimmten Lage der Staaten heraus ergibt sich in wie weit sie imperialistisch oder weniger imperialistisch vorgehen, Ben sagte schon das man nicht zu sehr Verallgemeinern sollte, und ich denke so ist es auch. Eine Schweiz die das heutige Staatsgebiet der BRD umfassen würde mit all ihren Eigenschaften betriebe die selbe Politik wie die BRD selbst und nicht die der heutigen Schweiz.

Man kann auch, wie es die heutigen Medien tun, den europäischen Staaten daher nicht nach sagen sie seien eine Friedensmacht und dann auch noch mit so einer lumpigen Begründung sie hätten schon soviel Krieg mit machen müssen und wären deswegen so „nett“. Der Grund ist doch lediglich der das man sich für eine gesamt europäische Politik entscheiden muss, da man nur noch als vereinte Macht eine Einflussnahme auf die Weltpolitik in Konkurrenz zu den USA erwirken kann.

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"Alle Menschen von Genie, alle jene, die sich in der Republik des Geistes einen Namen gemacht haben, sind Franzosen, ganz gleichgültig, in welchem Land auch immer sie geboren wurden."
- Napoleon -


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 18:17 

Beiträge: 2008
DF2K2 hat geschrieben:
Eine Schweiz die das heutige Staatsgebiet der BRD umfassen würde mit all ihren Eigenschaften betriebe die selbe Politik wie die BRD selbst und nicht die der heutigen Schweiz.


Ich muß mal so dumm (aber nicht hinterhältig!) fragen, welche andere Politik betreibt die Schweiz als die BRD?

Gut, sie nennt sich neutral. Naja, das ist ja ein nettes Mäntelchen und nicht die dümmste Strategie, wenn man sich aus allem raushalten kann - offiziell. Doch die Wirklichkeit?

Gibt es Neutralität? Wie hat sich die "neutrale" Schweiz während der Nazizeit verhalten?

Ist es nicht eher ein Pakt mit dem Kapital, was man so um das Ländchen herum finden kann? Eine Art Kapitalruhepol, wo man ungestört sein vieles Geld sicher und tief im Berg bunkern kann? Wenn mein Keller demnächst nicht mehr ausreicht, meine horrenten Rücklagen aufzunehmen, werde ich mir wohl auch ein tiefes Loch in Liecht...., ähm in den Schweizer Bergen für meinen Zaster graben müssen.

Gastarbeiter gibt es in der BRD und auch in der Schweiz. Die meisten in der Schweiz kommen aus der BRD (!), danach kommen die Portugiesen und ca. 35 weitere Länder sind zahlreich vertreten. Von den Deutschen in der Schweiz heißt es, die hätten dort die Rolle der Polen in der BRD. Also viel "Futter" für die schweizer Rechtsextremen.

Ich habe inzwischen etliche Schweizer etwas näher kennenlernen dürfen und aufmerksam deren Reaktionen und Verhalten in verschiedenen Situationen beobachtet. Viele davon sind sehr nette und freundliche Menschen (meist freundlicher als hier die Deutschen) und der schweizer Humor ist ja auch was besonderes, dennoch mein Fazit: Meist bürgerlich bis zum Umfallen und alles noch einen Gang härter als in Deutschland. Ich persönlich halte auch den schweizer Kapitalismus für reaktionärer und brutaler als den deutschen Kapitalismus - auch ohne Beteiligung an Kriegen in aller Welt. Das ist aber letztendlich egal. Die sozialen Unterschiede sind zu sehen, vor allen wenn man Nord- und Südschweiz vergleicht.

Keine Frage, es ist ein sehr schönes Land. Es gibt offenbar auch sehr viele reiche Schweizer, die ihren Wohlstand gern vorzeigen. Aber die meisten Schweizer müssen auch nahezu ihr ganzes Leben hart arbeiten. Die sozialen Leistungen sind weitaus geringer als in Deutschland (wo diese von den Arbeitenden hart erkümpft wurden). sprich, es wird richtig teuer, wenn Du krank wirst. Aber welcher Schweizer wird das schon. Die ziehen alle nur gesunde Bergluft durch die Lunge ... ;)

Mag die Schweiz sich noch so sehr wehren, EU-Mitglied u.ä. zu werden. Sie ist fester Bestandteil der globalisierten Welt. Ja sie spielt darin eine zentrale Rolle. Sie ist gezwungen den Kurs des Schweizer Franken (ungern) anzupassen.

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Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum manche kap. Staaten schneller aggressiv werden
BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 18:58 
Meister des virtuellen Pinsels
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Beiträge: 688
Hm, gut ich hätte nicht die Schweiz nehmen sollen, mir ging es nicht um die angebliche (!?) Neutralität der Schweiz oder ihrem Kapitalismus, mir ging es lediglich um den bloßen Staat Schweiz und dessen Politik, dass also solch ein Staat immer nur aus den gegebenen Bedingungen heraus handelt und innerhalb dieser Bedingungen ein Handlungsspielraum besitzt. Es wäre recht zwecklos würde die Schweiz eine Politik mit dem Ziel der absoluten Dominanz in Europa betreiben, ohne Zweifel würde ein Staat, wäre er denn in der Lage eine solche Position einzunehmen er diese ergreifen, aber dies ist unter diesen Bedingungen realitätsfern, für die BRD oder Frankreich sieht das zB. wider anders aus. Ich wollte die Schweiz nicht als gutes oder friedliches Beispiel herausstreichen, im Gegenteil machen sie diese Politik weil sie ihren Bedingungen entspricht und ncihts weiter.

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