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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Fr 3. Aug 2007, 06:06 

Beiträge: 55
Hallo,

ganz neu bei "offen-siv":
"Niederlagenanalyse"

eine Sammlung der besten "offen-siv" - Artikel der vergangenen Jahre.

Habe deshalb wenig Zeit um weiter darüber zu schreiben - muß lesen gehen.
Tipp: Fangt mit dem Lesen der letzten Artikel an.

Stark bleiben! :redstar156;


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2007, 17:28 

Beiträge: 132
Hallo, du meinst man sollte mit den ausblicken anfagen? Ich denke es macht durchaus Sinn ein Buch, wenn man es studieren will, von Anfang bis Ende zu lesen. Den die herausgeber werden sich ja was bei der Anordnung gedacht haben. Das Buch hab ich noch nicht gelesen...


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2007, 17:59 
Administrator
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Beiträge: 4023
Ich werde sicher demnächst eine Zusammenstellung der Artikel wie in dem Buch direkt auf der Webseite von offen-siv bringen. Eventuell sogar das komplette Buch zum Download. Das muss ich allerdings erstmal mit Frank Flegel absprechen.

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2007, 15:12 
Administrator
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Mehr über dieses Buch jetzt auf www.offen-siv.com.

Und wie versprochen, da ist es: Download als PDF-Datei

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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2008, 11:54 

Beiträge: 79
Hab mir jetzt mal "Lügen über den Kommunismus" oder so ähnlich reingezogen.

Ich mag diese Schwarz/Weissbilder, welche Trotzkisten und Stalinisten gleichermassen draufhaben. Machen das Lesen irgendwie emotional mitreissender.

Ich wäre dafür, dass man beim nächsten Big Brother-ähnlichen Projekt sowohl einen eingefleischten Trotzkisten, als auch einen eingefleischten Stalinisten einschleust. Denke die hätten zusammen durchaus subversives Entertainment-Potential!


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2008, 13:39 
Salonbolschewist
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Beiträge: 1077
Auf welchen Text beziehst du dich nun genau und welche S/W-Bilder meinst du? Beispiele helfen uns sicher bei der Beantwortung.

Zudem würde ich mir bereitwillig wieder einen Fernseher anschaffen wenn es eine Sendung gäbe, in der eingefleischte HeavyMetal-Anhänger Rapper "battlen".

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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2008, 14:17 

Beiträge: 79
Ben hat geschrieben:
Auf welchen Text beziehst du dich nun genau und welche S/W-Bilder meinst du? Beispiele helfen uns sicher bei der Beantwortung.

Zudem würde ich mir bereitwillig wieder einen Fernseher anschaffen wenn es eine Sendung gäbe, in der eingefleischte HeavyMetal-Anhänger Rapper "battlen".


"Geschichte und Klassenkampf" zu den Moskauer Prozessen.

Guter Text zum Thema halte ich diesen: http://www.schattenblick.de/infopool/me ... x-320.html

Ich persönlich halte es für verdammt schwierig, sich aus den verschiedenen Geschichtsschreibungen heraus ein konkretes Bild zu machen.

Ich mag Heavy Metal.


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2008, 17:10 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
Zitat:
Von Robert Steigerwald

alleine das (in Verbindung mit den marxistischen Blättern) reicht eigentlich schon aus sich ein Urteil zu bilden, das sich beim Durchlesen des Textes - welch Wunder - bestätigt hat. Der Typ scheint für mich äußerst stur und Bildungsresistent sein. Er bringt immer wieder die selben Argumente, obwohl ihn Leute wie Gossweiler, Ackermann und andere längst widerlegt haben. Vielleicht - wenn ich mal nichts zu tun haben sollte, was eher unwahrscheinlich ist - gehe ich mal genauer drauf ein.

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Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Fr 6. Jun 2008, 12:57 

Beiträge: 79
Sergej hat geschrieben:
Zitat:
Von Robert Steigerwald

alleine das (in Verbindung mit den marxistischen Blättern) reicht eigentlich schon aus sich ein Urteil zu bilden, das sich beim Durchlesen des Textes - welch Wunder - bestätigt hat. Der Typ scheint für mich äußerst stur und Bildungsresistent sein. Er bringt immer wieder die selben Argumente, obwohl ihn Leute wie Gossweiler, Ackermann und andere längst widerlegt haben. Vielleicht - wenn ich mal nichts zu tun haben sollte, was eher unwahrscheinlich ist - gehe ich mal genauer drauf ein.


Da kann man doch echt nur zwischen verschiedenen Verschwörungstheorien wählen. Irgendwelche Einschätzungen von westlichen Journies scheinen mir auch nicht gerade als unentrückbare Wahrheit zu gelten.

Ich persönlich bin mal froh, dass die Nazis geschlagen worden sind. Dass man irgendwas hätte besser machen können halte ich aber nie für bestreitbar. Und mir leuchtet halt nicht ein, wieso plötzlich ein Grossteil des ursprünglichen ZK's ne Allianz mit den Nazis gewollt haben soll. Da halte ich die Frage für weitaus spannender, inwiefern eine solche Diffamierung nötig gewesen ist.

Aber ich war nicht dabei und von dem her ist das eh nur Einschätzung aus der Ferne, auf die ich niemals viel gebe.

Halte es übrigens für falsch, in der heutigen Situation Stalin derart konsequent zu verteidigen. Wem bringt das schlussendlich was? Wenn man eine objektive und kritische Diskussion über die Stalinära zustandebringt, ist da meiner Meinung nach schon alles erreicht, was man erreichen kann. Egal ob man Stalin dann blöd findet oder für das Genie schlechthin haltet.


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Fr 6. Jun 2008, 13:23 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
Zitat:
Da kann man doch echt nur zwischen verschiedenen Verschwörungstheorien wählen.


komisch ist nur, dass ich an Verschwörungstheorien nicht glaube

Zitat:
Irgendwelche Einschätzungen von westlichen Journies scheinen mir auch nicht gerade als unentrückbare Wahrheit zu gelten.


welche westlichen Journies? Gossweiler ist kein westlicher Journie - nur zur Info. Und es ist gerade Steigerwald der doch sehr suspekte Quellen benutzt wie: (16) Mitteilung Kurt Hagers, bezeugt von Nina Hager. und (17) Mitteilung Emil Carlebachs. ... das ist für mich keine seriöse Quelle ... und zu anderen Aspekten benutzt er überhaupt keine!

Zitat:
Und mir leuchtet halt nicht ein, wieso plötzlich ein Grossteil des ursprünglichen ZK's ne Allianz mit den Nazis gewollt haben soll.


sagt wer? Alleine wenn Steigerwald mit dem Satz beginnt: Betroffen waren ALLE noch lebenden bekannten führenden Genossen: Sinowjew, Kamenew, Bucharin, Rykow, Pjatakow, Radek, eine Gruppe hoher militärischer Führer und viele weitere Personen.
Das "alle" ist schon eine dreißte und perverse Lüge. Waren es doch gerade Sinowjew und Kamenew, die z. B. den Oktoberaufstand verraten hatten und Lenin sie deswegen aus dem ZK säubern wollte. Auch komisch in der Hinsicht, dass er anderen Leuten, wie Molotov, Kalinin, Kaganovitsch, Stalin etc. eine unbedeutende Rolle zuspielt. Wers glaubt. ...

Zitat:
Da halte ich die Frage für weitaus spannender, inwiefern eine solche Diffamierung nötig gewesen ist.


was für mich eher nach Verschwörungstheorie deinerseits klingt ...
Also ich für meinen Teil halte es etwas zu gewagt, die ganzen Leutchen da vor einem öffentlichen Gericht und mit einer Reihe internationaler Gästen (die eben nicht nur westliche Journies waren) zum Tode zu verurteilen. Vor allem weil diese Lweutchen eigentlich eine ziemlich unbedeutende Rolle gespielt haben: ideologisch waren sie geschlagen - organisatorisch wurden aber diese wieder in die Partei zugelassen und übten teilweise hohe Ämter aus. Für wie blöd muss man eigentlich die damalige Sowjetregierung halten?
Sollten die Prozesse tatsächlich gefaked sein, muss ich der Sowjetregierung meinen Respekt aussprechen. sich für ca. 50 Männer irgendwelche Diversions-und Spionagetätigkeiten auszudenken, diese öffentlich vor Gericht stellen und gar Anwälte wie Joseph E. Davies zu überzeugen dass die Prozesse fair und richtig abliefen. Das ist tatsächlich ne Meisterleistung. Sogar für Leute, die ideoglogisch entwaffnet wurden und in der Bevölkerung keine Rolle mehr spielten, aber man immerhin so freundlich war und sie in die Partei wieder aufnahm und ihnen großes Vertrauen schenkte (hier liegt der tatsächliche Fehler Stalins!). Einfacher wäre es, seine "Feinde" - mal angenommen sie wären tatsächlich unschuldig, aber einfach nur lästig - doch durch irgendwelche Unfälle zu beseitigen. Die Bremsen vom Auto zu demolieren ist doch viel einefacher als ein Prozess sich auszudenken.
Zitat:
Halte es übrigens für falsch, in der heutigen Situation Stalin derart konsequent zu verteidigen.


aha, ich bezeichne das was Steigerwald schrieb für Unsinn. daraus schließt du automatisch ich würde derart konsequent Stalin verteidigen. Komische logik.
Und was bringt es bitte sehr solchen moralischen - teilweise unbewiesenen Unsinn von Steigerwald für richtig zu halten. Und das obwohl er großteils widerlegt wurde von anderen genossen, er immer noch - wie der reinste Dogmatiker - seinen Unsinn immer wieder aufs Gleiche verzapft?

Zitat:
Wenn man eine objektive und kritische Diskussion über die Stalinära zustandebringt, ist da meiner Meinung nach schon alles erreicht, was man erreichen kann.


und genau das sehe ich bei ASteigerwald großteils nicht. Ich habe mal sein Buch "Kommunistische Stand-und Streipunkte gelesen" Ich weiß nicht an wie vielen Stellen ich den Kopf schütteln musste.

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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Fr 6. Jun 2008, 13:38 
Administrator
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Beiträge: 4023
Hey, als Stalinist gehe ich gerne in den Container. Aber nur, wenn ich am Ende 1 Million Euro gewinne und die unter medialer Aufmerksamkeit der KPD(B) spenden kann!

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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Fr 6. Jun 2008, 13:46 
Literat

Beiträge: 2947
Zitat:
Halte es übrigens für falsch, in der heutigen Situation Stalin derart konsequent zu verteidigen. Wem bringt das schlussendlich was? Wenn man eine objektive und kritische Diskussion über die Stalinära zustandebringt, ist da meiner Meinung nach schon alles erreicht, was man erreichen kann. Egal ob man Stalin dann blöd findet oder für das Genie schlechthin haltet.


Das ist ein wichtiger Punkt. Ich halte nämlich Kurt Gossweilers These, daß die Überwindung des Anti-Stalinismus die Voraussetzung für das Wiedererstarken der kommunistischen Bewegung ist, für falsch. Aber nicht, weil ich etwa der Meinung wäre, daß ein sachlicheres und weniger polarisierendes Bild dieser Ära nicht wünschenswert sei, sondern weil es für nicht realisierbar halte, den Anti-Stalinismus zu überwinden. Stalin ist in den letzten 50 Jahren derart stigmatisiert worden, daß der Prozeß in seinem grundsätzlichen Tatbestand unumkehrbar ist. Abgesehen davon steht, trotz aller Differenzierung und aller Korrektur der nun wirklich nach Bedarf nach oben gesponnenen Opferzahlen, immer noch eine sehr große Zahl von Opfern dieser Epoche als Faktum da. Und diese Menschen, die teils unschuldig teils aus gutem Grund unter die Räder geraten sind, zeugen einfach in den Augen der meisten Menschen wider die Politik der Epoche. Hier kann man wirklich nicht anders argumentieren als eben die kausalen Zusammenhänge dieser Epoche zu erläutern; d.h. den Stalinismus im Zusammenhang mit der heraufziehenden Bedrohung Nazideutschlands erklären. Für diese Art Geschichtsbetrachtung ist aber die große Mehrheit der Menschen nicht bereit, und ich nicht Romantiker oder Gossweiler genug, um fest daran zu glauben, es werde sich einmal ein Menschenschlag zeugen, der nicht anfällig für Vereinfachungen und Stigmatisierungen ist.

Ich halte also Gossweilers These für problematisch, weil sie erstens viel zu wenig an den realen Möglichkeiten der Politik orientiert ist, und damit zweitens die Implikation zuläßt, daß (da ja die Voraussetzung nicht erfüllbar ist) das Wiedererstarken der kommunistischen Bewegung unmöglich ist. Wenn der Sieg des Sozialismus davon abhängen soll, daß die Menschen in ihrer Masse mündig und urteilsfest werden, dann ist das nur ein anderer Ausdruck dafür, daß der Sieg nicht möglich ist.

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Der Hunsch wars!


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 Betreff des Beitrags: Re: offen-siv Neue Hefte
BeitragVerfasst: Fr 6. Jun 2008, 14:02 
Administrator
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Beiträge: 4023
Man muss diese Problematik auch situationsbezogen sehen. Im Gespräch mit einem Arbeiter ("Ich wollte mal fragen, was Kommunismus ist. Ich bin nämlich Arbeiter") werde ich ganz bestimmt nicht das Thema Stalin einbringen, das wäre der total falsche Ort.

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