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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Sa 10. Nov 2007, 14:45 
Literat

Beiträge: 2947
Zitat:
Ich hab diesen Auszug aus Wikipedia nur mal hier mit reingenommen, um zu zeigen, wieviele verschiedene Theorien es zum Mitläufertum gibt. Nun denn, von einer kommunistischen Partei, die eine Revolution vollbringt und diese Revolution knapp 30 Jahre am Leben hält und dabei auch ganz zufällig den Faschismus besiegt, muss man wohl erwarten können, dass sie sich durch ständiges Infragestellen, Diskutieren [Kontrolle] am Leben erhält und im Zuge dessen dem Revisionismus in der Partei keine Chance lässt. Dieser Kampf muss fortwährend geführt werden und jener Kampf wurde ja auch offentsichtlich geführt, so dass mir deine Quote von 90 % [Mitläufer] mehr als nur übertrieben erscheint. Andernfalls müsste ich deiner ad-absurdum geführten Theorie folgen


Dann bleibt dir wohl nichts übrig, als mir zu folgen. Denn solange man es mit einer Massenorganisation zu tun hat, wird sich nicht verhindern lassen, daß 90% (wenn das mal reicht) Mitläufer sind. Die KPdSU bestand einmal nicht aus 19 Millionen Lenins. Es ist schon deswegen nicht denkbar, die Mitläufer aus der Partei zu bekommen, weil überhaupt nicht genügend Menschen vorhanden wären, die in der Lage sind, richtige Entscheidungen zu treffen, Leute zu führen, den Elan nicht zu verlieren, Urteile zu fällen, den Überlick zu behalten usw. usf.

Hinzu kommt erstens: Speziell die leninsche Parteitheorie und Konzeption provoziert Mitläufertum. Parteibeschlüsse müssen bedingungslos ausgeführt werden, ideologische Direktiven und bestimmte theoretische Grundlagenwerke gelten als verbindlich. Es gehört zum Programm des Leninismus, daß die Partei, was die grundlegenden theoretischen Fragen angeht, eines Geistes sein und in praktischen Dingen wie ein Mann handeln soll. Zu jedem Führer gehören eben Leute, die sich führen lassen. Und unter denen ist naturgemäß die Zahl derer, denen es an der Begabung fehlt, selbst Führer zu sein, sehr hoch.

Hinzu kommt zweitens: Gerade die Säuberungen und die Kämpfe um die Führung und den richtigen Weg der Partei fördern, daß Mitläufer in Positionen kommen, in die sie, wenn es nur nach ihrem Leistungsvermögen ginge, nicht gelangen könnten. Es sind nämlich die Führer der Opposition in der Regel selbst hochbegabte Leute. Die Opposition bietet Begabungen mehr Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Und abgesehen davon neigen Begabungen zu selbständigem Denken, weswegen sie sich naturgemäß schwer damit tun, ihr Denken der Vorgabe von oben unterzuordnen. Daraus und aus persönlichen Ambitionen entstehen Kämpfe, und wenn die Partei sich in derartige Kämpfe verwickelt, werden viele Begabungen aus ihren Positionen entfernt, und nachrücken zumeist eben solche Leute, denen es an Begabung mangelt. Das kann einem gefallen oder nicht, allein: es ist nicht zu vermeiden.

Noch ein Wort zum Mitläuferbegriff: Natürlich verwenden wir ihn genau so, wie ich es tue. Denn ich habe ihn ins Spiel gebracht zur Bezeichnung eines bestimmten Phänomens, und es ist vollkommen uninteressant für uns, für welche Pänomene der Begriff außerdem noch gebraucht werden kann. Entscheidend ist die Sache, nicht ihr Name.

Zitat:
Allerdings kann mensch jawohl von einer revolutionären Partei erwarten, dass sie ihre eigenen Reihen mit fähigen Leute besetzt.


Hoffen sicher, doch nicht erwarten. Es ist nämlich nicht so einfach. Natürlich wünscht sich jeder, der bei Verstand und auf der richtigen Seite ist, daß die Positionen der Partei mit möglichst fähigen Leuten besetzt werden, aber die Frage ist, inwieweit das auch realisiert werden kann. Man kann einmal nur mit den Leuten arbeiten, die da sind. Andere gibt es nicht.

Jon hat geschrieben:
Numa hat geschrieben:
Die einzige Wirkung, die eine Erhöhung der Kontrolle bewirkt, ist jedoch, daß noch mehr Unschuldige in den Strudel mit hineingezogen werden; und dergleichen hat es unter Stalin weißgott genug gegeben.


Unter Stalin oder meinst du unter der kommunistischen Partei?


Beides.

Zitat:
Und zu den Unschuldigen kann ich nur sagen, dass eine Revolution die Übernahme der Macht in einem Lande meint, die auch ihre gewisse Aussenwirkung erzielt. Unschuldige Menschen kommen im kapitalistischen System zu Millionen jedes Jahr um. Ja, ich will das relativieren.


Es geht nicht um Relativieren oder um Vergleiche, sondern darum, daß man sinnloses Leid, wo es verhindert werden kann, verhindern soll. Daß der Imperialismus so und so viel mehr Seelen auf dem Gewissen hat, ist unwichtig. Der Imperialismus ist kein Maßstab.

Zitat:
Zitat:
Der Kern jedes bisherigen Revisionismus war immer die Unlust, weiterhin zu kämpfen. Das gilt für Bernstein genauso wie für Breschnew. Und das ist der zweite Grund dafür, daß die Vorstellung, man könne den Kern des Revisionismus eliminieren, eine Illusion ist.


Das kann ich nicht nachvollziehen. Wer unlustig ist, soll ausgeschlossen werden! Der Kern jedes bisherigen Revisionismus ist das moralische Einhalten, den Kampf gegen die Revisionisten nicht ernst zu nehmen oder aber ihn zu ignorieren.


Du mußt deutlicher zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte, unterscheiden. Ich habe hier von dem, was ist gesprochen. Nur wenn man sich zunächst den wahren Sachverhalt vergegenwärtigt, kann man herausfinden, ob man an demselben etwas ändern kann oder nicht.

Konkret zu unserem Fall: Ich habe ausgeführt, daß man den Kern des Revisionismus nicht bekämpfen kann, sondern nur seine Folgen. Dein Einwand lautet jetzt: daß man die Folgen bekämpfen muß. Aber das ist kein Einwand, denn es wiederholt nur, was ich schon gesagt habe. Unsere Differenz liegt woanders: Du bist dem Irrglauben aufgesessen, daß man mit dem Bekämpfen seiner Folgen auch die Wurzel des Revisionismus beseitigen kann. Das aber geht nicht, weil dieselbe, wie ich im letzten Beitrag ausgeführt habe, in der Beschaffenheit der sozialistischen Gesellschaft und der der menschlichen Seele liegt. Einmal angenommen also, Molotow oder Kaganowitsch wären 1955 nicht aus der Partei ausgeschlossen worden, sondern hätten gesiegt, und Mikojan, Chruschtschow und Co wären ausgeschlossen worden, dann wäre damit das Problem Revisionismus nicht erledigt gewesen. Die Wahrheit ist: Es geht immer weiter und hört erst auf, wenn es nicht mehr nötig sein wird, diese Übergangsgesellschaft am Leben zu halten.

Zitat:
Abschließend möchte betonen, dass ich nicht die Ansicht vertrete, dass man jeden Mitläufer sofort durchschaut.


Richtig, es gibt raffinierte Mitläufer, die sehr gut verbergen können, daß sie nicht originell sind, sondern nur dem Strom folgen. Mit etwas Menschenkenntnis durchschaut man aber auch die. Nur kann, wie gesagt, das keine Basis dafür sein, Mitglieder auszuschließen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Mo 12. Nov 2007, 21:04 

Beiträge: 78
Laut dem Text gibt es 3 Ursachen des Revisionismus:
1. das Bewusstsein der Mitglieder ökonomisch liquidierter Klassen
2. die Widersprüche des Sozialismus
3. die die menschliche Schwäche

Hab ich was vergessen?


Ich bin zumindest der Ansicht, dass die ersten beiden Ursachen bekämpft bzw. abgemildert werden können.

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Karl Marx:
Ein Element des Erfolges besitzen die Arbeiter: Ihre große Zahl


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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Mo 12. Nov 2007, 21:23 
Literat

Beiträge: 2947
Also 1. und 2. kann man im Grunde zusammenfassen, weil 1. mit unter 2. fällt.

Bekämpfen bzw. abmildern lassen sich m.E. alle Ursachen des Revisionismus. Aber nicht präventiv beseitigen, es denn, wie gesagt, man schaffte die Ursachen dieser Ursachen ab: die sozialistische Gesellschaft und den Menschen, was natürlich keine Option ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Di 4. Mär 2008, 14:17 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
es hat wohl den Anschein, dass sich der Rote Oktober endlich von diesem Lion Wagner mist Gelöst hat bzw. zu lösen scheint.
Gerade erhielt ich die mail:
Zitat:
Teile des Roten Oktobers haben ihren Austritt und sogar die Spaltung von uns erklärt. Wir halten es für angemessen, trotz mangelnder gesellschaftlicher Relevanz beider Teile eine Erklärung hierzu abzugeben.

Mit unserer Gründung vor nun mehr gut 5 Jahren haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Kommunistische Partei in Deutschland aufzubauen. Wir gingen mit viel Enthusiasmus und teilweise übertriebenen Vorstellungen unserer Möglichkeiten an die Arbeit. Heute müssen wir erkennen, dass wir viele unserer Ziele nicht erreicht haben, der Austritt einiger GenossInnen aus unserer Meinung nach nicht nachvollziehbaren Gründen zeigt leider, dass der Stand unserer Struktur so schwach ist, dass wir nicht einmal vor solcherlei Rückschlägen geschützt sind.

Nichtsdestotrotz hat sich an unserem Zweck, der Ablehnung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, der Erkenntnis über die Notwendigkeit der Kommunistischen Partei zum Sturz des selbigen und zur Errichtung der Diktatur des Proletariats nichts geändert, so dass wir zwar geschwächt aber weiter mit kleinen Schritten am Aufbau der kommunistischen Partei arbeiten. Aller Anfang ist schwer und die Schwäche der kommunistischen Bewegung, der Mangel an angeeigneter Erfahrung im Kampf gegen den Kapitalismus und die Nichtexistenz eines Klassenkampfes des Proletariats sind weitere Ursachen für Entwicklungen wie unserer.

Konkret ging es bei der Auseinandersetzung mit den GenossInnen, die ausgetreten sind, um Diskussionen zur Sozialismus-Analyse. Intern wurde ein Papier zur Diskussion gestellt, dass unserer Meinung auf unwissenschaftliche und vulgärmarxistische Weise versucht, die Versuche den Sozialismus aufzubauen zu bestreiten und die These aufstellt, dass es bisher keinen Sozialismus gegeben habe.

Als vermeintliche Begründung werden schematische Logikkonstruktionen und Prämissen in der Art herangezogen, dass eine Restauration des Kapitalismus in höheren Gesellschaftsformationen wie dem Sozialismus grundsätzlich nicht möglich sei und die sozialistischen Länder folglich keine gewesen sein können. Der Nachweis zum Beispiel durch Analyse des polit-ökonomischen Systems wird nicht mal als Anspruch formuliert. Einzig durch die kybernetische Systemtheorie, die sich hier durch Schematismus und metaphysische Konstruktionen auszeichnet, werden Widersprüche aufgestellt, die zum Teil weit entfernt von historischer Kenntnis liegen. Ferner wurde die These aufgestellt, zwischen Kapitalismus und Sozialismus sei eine weitere Übergangsperiode notwendig, deren Charakter aber nicht näher bestimmt werden konnte, aber durch Zitatenklauberei „belegt“ wurde.

Wir diskutierten diese Thesen intern und waren überwiegend der Meinung, dass die vorgelegten Papiere weit davon entfernt sind, Überzeugungscharakter zu haben. Ein Teil der GenossInnen begründete ihren Austritt damit, dass der Versuch die Organisation von einer anderen Position zu überzeugen gescheitert ist, man geradezu aneinander vorbei geredet hätte. Auch sei ihnen in dieser Frage das theoretische Niveau der Organisation zu niedrig, um sich der Mehrheitsmeinung unterzuordnen. Die Anträge, vorerst keine Organisationsmeinung mehr zum Sozialismus abzugeben und pluralistisch mehrere Meinungen veröffentlichen, waren ebenfalls gescheitert, da nach unserer Meinung die Standpunkte und Zweifel einzelner Genossen nicht gegen die Überzeugung der Mehrheit überwiegen kann und auch Streitpunkte nur dann veröffentlicht werden können, wenn diese auf wissenschaftlicher und marxistischer Grundlage stehen.

Desweiteren sehen wir zwar grundsätzlich die Notwendigkeit, die Versuche, eine Gesellschaft ohne Ausbeutung aufzubauen, zu analysieren, sind aber nicht der Meinung, dass wir derzeit dazu auch nur annähernd in der Lage sind. Wir denken, die Mängel sind groß, aber die Aufgaben, die wir uns stellen, müssen auch zu bewältigen sein.

Unterschiedliche Prioritätensetzungen zwischen uns und denen, die ausgetreten sind, sind offensichtlich. Die Ausgetretenen sahen also keine Grundlage einer weiteren gemeinsamen Arbeit, da sie sich nicht der Mehrheitsmeinung fügen wollten.
Trotz ideologischer Unklarheiten der ausgetretenen GenossInnen sind wir der Meinung, dass eine Trennung überflüssig und damit falsch und kontraproduktiv war und ist. Eine Beschäftigung mit Themen wie Sozialismus-Versuche und Übergangsgesellschaft wäre auch im Rahmen unserer Struktur möglich gewesen. Aus diesem Grund sind wir auch solidarisch auseinander gegangen und halten uns die weitere Zusammenarbeit in Bereichen, die nach Ansicht beider Teile durch gemeinsame Überzeugungen verbinden, weiterhin offen und anstrebenswert.

Die Dokumente zur Sozialismus-Diskussion können über uns bezogen werden. Wir belassen es bei dieser Erklärung, sind aber bei Interesse gerne bereit, näher zu den Auseinandersetzungen Stellung zu beziehen.

Rotfront
Roter Oktober



wenn ich ehrlich bin, bin ich froh, dass sie nun mit den Wagner-Thesen gebrochen haben, war ja schon fast nicht mehr auszuhalten, dieses theoretische herumeiern

_________________
Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Di 4. Mär 2008, 17:13 
Salonbolschewist
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Beiträge: 1077
Zitat:
Wir halten es für angemessen, trotz mangelnder gesellschaftlicher Relevanz beider Teile eine Erklärung hierzu abzugeben.


:opa:

_________________
Brian: You have to be different!
The crowd: Yes, we are all different!
Small, lonely voice: I'm not!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Mi 5. Mär 2008, 12:39 
Literat

Beiträge: 2947
Nach meiner Ansicht ein vorbildliches Verhalten vom RO: Eine grundsätzliche Differenz erkannt, konseuent ausdiskutiert, und nachdem klar war, daß es keinen Konsens gibt, haben sie die praktischen Schlußfolgerungen gezogen, das Ganze dann der Öffentlichkeit mitgeteilt und ehrliche Selbstkritik geübt. Da können andere Organisationen durchaus einiges von lernen.

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Der Hunsch wars!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Fr 7. Mär 2008, 13:40 
Ehrenmitglied des gewe-Fanclub
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Beiträge: 353
Bei mir kam ne Mail an von einer "Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus" - ist das jetzt die Abspaltung vom Roten Oktober, also eine pro-Wagner Gruppierung?

_________________
Eine gut geleitete Staatsregierung muß ein ebenso festgefügtes System haben wie ein philosophisches Lehrgebäude. Alle Maßnahmen müssen gut durchdacht sein, Finanzen, Politik und Heerwesen auf ein gemeinsames Ziel steuern.
Ein System kann aber nur aus einem Kopfe entspringen; also muß es aus dem des Herrschers hervorgehen.


Friedrich der Große


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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Di 11. Mär 2008, 10:31 

Beiträge: 132
Hallo GenossInnen, ich habe mir auch die Mails vom Roten Oktober und der Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus angesehen.
An Sergej: Du schreibst:
„es hat wohl den Anschein, dass sich der Rote Oktober endlich von diesem Lion Wagner mist Gelöst hat bzw. zu lösen scheint. [...] wenn ich ehrlich bin, bin ich froh, dass sie nun mit den Wagner-Thesen gebrochen haben, war ja schon fast nicht mehr auszuhalten, dieses theoretische herumeiern“

Also mir ist nicht bekannt, dass der RO die Aussagen von L. Wagner jemals als Organisation geteilt habe. Schießlich gab/ gibt es ja eine ganz andere Positionierung... So heißt es in deren Gründungserklärung: „Mit dem 20. Parteitag der KPdSU(B) manifestierte sich der Revisionismus in der Sowjetunion offiziell. Nach Stalins Tod im Jahre 1953 errungen die Revisionisten in der Sowjetunion die Macht.“ Was meinst Du mit „herumeierei“?

An Numa, Du schreibst:
„Nach meiner Ansicht ein vorbildliches Verhalten vom RO: Eine grundsätzliche Differenz erkannt, konsequent ausdiskutiert, und nachdem klar war, dass es keinen Konsens gibt, haben sie die praktischen Schlussfolgerungen gezogen, das Ganze dann der Öffentlichkeit mitgeteilt und ehrliche Selbstkritik geübt. Da können andere Organisationen durchaus einiges von lernen.“
Bist Du RO-Mitglied oder wie kannst du beurteilen, dass die Differenz konsequent ausdiskutiert wurde? Welche Schlussfolgerung soll der RO gezogen haben? Laut der beiden Erklärungen hat ja die Minderheit (GWS) den Austritt erklärt und nicht z.B. der RO die Minderheitenposition hinausgeschmissen. Der RO schreibt ja (also trotz der Differenz)
„sind wir der Meinung, dass eine Trennung überflüssig und damit falsch und kontraproduktiv war und ist“. Du schreibst der RO habe Selbstkritik geübt, auf welche Sätze beziehst Du Dich hier?

An Pavel, Du schreibst: „Bei mir kam ne Mail an von einer "Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus" - ist das jetzt die Abspaltung vom Roten Oktober, also eine pro-Wagner Gruppierung?“
Ja GWS ist der Name der Abspaltung, ich füge mal zur Vollständigkeit hier noch deren Erklärung (von deren Homepage zitiert) bei, aus der geht auch hervor, das in in dieser Gruppe unterschiedliche Meinungen zur Frage ob es Soz. gab gibt.:

Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus gegründet
Liebe Genossinnen und Genossen,
Mitte Februar hat sich die Organisation Roter Oktober gespalten. Wir, die Minderheit, haben die Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus gegründet.
Teil unserer Gruppe ist z.B. der damalige V.i.S.d.P. des Roten Oktobers (M.Staskiewicz).
Im Folgenden möchten wir Euch über uns, unsere Ansicht über die Gründe der Spaltung und unsere herausgegebenen Broschüren informieren.
Kontakt:
Das zu letzt genutzte Postfach des Roten Oktobers ist nun unsere Adresse:
GWS
Postfach 65 21 41
13316 Berlin
Unsere Homepage (diese befindet sich noch im Aufbau) findet Ihr unter:
http://www.wisso.info bzw. http://www.wissenschaftlicher-sozialismus.de
Unsere neue eMailadresse lautet: GWS@wisso.info
Abonnenten: Die Abonnenten des Roten Oktobers werden vom Roten Oktober beliefert, wir haben diesbezüglich keine Verpflichtungen.
Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus (GWS)
Die Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus ist ein Kollektiv in dem sich MarxistInnen-LeninistInnen zusammengeschlossen haben. Wir kämpfen für den Sozialismus und sind bereit mit allen zu kämpfen, die sich diesem Kampf anschließen. Die Gruppe soll ein Beitrag zur Schaffung einer Partei sein, die sich des wissenschaftlichen Sozialismus als Waffe bedient und die Führung im Kampf für den gesellschaftlichen Fortschritt, für den Sozialismus übernimmt. Unser Ziel ist es, uns zu urteilsfähigen, kritisch-selbstdenkenden MarxistInnen zu entwickeln, immer mehr Kräfte vom Sozialismus zu überzeugen bzw. mit ihnen gemeinsam für die Schaffung der Partei zu kämpfen. Dazu ist es notwendig, sich mit der marxistischen Philosophie (dem dialektischen und historischen Materialismus), der politischen Ökonomie und den wissenschaftlichen Sozialismus zu beschäftigen. Es ist notwendig zu studieren und das Gelernte schöpferisch anzuwenden. Wir legen unseren Schwerpunkt derzeit auf die theoretische Arbeit. Sehr wichtig ist es uns zu schulen bzw. das Selbststudium weiter zu entwickeln.
Natürlich wollen wir auch Propaganda betreiben und werden Flugblätter, Artikel, Aufsätze schreiben, die wir im Internet und auf der Straße verbreiten. Des Weiteren veröffentlichen wir auch Broschüren. Sehr wichtig ist uns die Diskussion wichtiger Fragen, wie die des Sozialismus. Die Theorie wird zur materiellen Gewalt sobald sie die Massen ergreift. Dazu ist es nötig diese Theorie auch in die Praxis umzusetzen, eine marxistische Praxis zu entwickeln. In der politischen Praxis werden wir uns auf einige wenige Schwerpunkte konzentrieren. Wir streben nicht an überall dabei zu sein, da dies bei unserer aktuellen Stärke nur zu einem blinden Aktionismus führen würde. Wir wollen mit Interessierten diskutieren und in den Bereichen in denen es möglich ist, mit diesen zusammenarbeiten.
Wir verstehen uns nicht als eine Kraft, die schon theoretisch oder praktisch in der Lage wäre die Führung zu übernehmen. Wir sind eine von derzeit mehreren Gruppen, Kollektiven und Organisationen in Deutschland, die sich als sozialistisch bzw. kommunistisch verstehen. Keine dieser Gruppen und Organisationen kann derzeit als Partei verstanden werden, die die Führung in der Revolution verantwortungsvoll übernehmen könnte. Sie alle, auch wir, sind Gruppen oder Organisationen mit großen Schwächen. Unser Ziel ist es unsere Fehler und Schwächen zu überwinden. Unser Ziel ist es klare Positionen durch eine zunehmend wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Marxismus zu entwickeln. Für den Sozialismus!
Der Rote Oktober hat sich gespalten:
Im Februar 2008 hat sich der Rote Oktober in zwei Teile gespalten. Der eine Teil (die Mehrheit) versteht sich weiter als Roter Oktober. Unsere Minderheit hat inzwischen die Gruppe Wissenschaftlicher Sozialismus (GWS) gegründet.
Was führte zur Spaltung?
Wir möchten dies ganz kurz beschreiben. Der Rote Oktober ist eine Organisation mit diversen Schwächen. Z.T. kam es zu gewissen Selbstüberschätzungen (für die wir Mitverantwortung tragen). Als gewisse Schwächen der Organisationen sich zuspitzten, kam es zu einer Konferenz bei der diese Schwächen im Zentrum standen (6.Delegiertenkonferenz). Aber auch bis zur 7.Delegiertenkonferenz weiteten sich diese Schwächen nur noch aus. Ein Mitglied unserer Gruppe war von der Gründung des Roten Oktobers bis zur Spaltung Mitglied des Sekretariats. Dieses Mitglied hat die Rechenschaftsberichtsentwürfe erarbeitet, die dann im Sekretariat diskutiert und ggf. verändert bzw. erweitert wurden. So auch im Vorfeld der 7.Delegiertenkonferenz. Allerdings zeigte sich auf der Konferenz dann, dass es sehr unterschiedliche Einschätzungen über die Lage der Organisation, die Stärken und Schwächen, gab. Von der Mehrheit wurde zu diesem Zeitpunkt die Einschätzung nicht geteilt, dass sich der Rote Oktober in einer Krise befindet. Angesichts der großen Differenzen in den Einschätzungen war es nicht mehr möglich den Rechenschaftsbericht weiter zu besprechen bzw. zu verabschieden. Lösungsvorschläge von Mitgliedern, die heute in unserer Gruppe organisiert sind, wie die neuer Grundsätze und ein neues Statut, welche den aktuellen Stand eher entsprochen hätten, wurden nicht verabschiedet. Stattdessen wurde diesen Mitgliedern vorgeworfen die Organisation zu liquidieren. Dies war eine denkbar schlechte Ausgangslage für den Roten Oktober, auch wenn es zu begrüßen war, dass auf der 7.Delegiertenkonferenz beschlossen wurde einen Schwerpunkt auf interne Diskussionen zu setzten. Diese Diskussionen befassten sich mit Fragen, in denen sich Differenzen innerhalb der Organisation entwickelten. So z.B. die Sozialismusdiskussion, deren Entwicklung dann auch entscheidend für die Spaltung des Roten Oktobers war.
Mitglieder der Organisation (die nun unserer Gruppe angehören) äußerten seit einiger Zeit Zweifel an der Position, die der Rote Oktober vertritt (dass eine Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion nach dem Tode Stalins stattgefunden habe). Hierzu muss aber auch gesagt werden, dass wir diese, in unseren Augen falsche Positionierung des Roten Oktobers mitverantworten.
Die Zweifel entstanden mit der Beschäftigung der Broschüre „Sozialismus gab es nie“ von Lion Wagner. Und sie verfestigten sich innerhalb des Studiums im Bereich der Philosophie und Ökonomie. Schon lange vor der 7.Delegiertenkonferenz wurde von einem Mitglied unserer Gruppe dazu aufgerufen, diese Frage zu diskutieren. Dies passierte aber nicht wirklich, auch wenn es mal zu einer Diskussionsveranstaltung mit Lion Wagner kam, so wurde intern nicht weiter diskutiert.
Nach der 7.Delegiertenkonferenz sollte sich dann aber dieser Frage gewidmet werden. Dazu wurde von einem Mitglied unserer Gruppe ein längerer Beitrag als Diskussionsgrundlage geschrieben. Die Diskussion wurde durch diverse Schwächen der Organisation dann noch eine Weile verzögert. Als sie dann begann verlief sie nicht sehr produktiv. Unserer Meinung nach gab es keine wirkliche Offenheit auch ggf. alte, falsche, Positionen in Frage zu stellen. Man verstand gegenseitig die Argumentationswege nicht. Grundannahmen, die im Diskussionsbeitrag vorausgesetzt waren, wurden schon bestritten so dass es schwer war überhaupt den Text zu besprechen. Es kam zu einem Punkt in dem die Diskussion keinen Sinn mehr machte, da man nicht vorankam bzw. eben die Meinungen beider Seiten blieben. Es gab keine Lösungsvorschläge, die uns weitergeführt hätten. Es gab zwar mal einen Beschluss einer Mehrheit, dass man sich bezüglich des Sozialismus erstmal nicht weiter positioniert (also Positionierungen aufhebt), aber dieser Beschluss wurde recht bald durch einen neuen Mehrheitsbeschluss wieder gekippt. Somit blieb es bei der bisherigen Position des Roten Oktobers. Da die gegenseitigen Versuche sich zu überzeugen fehlschlugen war es nun so, dass diese Positionen, die in unserer Gruppe derzeit vertreten werden [a) es gab noch keinen Sozialismus und b) es ist fraglich ob es eine Restauration des Sozialismus gab, ob es Sozialismus gab] im starken Widerspruch zur Position des Roten Oktobers stehen. Da es sich um eine sehr entscheidende, grundlegende Frage handelt, war eine weitere statutkonforme Mitgliedschaft im Roten Oktober nicht mehr möglich. Es kam also zu einem Treffen von Roter Oktober-Mitgliedern, die in diesem Widerspruch standen. Wir beschlossen auf diesem Treffen keine Fraktionstätigkeit innerhalb des Roten Oktobers zu entfalten, sondern auszutreten sowie die Gründung einer neuen Gruppe vorzubereiten. Wir waren für eine solidarische Trennung und haben entsprechende Vorschläge gemacht. In unseren Augen kam es zu einer für beide Seiten annehmbaren Aufteilung.
Wir wollen nicht verschweigen, dass es weiter den Roten Oktober gibt und rufen Euch zu einer kritischen Auseinandersetzung mit uns/ihnen auf. Urteilt selbst welche Linie die richtige bzw. richtigere ist!
Wer sich beim Roten Oktober (der Mehrheit) über die Spaltung informieren will, wendet sich an folgende Postanschrift.
Roter Oktober
Postfach 610 630
10937 Berlin
http://www.kpaufbau.de
eMail: RO@bolschewiki.org --> Wenn eMail-Verkehr dann vorübergehend immer eine Kopie an kpaufbau@gmx.de
Flugblattabo: Wir bieten Euch auch ein Flugblattabo an. Wer die nächsten 10 Flugblätter zugeschickt bekommen möchte, der überweise oder sende uns 6 €.
Einige von Euch werden ggf. die vom Roten Oktober herausgegebene Broschüre von B.Bland: „Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion“ gelesen haben. Euch empfehlen wir die Kritik an diesem Werk von Mark Staskiewicz (siehe Broschüre „Gab es Sozialismus?“) zu lesen.
Spendenaufruf: Liebe GenossInnen, für unsere weitere Arbeit sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Dieser Infobrief wurde an X-Personen verschickt und auch die von uns bereits gedruckten Broschüren und die neue Homepage haben einige Vorinvestitionen verlangt. Über jeden Cent den Ihr für unsere Gruppe über habt, würden wir uns freuen.
Bankverbindung: Kontoinhaber: M.Staskiewicz
Konto-Nr.: 730 165 477
Bankleizzahl: 100 500 00
Berliner Sparkasse
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Broschüren:
Wir haben Broschüren Herausgegeben die über uns schon jetzt bestellt werden können. Allerdings sind noch nicht alle Artikel gedruckt, so dass die Bearbeitung ggf. noch ein paar Tage dauern wird.
In der Reihe „Wissenschaftlicher Sozialismus – Beiträge zur Diskussion“ erscheinen:
GAB ES SOZIALISMUS?
- War die Sowjetunion sozialistisch und hat eine kapitalistische Restauration stattgefunden?
- Kritik am Buch von B.Bland:„Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion“
von Mark Staskiewicz
In zwei Broschüren, Preis: 4 € + Porto
SOZIALISMUS GAB ES NIE!
- Teil 1: Gegen den gnoseologischen Revisionismus der These von der historischen Existenz des Sozialismus/ Kommunismus
- Teil 2: Neue Studien zum Opportunismus, Reformismus und Revisionismus
von Dipl.Ing.(FH) Lion Wagner
In zwei Broschüren, Preis: 4 € + Porto
BRAIN DRAIN, NEOKOLONIALISMUS UND BRAIN EXCHANGE (Der internationale Abwerbekampf um die wissenschaftliche Elite) von Mark Staskiewicz + ZU DER SITUATION IN KURDISTAN von Canroz Dersimij
Zusammen in einer Broschüre, Preis: 1 € + Porto
EINDRÜCKE UND DISKUSSION ZWEIER MARXISMUSKONFERENZEN
- Murks-ismus oder Marxismus? Die MarXXIsmus-Konferenz, 20-22.April 2007, Berlin
- Konferenz zum 90.Jahrestag von „Staat und Revolution“ Kleine Marxismuskonferenz, 13.Oktober 2007, in Berlin
von Mark Staskiewicz
In einer Broschüre, Preis 1 € + Porto
Unsere Literaturliste: Wir verbreiten auch marxistisch-leninistische Bücher. Bei Interesse bestellt Euch unsere Literaturliste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Di 11. Mär 2008, 10:36 
Literat

Beiträge: 2947
Zitat:
An Numa, Du schreibst:
„Nach meiner Ansicht ein vorbildliches Verhalten vom RO: Eine grundsätzliche Differenz erkannt, konsequent ausdiskutiert, und nachdem klar war, dass es keinen Konsens gibt, haben sie die praktischen Schlussfolgerungen gezogen, das Ganze dann der Öffentlichkeit mitgeteilt und ehrliche Selbstkritik geübt. Da können andere Organisationen durchaus einiges von lernen.“
Bist Du RO-Mitglied oder wie kannst du beurteilen, dass die Differenz konsequent ausdiskutiert wurde? Welche Schlussfolgerung soll der RO gezogen haben? Laut der beiden Erklärungen hat ja die Minderheit (GWS) den Austritt erklärt und nicht z.B. der RO die Minderheitenposition hinausgeschmissen. Der RO schreibt ja (also trotz der Differenz)
„sind wir der Meinung, dass eine Trennung überflüssig und damit falsch und kontraproduktiv war und ist“. Du schreibst der RO habe Selbstkritik geübt, auf welche Sätze beziehst Du Dich hier?


Ich muß dir wirklich ein Kompliment machen. Deine Unfähigkeit, Ironie zu erkennen, übertrifft deine sonstigen Schwächen, von denen du ja reichlich besitzt, noch bei weitem.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lion Wagner - Sozialismus gab es nie! (bahnbrechend)
BeitragVerfasst: Mi 12. Mär 2008, 22:04 

Beiträge: 132
Hallo, na dann bin ich ja froh das Du meine Ironie erkannt hast, wenn Du schon dachtest ich hätte Deine nicht erkannt; dass Du kein RO-Mitglied bist ist ja wohl jedem Leser hier klar ;-)Aber mal im Ernst was sagst du zur Erklärung Nr. 2?


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