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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2007, 15:46 

Beiträge: 20
Der Gegenstandpunkt 1,o7 ist erschienen. Der Gegenstandpunkt ist eine kommunistische Vierteljahrzeitschrift,die sich besonders durch ihre unfangreichen Analysen auszeichnet.Leider ziemlich teuer 15 Euro, die Lektüre lohnt sich zu lesen weil so umfangreiche Analysen leider selten sind.Die Zeitschrift ist glaube ich maoistischer Herkunft


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2007, 18:21 
Moderator

Beiträge: 876
Die Zeitschrift "GegenStandpunkt" kommt aus dem Umfeld der 1991 aufgelösten "Marxistischen Gruppe".

Das war eine der merkwürdigsten Organisationen der westdeutschen Linken. Sehr aktiv, sehr präsent, sehr gut organisiert, sehr theorieorientiert.

"Die MG berief sich nie auf den "Marxismus-Leninismus", sondern unterzog die von Lenin geprägte und durch die kommunistischen Parteien tradierte Interpretation der Theorie von Karl Marx einer scharfen Kritik. Sie ging dabei von der erst in den 1960er Jahren aufgekommenen neuen, auf einer hohen theoretischen Abstraktionsebene ansetzenden Diskussion über die begriffliche Logik des Marxschen Kapitals aus, wobei sie sich stark auf die für Marx stilbildende Wissenschaft der Logik von Hegel stützte."
http://de.wikipedia.org/wiki/Marxistische_Gruppe

Vor ca. 2 Jahren hatte ich mal versucht, bei einer Veranstaltung von einem Verkäufer der Zeitschrift zu erfahren, was für Standpunkte sie denn vertritt und wo sie ideologisch einzuordnen sei. Es folgte eine für mich völlig unverständliche Aneinanderreihung von Sätzen, die bei mir den Eindruck erweckte, daß es ihm vollständig egal ist, ob ihn jemand versteht und daß er jeden, der ihn nicht versteht für irgendwie minderbemittelt hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2007, 18:39 
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Kommunistisch ist an dieser Gruppierung in der Tat gar nichts mehr. Als fortschrittlich-demokratische Bewegung kann der Gegenstandpunkt durchgehen, mehr ist er aber nicht. Von Sozialismus sprechen sie, soweit ich weiß, gar nicht mehr und auch allgemein ist ihnen der Weg alles, das Ziel nichts. (um es mal in aller Kürze zu sagen)

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Eine gut geleitete Staatsregierung muß ein ebenso festgefügtes System haben wie ein philosophisches Lehrgebäude. Alle Maßnahmen müssen gut durchdacht sein, Finanzen, Politik und Heerwesen auf ein gemeinsames Ziel steuern.
Ein System kann aber nur aus einem Kopfe entspringen; also muß es aus dem des Herrschers hervorgehen.


Friedrich der Große


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2007, 21:09 

Beiträge: 20
Ja das wusste ich in der Tat nicht so genau,dann muss man sie natürlich mir vorsicht geniesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Sa 5. Mai 2007, 23:41 
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Soweit ich weis haben sie ein eigenes Programm auf Radio X in Frankfurt am Main.
Kommunisten nennen sie sich selber nicht, aber sie nennen sich Marxisten.

http://www.farberot.de/ Hier die Radio X Seite + einigen Sendungen und Vorträgen unter Audio.

Zitat:
von Sozialismus sprechen sie, soweit ich weiß, gar nicht mehr und auch allgemein ist ihnen der Weg alles, das Ziel nichts.

Also auf RadioX sprechen Heinz und Andreas öfters vom Sozialismus, sie sagen auch offen das diese kapitalistische Gesellschaft abgeschafft gehört, über die Revolution an sich jedoch sprechen sie nur ungern und nehmen das Wort auch selten in den Mund.

Aber bei zb. Dr. Peter Decker, der ebenso vom Gegenstand Punkt ist kann ich deine Kritik Pawel gar nicht nachvollziehen, in seinen Vorträgen sagt er recht offen das dieses System schädlich ist und man unbedingt eine sozialistische Alternative suchen muss. Die Analysen finde ich, wie bereits erwähnt sehr gut.

Kritik könnte man tatsächlich nur an den Punkt äußern das sie wirklich selten die Massen zur Revolution auffordern, also wenn diese speziellen Fragen kommen "Was meinen sie, was man machen soll?", sagen sie nicht wirklich eine echte Antwort. Aber es liegt wohl auch daran das sie sich durch solche Aufforderungen sicherlich schnell Verbote oder ähnliches einhandeln... Jeder der zuhört, darauf weisen sie meistens auch hin, sollte wissen was zutun ist.

Aber mal ein anderes Beispiel,
In einer Lesung, da ging es ums Proletariat, hat man auf eine Frage der obigen Art geantwortet, dass man sich ein Beispiel daran nehmen soll wie man früher mit der Herrschaft umging, diese Proletarier hatten es bestimmt nicht leichter als wir heute, dass ist wohl offensichtlich denke ich.

Ich finde diese Gruppe insgesamt sehr gut.

Zu dem Heften kann ich leider nichts großartig sagen, ich habe zwar eines, aber habe es mir doch (noch) nicht durchgelesen weil ich es vergessen habe.

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"Alle Menschen von Genie, alle jene, die sich in der Republik des Geistes einen Namen gemacht haben, sind Franzosen, ganz gleichgültig, in welchem Land auch immer sie geboren wurden."
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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2007, 02:22 
Administrator
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DF2K2 hat geschrieben:
Soweit ich weis haben sie ein eigenes Programm auf Radio X in Frankfurt am Main.
Kommunisten nennen sie sich selber nicht, aber sie nennen sich Marxisten.


Ich bin ja auch kein Kommunist, obwohl, ein bissel Bolschewist bin ich schon. Bei den Marxisten mag ich den Bart, bei den Trotzkisten die Brille und bei Mao finde ich die Kulturrevolution gut, aber nicht, das was deswegen passierte. Dann mag ich noch die chruschtchowsche Wurst am Stil, aber gegen Revisionismus bin ich sowieso. Hoxa war schon ok, bei Stalin der linke Fuß und insgesamt lasse ich mich sowieso in keine Schublade stecken.

Amen.

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“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2007, 08:26 

Beiträge: 20
Ich Denke die Hefte kann man schon lesen ,ich habe selber sehr viele und lese sie auch gerne vorallem wegen ihren umfangreichen Analysen die ich sonst so nicht kenne,die Artikel sind oft über mehrere seiten.In den Heften schreiben sie auch nicht wo für sie eigentlich sind sondern analysieren die Aktuelle lage ,beantworten Leserbriefe und schreiben über tagesereignisse,ist auch besser so wenn sie sonst idiologisch nicht sauber sind


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: So 6. Mai 2007, 14:39 
Ehrenmitglied des gewe-Fanclub
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Beiträge: 353
Zitat:
Kommunisten nennen sie sich selber nicht, aber sie nennen sich Marxisten.
.....
Also auf RadioX sprechen Heinz und Andreas öfters vom Sozialismus, sie sagen auch offen das diese kapitalistische Gesellschaft abgeschafft gehört, über die Revolution an sich jedoch sprechen sie nur ungern und nehmen das Wort auch selten in den Mund.


Kann durchaus sein, dass sie das Wort Sozialismus mal in den Mund nehmen - das macht allerdings auch die PDS/Links/WASG noch gelegentlich, ohne das da irgendwas kommunistisches dran ist. Ich würde den Gegenstandpunkt auch deshalb nicht als Gruppe mit kleinbürgerlichen Sozialismusvorstellungen bezeichnen, weil sie meiner Ansicht nach einfach gar keine Vorstellung vom Sozialismus haben. Sozialismus ist ja ein schönes Wort und ein paar Studenten (welche die Hauptzielgruppe der Gegenstandpunkt-Agitation darstellen) lassen sich davon schon beeindrucken. In diesem Sinne wird es natürlich auch von solchen Leuten gerne noch hergenommen.
Ansonsten interessiert sich der Gegenstandpunkt wenig bis gar nicht für die Geschichte des Sozialismus und noch weniger darum, wie der Sozialismus in der Zukunft ihrer Meinung nach aussehen soll. Zugegeben, ich kenne die Truppe kaum, aber ich denke, die eine Veranstaltung von ihnen, die ich mal besucht habe, war symptomatisch -> nachdem der Referent geschlagene 1,5 Stunden lang vorgetragen/vorgejammert hat, dass und was alles schlecht ist in Deutschland (was ja in der Tat nicht wenig ist) und auch sagte, dass man diese Verhältnisse revolutionär umstoßen müsse, fragte ein Zuhörer älteren Semesters, was denn nach diesem "revolutionären umstoßen" käme und wie man dies verwirklichen könne. Daraufhin fing der Referent (beinahe hysterisch) zu schreien an, man solle ihn nicht unterbrechen und "es würde sich ja schließlicht erst nach der Revolution zeigen, was man anders machen würde" und "es würde sich schon alles ergeben"....
Darauf, wie oder wer überhaupt die Revolution machen soll, ging er gleich gar nicht ein.

Daher mein Eindruck, und so wenig ich von der Gruppe mitbekommen habe denke ich dennoch, dass er nicht allzu falsch ist: diese Gruppe ist lediglich gegen etwas, aber nicht für etwas. Oder wie ich es anders ausgedrückt habe: der Weg (die Opposition) ist ihnen alles , das letztendliche ZIel (der Sozialismus) ist ihnen nichts (erörternswertes). Und das ist letzten Endes sozialdemokratisch.

Ich finde diese Gruppe insgesamt ziemlich langweilig und kaum interessanter als der linke Flügel der Llinkspartei.


Aber um nicht falsch verstanden zu werden: ihre Hefte kann man natürlich lesen. Wenn man dabei den eigenen Kopf nicht ausschaltet, finden sich darin bestimmt interessante Informationen und Analysen.

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Friedrich der Große


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2007, 00:05 
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Zitat:
Original von Woschod
Ich bin ja auch kein Kommunist, obwohl, ein bissel Bolschewist bin ich schon. Bei den Marxisten mag ich den Bart, bei den Trotzkisten die Brille und bei Mao finde ich die Kulturrevolution gut, aber nicht, das was deswegen passierte. Dann mag ich noch die chruschtchowsche Wurst am Stil, aber gegen Revisionismus bin ich sowieso. Hoxa war schon ok, bei Stalin der linke Fuß und insgesamt lasse ich mich sowieso in keine Schublade stecken.


Naja solche Spitzfindigkeiten wollt ich nicht herauf beschwören.

@Pavel, deine Einschätzung ist korrekt, auch wenn ich die Gruppe anders bewerte, so habe ich doch den selben Eindruck bekommen das sie eben nicht wirklich über den Sozialismus nachdenken, es geht zumeist nur um die Kritik am System.

Sozialdemokratisch würde ich sie nun wiederum nicht gleich nennen, weil sie sich ja nun doch für den Sozialismus aussprechen und auch für eine revolutionäre Vorgehensweise, aber meine Bewertung senke ich mal von sehr gut auf gut ab.
Vielleicht meinen sie einfach nicht die jenigen zu sein die dies tun sollten... naja ich weis es nicht, man könnte sie ja mal fragen oder auffordern in ihrer nächsten Sendung was darüber zu sagen, wenn sie das Angebot annehmen wäre es interessant zu hören zu welchen Schlüssen sie kämen.

Mir fällt noch etwas ein, ich bin mir nicht sicher ob das tatsächlich zur Zeitschrift zählt, jedenfalls war es ein Vortrag, von der Stimme her meine ich zu glauben das es Herr Krölls sein muss, dieser Vortrag stammt noch von vor der Konterrevolution in DDR und SU, jedenfalls sprach sich der Mann (unteranderem) über den dort vorherrschenden Sozialismus aus, er kritiserte scharf Gorbatschow, Stalin auch etwas, wen es interessiert, aber nicht das übliche dumme Zeugs.

Sergej habe ich den Vortrag mal zugesandt, nun weis ich nicht ob er sich das lange Ding schonmal angetan hat.

Worauf ich hinaus will, ist das man dort durchaus Hinweise heraus hören kann wie sie über den Sozialismus denken.
Ich weis nur das sie mienes Erachtens zu idealistisch an alles heran gegangen waren.... aber dennoch haben sie die Realität jener Zeit nicht aus den Augen verloren.

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Zuletzt geändert von DF2K2 am Mo 7. Mai 2007, 00:17, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2007, 00:15 
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Zitat:
Pawel

Zitat:
Pawal


Pavel!

EDIT:

Zitat:
Paval


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2007, 00:16 
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Ja entschuldige, ich habe eben nochmal durchgelesen und korrigiert, dachte um die Zeit ist niemand mehr online. (da steht nun noch mehr drunter(Vortrag))

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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mi 9. Mai 2007, 05:19 

Beiträge: 55
Hallo,
was mich so manchmal zum Nachdenken (soll vorkommen) bringt - wie finanzieren sich all die sog. "linken" Gruppen und Grüppchen. Woher kommt all das viele Geld für teure Zeitungen, Flugzettel, Einladungen, Plakate...
Und wenn ich in so manchen "linken" Gruppen die studentisch-intellektuell anmutenden oder von revolutionären Wetter-Kämpfen verhärmt wirkenden Führungspersönlichkeiten betrachte, kommen mir so meine Gedanken.
Gedanken wie: wovon lebt der – hat der heute schon was gegessen – soll ich dem ne Bockwurst ausgeben – der ist doch Hartz IV und hat Klamotten an, die kann ja nicht mal meine LAG sich leisten – und jetzt steigt der in ein Auto, das war doch bei der bei der letzten Demo noch viel älter, oder ist das heute nur gewaschen – wie lange kann der ohne Arbeit leben, hat der mit seinen fast vierzig überhaupt mal gearbeitet – wenn der so redet, wann geht der denn arbeiten, der fährt ja nur von einer Demo zur anderen und von einem Kongress zum nächsten – wer zahlt denn das alles – und die Bücher die der so hat, kann ich mir nicht leisten, ich klau mir meine immer an den Info-Ständen…
Und dann fallen mir so böse stalinistischen Dinge ein wie: bekommt der sein Gehalt vom Verfassungsschutz, Staatsschutz, MAD, BKA, BND, CDU, FDP, ALG, KMF, HBV oder…
Stark bleiben!
Partisan mit Granatwerfer


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mi 9. Mai 2007, 21:13 
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Beiträge: 688
Zitat:
ich klau mir meine immer an den Info-Ständen…


Laughing

Die Mehrzahl der Mitarbeiter bei dem Gegenstandpunkt sind Professoren an einer Uni, diese werden sicher auch ein wenig Geld abzweigen für die Bücher und dann noch aus den Erlösen des Verkaufes selbst.
So hoch sind aber gar nicht die Stückzahlen ... das sollte sich in Grenzen halten.

Was manche Studenten angeht, so habe ich auch bei einigen hin und wieder den Eindruck als sei es einfach nur mal Mode Links zu sein... und dies der Grund dafür in einer solchen Bewegung mit zu wirken.
In Moldavien gibt es die tage soweit ich weis tatsächlich eine solche Gruppe die sich nur aus dem Geldadel heraus rekrutiert, diese laufen mit Che T-Shirts umher (das kommt bei denen noch an oder ist was besonderes) und propagieren da eine Sache die sie gar nicht vertreten, tatsächlich laufen denen einige arme Jugendliche hinter her weil diese dann eben sagen könne "Ich gehöre zu den reichen armen Kommunisten dazu", wie auch immer ist das eine Art Mode... Tony Blair kommt zb auch aus einer konservativen Familie und ging in die Labor Partei, weil er rebellieren wollte.... man sieht was aus der Partei geworden ist (Das lag nun nicht wirklich an ihm). Andere Beispiele gibt es in der EU Politik auch oft, Maoisten sind plötzlich strikt konservative usw...

Diese Personen sind keine brennenden Kommunisten die bereit wären wirklich ihren Reichtum aufzugeben... dies merkt man auch schnell in einem Gespräch.

So hatte ich vor einem Jahr die Gelegenheit mit einem Sozial oder Gesellschafts - theorie Studenten zu sprechen, er hatte auf seinem Handy Karl Marx... anfangs nahm ich an mich verguckt zu haben, doch als einer der nicht Studenten/Denkenden Wesen auf dieser "Party" fragte ob das ein amerikanischer Rapper sei und der jenige darauf antwortete das sei Karl Marx eine Wichtige Person der Geschichte so kamen wir dann ins Gespräch... nach einiger Zeit stellte sich heraus das er sich selbst als Marxisten bezeichnete aber Lenin und die gesamte kommunistische Bewegung ablehnt... Ich meinte zu ihm das sei fast so als würde er nur Kritik üben wollen aber keine Konsequenzen ziehen wollen...(wie bereits angesprochen) da sagte er mir frech ins Gesicht so sei es auch... der Wortlaut war dann in etwa so "Ich müsste ja ziemlich dumm sein wenn ich wollte das ich und meine Familie unser hart erarbeitete Geld gerecht mit anderen teilen müssten" (Nebenbei sein Vater arbeitete in einer Bank... ) Ich musste ihm natürlich noch entgegen werfen das er Marx mit seinen Einstellungen und mit dem Tragen seines Bildes beleidigen würde, dass war ihm aber denke ich egal denn er antwortete darauf nicht

Was auch immer er mit seiner Einstellung bezwecken wollte... das war jedenfalls nicht gerade konstruktiv, ich schätze aber es gibt einige dieser Typen.

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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2007, 19:13 

Beiträge: 132
Hi chris, also sicher kann man dereN Hefte lesen ich finde aber ads man oft hinterher nicht schlauer als vorher ist. Darin ist kaum eine Positionierung enthalten.
GEGENSTANDPUNKT bestreitet alle Gesetzte des dialektischen und historioschen Materialismus. Dadurch kommt es zu vielen Fehlern. So wird der Staat auch nach der Revolution gleich komplett abgehlent und die Notwendigkeit eines proletarischen Staates als Übergang zum Kommunismus bestritten.
So geht die Zeitung (und ich unterstelle auch mal Organisation, ob sie sich selbst so nennt ist ja egal) zu anarchischen Vorstellungen.
Das sie auch Lenins Imperialismustheorie ablehnt ist ja inzwischen recht bekannt. Weniger aber das sie sich fast ausschließlich auf die Kapitalismuskritik beschränkt und man nichts findet (zumindest bin ich noch nicht fündig geworden) wie sie den Kommunismus erreichen wollen....
Wenn sie bahaupten das "Kapital" so gut verstanden zu haben, dann aber glauben das der Staat die Herrschaft habe und die firmen quasi zu tun haben was der Staat wolle, so haben sie nicht nur das Kapital nicht verstanden sondern bestreiten auch alle Aussagen bezüglich Basis und Überbau die Marx/Engels gemacht haben
Euer Progress


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2007, 19:21 
Administrator
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Beiträge: 4023
progress hat geschrieben:
Hi chris, also sicher kann man dereN Hefte lesen ich finde aber ads man oft hinterher nicht schlauer als vorher ist.


Hallo Progress, wir freuen uns immer, wenn jemand den Weg hierher gefunden hat um mit uns zu diskutieren. Es ist für uns aber sehr schwer, einer Diskussion zu folgen, wenn sie in einer derart schlechten Rechtschreibung, Grammatik und Uusdrucksweise wie bei Dir geschrieben ist.

Liest Du Deine Beiträge, bevor Du sie abschickst? Oder bist Du Leghasteniker? Eventuell hilft es Dir dann, wenn Du den Text vorher in einer Textverarbeitung mit Rechtschreibprüfung schreibst und ihn anschließend hier rein kopierst. Das ist für uns alle, und für Dich besonders, wesentlich besser.

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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2007, 08:26 

Beiträge: 132
Hallo, danke für den Tipp, war schnell geschrieben aber bin in der Tat nicht so gut in deutscher Rechtschreibung und Grammatik. Wenn Du also Probleme hast zu folgen so frag bitte nach. Ich denke aber auch bei Fehlern kann man oft den Inhalt erkennen, ich habe so z.B. " Uusdrucksweise " bei Dir auch gleich als Ausdrucksweise erkannt. Wie Du sicherlich weißt kann ein Mensch auch Texte lesen in dem in jedem Wort die Buchstaben vertauscht worden sind. Da gibt es lustige Beispiele. Also ich werde mich bemühen besser zu schreiben aber vielleicht gelingt es Dir sonst auch über gewisse Fehler hinwegzusehen. Hier meine ich natürlich keine inhaltlichen Fehler, bei denen will ich gnadenlos kritisiert werden. So nun aber zurück zum Thema GEGENSTANDPUNKT
Solidarische Grüße
Progress


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 Betreff des Beitrags: Re: gegenstandpunkt
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 22:30 
Administrator
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Beiträge: 4023
Ja, da kramen wir mal wieder die ollen Kamellen von vor ein paar Jahren heraus.

In meinem kleinem Blog hat einer kommentiert, der offensichtlich mit Gegenstandpunkt zu tun hat. Was haltet ihr davon?

http://www.woschod.de/2010/06/24/die-schulden-der-ddr/

Sollte man dem zustimmen?

Zitat:
Daher trage ich eine Bitte an Dich heran, (...): bitte stelle doch an prominenter Stelle in Deinem Blog eine von mir erstellte Empfehlungsliste für Veranstaltungen und Vorträge des GegenStandpunkts ein.

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