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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:44 

Beiträge: 122
Geschrieben: 09.10.2006 19:32

Ich kann einfach nicht verstehen, daß ihr Euch hier soviel mit der MLPD befasst. Klar kann man da viel analysieren aber es reicht doch ein paar Zusammenhänge zu sehen:

MLPD - Christiansen - Jungle World - Israel - USA

Wovon geht für den kapitalistischen Staat eine Gefahr aus? Von einer biederen Politsekte (MLPD) die behauptet im Ostblock hätte es keinen Kommunismus gegeben und ansonsten die kommunistische Bewegung spaltet oder von kommunistischen Parteien die in der Tradition der mächtigen Sowjetunion stehen die unter Stalin den Kapitalisten die größte Niederlage beigebracht hat und in der halben Welt bewiesen hat, daß es den Menschen im Sozialismus besser geht als im Kapitalismus?

Einer hier hat schon gesagt: Darauf achten, wem etwas nutzt.

Ein anderer hat gesagt dass ML-Leute heute Minister sind, DKP- und SED/MfS-Mitglieder bis heute verfolgt werden. Komisch, daß die MLPD tolle Spenden kriegt und die SED enteignet wurde. Der Hinweis auf die holländische ML-Partei war auch gut.

Orientiert Euch doch daran, wie sich der kapitalistische staat verhält. Die MLPD ist eine Leimrute für naive Leute die den Kommunismus als idee ganz gut finden aber sich nicht auskennen.

Seid wachsam!


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:45 

Beiträge: 462
Geschrieben: 09.10.2006 21:17


Zitat:
Seid wachsam!


Wer warnt uns hier vor der bösen bösen MLPD?


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:45 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 09.10.2006 22:08

Verehrter Warner, wir stimmen wohl in allen Deinen Anmerkungen vollkommen überein. Es ist auch nicht unser Hauptaugenmerk, sich ständig mit der MLPD zu befassen.

Warum tun wir es aber gelegentlich?

1. Die MLPD greift uns und die komm. Parteien an. Dem sollte man nicht nur mit Sprachlosigkeit entgegentreten. Jedoch auch nicht mit exorbitanter Aufmerksamkeit für die MLPD.

2. Es gibt immer wieder junge Menschen, die der MLPD auf ihre Leimruten gehen. Wenn diese Menschen versuchen, sich im heutigen Dschungel von Parteien, Gruppen und "Sekten" zurecht zu finden, versuchen wir ihnen behilflich zu sein, möglichst nicht letztendlich bei der MLPD zu landen.

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»Menschen, ich hatte Euch lieb. Seid wachsam!«
»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:45 

Beiträge: 462
Geschrieben: 09.10.2006 22:31

Gewe, du hast den Nagel mal wieder auf den Kopf getroffen. Doch einen wichtigen Grund hast du vergessen:

3. Die MLPD liefert eine humoristische Steilvorlage nach der anderen. Diese nicht mehr zu würdigen, würde den Unterhaltungswert dieses Forums beträchtlich mindern.


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:46 
Administrator
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 09.10.2006 23:07

Zitat:
Ich kann einfach nicht verstehen, daß ihr Euch hier soviel mit der MLPD befasst.



Also ich fange nicht damit an.

Aber juchhu, es gibt einen neuen MLPD-Faden!

Was ist laut, was ist rund?
Unser Günni, der haut sie um.

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:46 

Beiträge: 122
Geschrieben: 21.10.2006 12:13

Ihr seit hier alles nur randständige Existenzen. Einfach lächerliche gesellschaftliche Randfiguren ohne Rückhalt in einer nennenswerten Gruppierung. Peinlich so was.

Es lebe die 4 Internationale


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:47 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 21.10.2006 14:29

Im Gegensatz zur 4. Internationale, die ja eine wahre Massenbewegung ist.

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Der Hunsch wars!


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:47 
Träger des Agitprop-Stalinorden
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Beiträge: 628
Geschrieben: 21.10.2006 16:19

anonymer user: Bist du in der 4.Internationale? Wenn ja, kannst du mir dann ein Autogramm von Bounty Killer besorgen?

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Die Andersdenkenden haben Rosa Luxemburg umgebracht - D.W.


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:47 

Beiträge: 122
Geschrieben: 21.10.2006 17:04

Ich habe nichts zu sagen, aber ich kacke hier mal rein, weil ich Samstag Nachmittag Langeweile habe. Wenn es keine Stalinisten gäbe, müßte ich mir glatt andere Feinde suchen ...

bearbeitet von NumaPompilius am 21.10.2006 17:41


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:48 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
Geschrieben: 21.10.2006 17:36

na haben wir hier schon wieder so einen Trottelskisten der 4. Internationale, der uns Stalinisten weis machen will, dass sie ne Massenbewegung sind?
Naja immerhin mal wieder was zum Lachen in diesem Forum.
Kleiner Witz:
Was passiert wenn zwei Kommunisten aufeinander treffen: es entstehen zwei Parteien
Was passiert wenn zwei Trotteslkisten aufeinander treffen: es entstehen zwei Parteien mit je 4 Fraktionen Lachender Stern

Zitat:
Das Profil sagt alles!!!!!!!!!!!


Ja und des sagt, dass er Marx' sei Dank nicht in der 4. Internationalen ist.

So und ich gehe jetzt mit nen Paar Freunden nen Eis essen, ich bestele mir nen Eis mit Pickel Strahlender Stern

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Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:49 

Beiträge: 122
Geschrieben: 21.10.2006 17:37

Wer kann die Pyramiden überstrahlen?
Den Kreml, Sanssouci, Versailles, den Tower?
Von allen Burgen, Schlössern, Kathedralen
Der Erdenwunder schönstes war die Mauer.


bearbeitet von NumaPompilius am 21.10.2006 17:58


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:49 

Beiträge: 176
Geschrieben: 21.10.2006 18:05

Unser unwiderstehlicher Charme beruht natürlich darauf, daß wir unser Leben nicht damit vertrödeln, es einem permanenten Verlierer zu weihen. Es ist die Schönheit der Vernunft und ihres Sieges, die uns zu Lenin, Stalin und Ulbricht hinzieht.
Aber wenn das ein Trotzkind verstände, wäre es dann ein solches?


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:49 
Administrator
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 21.10.2006 18:51

Lustig. Her, 4. internationaler Trottelkist, meld Dich doch mal an, dann haben wir mal wieder was zum spielen.

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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:50 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 22.10.2006 07:16


Zitat:
Ihr seit hier alles nur randständige Existenzen. Einfach lächerliche gesellschaftliche Randfiguren ohne Rückhalt in einer nennenswerten Gruppierung. Peinlich so was.
Es lebe die 4 Internationale




Nein wie klug und mutig Du doch bist und gar erst diese Lebenserfahrung. Ich ziehe den Hut vor Deiner übergroßen Weisheit.

Aber sach mal, ... 4 Internationale sind auch nicht gerade eine nennenswerte Gruppierung, gelle? Wenn ihr wenigstens 5 wärt, dann könnten wir uns vielleicht durchringen, euch so langsam als Massenbewegung zu akzeptieren. Aber nur 4 .... nee mei Guddster, des wird wohl noch nischt mit euch. Müßt ihr schon noch einige Jahre in den Trotzkindergarten gehen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:50 

Beiträge: 122
Geschrieben: 25.10.2006 00:02

Ist dies eigentlich tatsächlich ein 'Stalinforum', das seinem Namen gerecht wird oder ist es die Spielwiese pubertierender Möchtegern-Stalinisten?

Warum ist man nicht in der Lage, sich mit dem Trotzkismus und der Vierten Internationale rational auseinanderzusetzen? Scheut man die Auseinandersetzung, fühlt man sich ihr nicht gewachsen oder lehnt man sie aus Überheblichkeit und aus dem Gefühl heraus, im Besitz der ewigen Wahrheit zu sein, ab?

Diejenigen, die auf die trotzkistische Provokation mit ähnlich niveaulosem Zeug antworten, stehen nicht über den Trotzkisten, sondern neben ihnen. Sie bieten keinerlei Alternative. Dies wäre nur dann der Fall, wenn man sich, so wie es Stalin es tat, rational und gründlich, mit der konterrevolutionären Ideologie des Trotzkismus auf diesen Seiten auseinandersetzen würde, sie darlegen würde, sie fundiert und auf heute bezogen einer gründlichen Kritik unterziehen würde, was jedoch etwas geistige Anstrengung erforderte. Es gibt Argumente in Hülle und Fülle, die gegen die Trotzkisten und den Trotzkismus ins Feld geführt werden könnten, und es würde sich lohnen, sie hier abzuhandeln. Ein Stalinforum wäre der richtige, ja der ureigenste Ort dafür. Aber scheinbar ist dies gar kein Stalinforum, sondern eine Spielwiese, eine Wiese zur Verhöhnung und zur Verballhornung Stalins? Indirekt wird dies auch von W. in seinem 'niveauvollen' Beitrag zugegeben, wenn er sagt, dass er gerne mit einem 'Trotzkisten' hier 'spielen' würde. Das sagt eigentlich alles.

Man fasst sich ob des Niveaus hier wirklich an den Kopf! Der Sache Stalins wird damit einmal mehr ein denkbar schlechter Dienst erwiesen, aber vielleicht geht es den Betreibern ja gar nicht um die Sache Stalins, sondern viel eher um eine ganz andere? Geht es vielleicht nicht eher um die Rehabilitierung des DDR-Revisionismus? Man gewinnt diesen Eindruck, wenn man nur die Seite liest, auf der die verschiedensten Revisionisten ihre Würdigung erfahren. Es sind die Namen der übelsten Verräter der Sache des Kommunismus darunter, an die hier salbungsvoll und in unerbitterlicher Regelmäßigkeit erinnert wird.

Es ist dies eher ein 'Möchtegern-Stalin-Forum', aber nicht die Bühne, auf der niveauvolle Auseinandersetzungen um wichtige ideologische Fragen ausgetragen werden. Ich glaube, das kann man ohne Übertreibung sagen. Es ist dies ein Forum zur Rehabilitierung des DDR-Revisionismus, nichts weiter. Stalin würde sich im Grab umdrehen, wenn er dies hier lesen würde!


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:51 
Administrator
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 25.10.2006 00:26

*gähn*

Meyer, bist Dus?

Ach ne, der Trotztroll versucht uns nur zu provozieren, weil uns lustig über ihn machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:51 
Salonbolschewist
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Beiträge: 1077
Geschrieben: 25.10.2006 00:31


Zitat:
Stalin würde sich im Grab umdrehen, wenn er dies hier lesen würde!


Ich wette das meinte der Komiker anders als ich es verstanden habe...

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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:52 
Administrator
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 25.10.2006 00:33

Es ist doch immer wieder lustig, das uns unsere dicksten Feinde erklären, wie wir uns als "Stalinisten" zu verhalten haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:53 
Moderator

Beiträge: 876
Geschrieben: 25.10.2006 09:06

Zitat:
Ist dies eigentlich tatsächlich ein 'Stalinforum', das seinem Namen gerecht wird oder ist es die Spielwiese pubertierender Möchtegern-Stalinisten?

Warum ist man nicht in der Lage, sich mit dem Trotzkismus und der Vierten Internationale rational auseinanderzusetzen? Scheut man die Auseinandersetzung, fühlt man sich ihr nicht gewachsen oder lehnt man sie aus Überheblichkeit und aus dem Gefühl heraus, im Besitz der ewigen Wahrheit zu sein, ab?

Diejenigen, die auf die trotzkistische Provokation mit ähnlich niveaulosem Zeug antworten, stehen nicht über den Trotzkisten, sondern neben ihnen. Sie bieten keinerlei Alternative. Dies wäre nur dann der Fall, wenn man sich, so wie es Stalin es tat, rational und gründlich, mit der konterrevolutionären Ideologie des Trotzkismus auf diesen Seiten auseinandersetzen würde, sie darlegen würde, sie fundiert und auf heute bezogen einer gründlichen Kritik unterziehen würde, was jedoch etwas geistige Anstrengung erforderte. Es gibt Argumente in Hülle und Fülle, die gegen die Trotzkisten und den Trotzkismus ins Feld geführt werden könnten, und es würde sich lohnen, sie hier abzuhandeln. Ein Stalinforum wäre der richtige, ja der ureigenste Ort dafür. Aber scheinbar ist dies gar kein Stalinforum, sondern eine Spielwiese, eine Wiese zur Verhöhnung und zur Verballhornung Stalins? Indirekt wird dies auch von W. in seinem 'niveauvollen' Beitrag zugegeben, wenn er sagt, dass er gerne mit einem 'Trotzkisten' hier 'spielen' würde. Das sagt eigentlich alles.

Man fasst sich ob des Niveaus hier wirklich an den Kopf! Der Sache Stalins wird damit einmal mehr ein denkbar schlechter Dienst erwiesen, aber vielleicht geht es den Betreibern ja gar nicht um die Sache Stalins, sondern viel eher um eine ganz andere? Geht es vielleicht nicht eher um die Rehabilitierung des DDR-Revisionismus? Man gewinnt diesen Eindruck, wenn man nur die Seite liest, auf der die verschiedensten Revisionisten ihre Würdigung erfahren. Es sind die Namen der übelsten Verräter der Sache des Kommunismus darunter, an die hier salbungsvoll und in unerbitterlicher Regelmäßigkeit erinnert wird.

Es ist dies eher ein 'Möchtegern-Stalin-Forum', aber nicht die Bühne, auf der niveauvolle Auseinandersetzungen um wichtige ideologische Fragen ausgetragen werden. Ich glaube, das kann man ohne Übertreibung sagen. Es ist dies ein Forum zur Rehabilitierung des DDR-Revisionismus, nichts weiter. Stalin würde sich im Grab umdrehen, wenn er dies hier lesen würde!


Aufgrund der Verwendung des Begriffes "DDR-Revisionismus" ist tatsächlich anzunehmen,
daß der Autor dem "ML"-Umfeld zuzuordnen ist.

Trotzdem, von den Verbalinjurien des Beitrags mal abgesehen und unabhängig davon, wer ihn geschrieben hat und warum, aus meiner Sicht thematisiert er einige Aspekte, die nicht leichtfertig abgetan werden sollten.

Die Frage ist wirklich, welche Funktion das Forum erfüllen soll. In den "Regeln" heisst es:

"Das Forum auf stalinwerke.de dient in erster Linie dazu, Diskussionen über Stalin, die Politik der Sowjetunion und allgemeines zu den Themen Sozialismus/Kommunismus zu führen. Diese Diskussionen sollen in einer sachlichen Atmosphäre geführt werden."

Sicherlich ist es vertretbar, wenn Leute, die sich gut kennen und die sich schon lange eine politische Meinung gebildet haben, auch mal etwas unernsthafter auf Beiträge reagieren.

Andererseits, wenn das Forum eine Funktion, die jenseits der Unterhaltung einer relativ kleinen Gruppe, die sich ohnehin schon weitgehend einig ist, erfüllen soll, wäre dann ein etwas sachlicheres Eingehen auf Beiträge von neuen Diskussionsteilnehmern nicht vielleicht wirklich wünschenswert? (Ich meine damit natürlich nicht offensichtliche Provokationen, sondern ernsthafte Beiträge, zu denen man den zitierten nach meinem Eindruck schon zählen kann.)

Ich weiß, daß dies aufwendig ist. Nicht jeder hat die Zeit und die Geduld dafür und manchen, wie z.B. mir, fehlen teilweise auch die erforderlichen theoretischen Detailkenntnisse.

Mein Interesse an dem Forum ist weitgehend darin begründet, im Austausch mit anderen Teilnehmern mehr Informationen zu Themen, die mich interessieren zu erhalten und neue Sichtweisen kennenzulernen.

Wahrscheinlich lesen hier immer wieder Personen mit, die sich zum ersten Mal überhaupt mit den hier diskutierten Themen befassen. Für diese wäre es vielleicht hilfreicher, zu erfahren, "Trotzkismus ist abzulehnen, weil..." als von Teilnehmern, die sie überhaupt nicht kennen, die also für sie auch keine meinungsbildende Relevanz haben, zu erfahren, daß "Trotzkisten blöd sind".

Wer sich übrigens in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach ganz vorbildlich und sehr geduldig verhält, ist gewe. Aber das haben ja hier ohnehin schon alle mitbekommen.

Ich hoffe, ich durfte das mal so sagen, ich möchte mit dieser Anmerkung wirklich niemandem zu nahe treten.


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 16:54 
Administrator
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 25.10.2006 09:38

Neo, Du hast natürlich Recht, eine ernsthafte Diskussion sllte immer vorgehen. Speziell aus Deinen Beiträgen im Faden für Geburts- und Todestage sieht man, das da auch heute noch immer wieder was entstehen kann.

Wir haben es auch oft mit Usern hier probiert, die heute nicht mehr da sind. Austromarxist, Peter, Juri... Irgendwann kam dann aber auch der Punkt, wo es wohl jeden hier reichte. Und noch ein weiterer MLPD-Faden... Da renken wir uns schon beim Gähnen fast den Kiefer aus. Wink

Wenn es jemand ernst meint, dann kann er zumindest seine Beiträge mit einem Namen unterschreiben oder noch besser, sich anmelden. Es steht ja auch der Satz in den Regeln: "Nicht in die Richtung 'Wer Trotzki sagt, fliegt raus', sondern eher 'Wir haben hier Leute gehabt, die nichts gepostet haben als 'Stalin buh, Trotzki yeah', und damit, lieber Neubewerber, lässt sich das Forum schlecht bereichern, wenn du also so einer bist, geh zu Wikipedia"

Ich glaube, es gab nur wenige Fälle, wo wir jemanden von Anfang an weggebissen haben. Die waren dann aber auch selbst verschuldet.

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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 17:02 

Beiträge: 176
Geschrieben: 25.10.2006 12:36

Jemand, der hier rumpöbelt, in der Art „Ihr seid peinlich ... ich wollte hier nur mal keinkacken“ usw. – an den verschwenden wir wohl kaum die Mühe einer fundierten und sachlichen Antwort. Wir nehmen’s also mit Humor – was sonst?

Sehr geehrter Herr Anonymus mit dem Textanfang „Ist dies eigentlich tatsächlich ein Stailnforum?“! Ihr Stil ist da schon ein ganz anderer, verdient also auch ernsthafte Antwort. Ich empfehle Ihnen also, im Forum die Beiträge zum Thema Trotzkismus zu lesen, sowie auch die zu Stalins Person und Politik. Eine Verhöhnung und Verballhornung Stalins werden Sie nirgends finden.
Weiterhin möchte ich Sie bitten, unsere Revisionismus-Fäden zu lesen – Sie werden auch dort eine sachliche und fundierte Auseinandersetzung erleben.
Die Gedenktage-Seite: Zum Beispiel Brecht. Wir haben allen Grund, ihn als Kommunisten zu ehren, er stand immer zur DDR, auch wenn er nach dem XX. Parteitag ein Antstalinist wurde und tlw. seltsame Dinge äußerte. Sollen wir ihn deshalb nun hochmütig verachten oder auf ihn einprügeln? Haben wir etwa nie geirrt? Und wiegt seine Lebensleistung als Dichter nicht viel schwerer als seine Denkfehler? - Zu Mikojan habe ich noch vor, etwas zu schreiben, der Beitrag ist ja noch ganz frisch, und nicht immer hat man sofort Zeit, nötige Infos zusammenzutragen.
Sicher, man braucht viel Zeit, die vorhandenen Beiträge zu lesen. Bis ich mich im Forum angemeldet habe, habe ich erst mal 4 Monate lang nach und nach das für mich Wichtigste gelesen, um nicht Themen zu beginnen, die schon behandelt worden sind bzw. um zu wissen, wo man sie weiterführen kann. Auch die Suchfunktionen sind dafür eine gute Hilfe.
Vielleicht haben Sie ja Lust, sich hier anzumelden? Das könnte für alle ein Gewinn sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 17:02 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 25.10.2006 20:05

Zitat:
Stalin würde sich im Grab umdrehen, wenn er dies hier lesen würde!


Na verehrter Gen. Arno Nyhm, nun hast Du es uns aber gegeben.

Was sind wir doch alles für böse, böse Buben und Mägdeleins. Kein bischen Klassenbewußtsein, kein bischen theoretische Bildung, bei Marx, Engels, Lenin und Stalin nur die Einbandseiten gelesen, einfach zu doof, um die Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften verstehen zu können. Damit natürlich völlig ungeeignet für die nächste proletarische Revolution und den zukünftigen Aufbau des Sozialismus.

Ich hoffe, Du kannst uns nochmal verzeihen, dass wir nicht alle die Dinge des Lebens so bitter, bitter ernst sehen wie Du, sondern dass wir uns in dieser besch...denen Welt auch mal den Luxus gönnen, gemeinsam Spaß zu haben und über Dinge, die zu dieser Welt (manchmal auch leider) gehören, einfach nur zu lachen.

Ich freue mich schon auf Deinen bierernsten Sozialismus. Das wird sicher eine ganz tolle Massenbewegung. Ich hoffe nur, ich muss mich dann nicht auch im Grab umdrehen, wenn ich mit dem Genossen Stalin im vereinigten Himmelreich gerade einen auf Dein Wohl trinke.

P.S. Solltest Du evtl. doch das ehrliche Bedürfnis haben und mit uns über Revisionismus und Trotzkismus zu diskutieren und dieses Forum mit niveauvollen Beiträgen zu diesen Themen zu veredeln, dann empfehle ich gern die Ratschläge, die Nina in ihrem heutigen Beitrag in diesem Faden gemacht hat.

Solltest Du der gelangweilte "Reinkacker" sein, dann empfehle ich Dir eher den Gang zur Toilette, als den Besuch dieses Forums. Für Provokateure haben wir bestenfalls Spott übrig und das auch nur, wenn wir uns gerade mal langweilen.

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Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 17:03 

Beiträge: 236
Geschrieben: 26.10.2006 21:28

Also ich hab mich mit Trotzki ein wenig beschäftigt, und mir mal folgende Gedanken gemacht, ich bitte um Meinungen

Ich will zuerst Trotzki zitieren:
Ist der Bolschewismus für den Stalinismus verantwortlich?
Ist es jedoch wahr, daß der Stalinismus ein gesetzmäßiges Produkt des Bolschewismus ist, wie es die gesamte Reaktion annimmt, wie es Stalin selbst behauptet und wie es die Menschewiki, Anarchisten und gewisse linke Doktrinäre, die sich für Marxisten halten, meinen?
„Wir haben ja immer gesagt“, sprechen sie, „seit dem Verbot der anderen sozialistischen Parteien, der Unterdrückung der Anarchisten, seit der Aufrichtung der Bolschewikidiktatur in den Sowjets konnte die Oktoberrevolution zu nichts anderem als zur Diktatur der Bürokratie führen. Der Stalinismus ist die Fortsetzung und zugleich der Bankrott des Leninismus.“
Der Fehler dieser Argumentation beginnt bei der stillschweigenden Gleichsetzung von Bolschewismus, Oktoberrevolution und Sowjetunion. Der historische Prozeß, der im Kampf feindlicher Kräfte besteht, wird hier durch eine Entwicklung des Bolschewismus im luftleeren Raum ersetzt.
Indes ist der Bolschewismus nur eine politische Strömung, die zwar eng mit der Arbeiterklasse verknüpft, aber nicht mit ihr identisch ist. Aber außer der Arbeiterklasse existieren in der UdSSR über hundert Millionen Bauern, verschiedenartigste Völkerschaften, ein Erbe von Unterdrückung, Armut und Unbildung.
Der von den Bolschewiki errichtete Staat spiegelt nicht nur das Denken und Wollen der Bolschewiki wider, sondern auch das Kulturniveau des Landes, die soziale Zusammensetzung der Bevölkerung, den Druck der barbarischen Vergangenheit und des nicht weniger barbarischen Weltimperialismus.
Den Entartungsprozeß des Sowjetstaats als eine Evolution des reinen Bolschewismus darstellen, heißt, die soziale Wirklichkeit ignorieren namens eines einzigen durch die reine Logik von ihr abgesonderten Elementes.
Ich zitierte aus Leo Trotzki „Bolschewismus und Stalinismus“. Die Schrift stammt von 1937.

Trotzki ist der Meinung, der Stalinismus ist eine Entartung des Leninismus oder Bolschewismus, die entsteht, er führt das auch noch weiter aus in dieser Schrift, wenn der Sozialismus sich in einer äußerst schwachen Situation befindet. Das war in der SU so, nur in einem rückständigen von Feinden umringten Agrarland hatte er gesiegt. Hier konnte ein Großteil des Volkes nicht mal Lesen und Schreiben.

Wie beweist Trotzki das der Stalinismus eine Herrschaft der Bürokratie war und nicht das war, was er meiner Meinung nach war, nämlich ein in die Enge getriebener Bolschewismus, der sicht mit Händen und Füßen wehrt. Der Bolschewismus weiß, die Imperialisten in ihrer Krise wollen ihn vernichten, gegen ihre gewaltigen hochgerüsteten Heere braucht er Panzer und Kanonen, wo bekommt er sie her? Ihm bleibt nur eins, er muss sie selber herstellen. Um den Menschen eines Tages ein bessere Leben bieten zu können braucht er Industrieprodukte, Traktoren für den Bauern, der sich hinter dem Pflug herquält, Eisenbahnen um die Produkte der einzelnen Landesteile des weiten Landes hin und her zu transportieren und vieles mehr.

Von außen kriegt er nichts, also muss er es selber herstellen. Ist das nicht viel mehr der Grund für die harte Industrialisierung und die Kollektivierung? Und gerade diese Dinge machen hauptsächlich die Politik der KPDSU in der Stalinära aus.
Ist das nicht die Politik eines in die enge getriebenen Sozialismus?
Ist nicht Stalin der Urheber dieser Politik, denn wäre er gegen sie gewesen, hätte sie verhindert, denn er war ja der alleinige Machthaber laut Trotzki.

Warum ist das nicht die Politik eines bedrängten Bolschewismus? Zum Thema Repressionen äußerst sich Trotzki in derselben Schrift:

„Die politischen „Sünden“ des Bolschewismus als Quelle des Stalinismus


Was das Verbot der anderen Sowjetparteien betrifft, so entsprang es jedenfalls nicht der Theorie des Bolschewismus, sondern war eine Maßnahme zum Schutz der Diktatur in einem rückständigen und erschöpften, von allen Seiten von Feinden umgebenen Land. Den Bolschewiki war von Anfang an klar, daß diese Maßnahme, die später durch das Verbot von Fraktionen innerhalb der herrschenden Partei selbst ergänzt wurde, eine gewaltige Gefahr ankündigte. Jedoch die Quelle der Gefahr lag nicht in der Doktrin oder Taktik, sondern in der materiellen Schwäche der Diktatur, in der Schwierigkeit der inneren und der Weltlage. Hätte die Revolution auch nur in Deutschland gesiegt, das Erfordernis, die anderen Sowjetparteien zu verbieten, wäre sofort hinfällig geworden. Daß die Herrschaft einer einzigen Partei juristisch zum Ausgangspunkt für das stalinistische totalitäre System diente, ist ganz unbestreitbar. Aber die Ursache dieser Entwicklung liegt nicht im Verbot der anderen Parteien als einer zeitweiligen Kriegsmaßnahme, sondern in der Niederlagenreihe des Proletariats in Europa und Asien.

Dasselbe gilt für den Kampf gegen den Anarchismus. In der heroischen Epoche der Revolution marschierten die Bolschewiki mit den wirklich revolutionären Anarchisten Arm in Arm. Der Verfasser dieser Zeilen erörterte häufig mit Lenin die Frage, ob es nicht möglich sei, den Anarchisten gewisse Gebietsteile zu überlassen, damit sie im Einverständnis mit der betreffenden Bevölkerung mit ihrer Staatslosigkeit die Probe aufs Exempel machen. Doch die Bedingungen des Bürgerkriegs, der Blockade und des Hungers ließen keinen Raum für derartige Pläne.
Der Kronstädter Aufstand? Aber die revolutionäre Regierung konnte selbstverständlich nicht den aufständischen Matrosen eine die Hauptstadt beschirmende Festung „schenken“, nur weil der reaktionären Bauern- und Soldatenmeuterei sich einige fragwürdige Anarchisten angeschlossen hatten. Die konkrete historische Analyse der Ereignisse läßt keinen heilen Fleck an den Legenden, die Unwissenheit und Sentimentalität um Kronstadt, Machno und andere Episoden der Revolution geflochten haben.

Zitat ende.
Trotzki meint dass all die Unterdrückung während der Stalinzeit nicht dem Zweck diente, den Sozialismus in seiner schwierigen Lage zu erhalten. Prinzipiell hat er nichts gegen Repressionen um den Sozialismus in einer bedrängten Lage zu erhalten. Nun war aber aber die SU doch die ganze Zeit in einer bedrängten Situation, deswegen wären laut Trotzki Repressionen in der gesamten Zeit gerechtfertigt.

Das was Trotzki zum Gegner Stalins macht ist nicht das es Repressionen gab oder eine harte Politik durchgeführt wurde. Ich erinnere, dass bei dem Kronstadtaufstand, dessen Niederschlagung Trotzki als gerechtfertigt sieht, alle aufständischen Matrosen erschossen wurden.

Trotzki ist ein Gegner Stalins, weil er denkt die Repressionen gehen über ein erträgliches und notwendiges Maß hinaus und vor allem jedoch, weil er denkt dass sie nicht geschehen um den Sozialismus in einer schweren Zeit zu erhalten, sondern damit eine Bürokratengruppe sich bereichern kann.
Oder aber er hat im Kampf darum, wer die Partei anführen soll gegen Stalin verloren und wendet sich nun gegen die SU und ihre Politik, weil es Stalins Politik ist, nicht aber weil es seinen Ansichten widerspricht. Das wäre dann der Fall wenn, die Politik Stalins, die Politik eines bedrängten Sozialismus ist. Wenn Stalin tat was er tat um den Sozialismus vor dem Imperialismus zu retten, um den Völkern der Sowjetunion eines Tages ein sicheres und bessere Leben zu ermöglichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 17:03 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 27.10.2006 07:11


Zitat:
Trotzki ist ein Gegner Stalins, weil er denkt die Repressionen gehen über ein erträgliches und notwendiges Maß hinaus und vor allem jedoch, weil er denkt dass sie nicht geschehen um den Sozialismus in einer schweren Zeit zu erhalten, sondern damit eine Bürokratengruppe sich bereichern kann.


Um dies zu verbessern, hat dann der Herr Trotzki sich mit den Faschisten Nazideutschlands verbündet und sein Land und seine Überzeugung gottsjämmerlich verraten.

_________________
»Menschen, ich hatte Euch lieb. Seid wachsam!«
»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: MLPD
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2007, 17:04 

Beiträge: 122
Geschrieben: 27.10.2006 13:31

Zitat:
Trotzki ist ein Gegner Stalins, weil er denkt die Repressionen gehen über ein erträgliches und notwendiges Maß hinaus und vor allem jedoch, weil er denkt dass sie nicht geschehen um den Sozialismus in einer schweren Zeit zu erhalten, sondern damit eine Bürokratengruppe sich bereichern kann.
Zitat:
Um dies zu verbessern, hat dann der Herr Trotzki sich mit den Faschisten deutschlands verbündet und sein Land und seine Überzeugung gottsjämmerlich verraten.


Hast Du Beweise dafür? Ich bin bei der SAV Mitglied und ich habe solche Behauptungen noch nie gehört oder gelesen.Gibt uns doch mal eine Quelle an. Kann ja sein wenn ich mehr darüber bescheid wüsste, das ich da gleich wieder austreten würde, denn dort wird Trotzki immerhin noch als Revolutionär, vor euren Stalin hochgehalten. aber auch in der linke-PDS, mit den Genossen wir gut zusammenarbeiten, wird auch Stalin nicht besonders gut in Sattel gehoben.Wir waren mal vor Jahren bei einer Veranstaltung dort Sprach ein Herr Professor Dornberg, selbst Roter Offizier an der Sowjetischen Front gewesen, Er berichtete unter anderen wie Plötzlich unerwartet Kommunisten abgeholt wurden, ohne das sie sich haben was zu schulden kommen lassen, auch seine Genossen die er kannte wurden abgeholt und verhört, er hat sie nie wieder gesehen. Eigentlich alles merkwürdig diese Zeit der Stalinära. Sollte so etwas sich wiederholen, das unschuldige verhaftet werden? Ich will so einen Sozialismus nicht! Wie kann soetwas verhindert werden? Kann mir darauf einer eine Antwort geben? Strahlender Stern Moritz 19 Jahre


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