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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Stalin-Bus fährt durch St. Petersburg
BeitragVerfasst: Sa 8. Mai 2010, 18:49 

Beiträge: 132
Zitat:
Kurz vor dem 65. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland nimmt die Verehrung von Diktator Josef Stalin in der ehemaligen Sowjetunion bizarre Züge an. Seit Mittwoch fährt in der zweitgrößten russischen Stadt St. Petersburg ein Linienbus mit seinem Konterfei über die Prachtstraße Newski Prospekt. (...)

In St. Petersburg sagte Bus-Organisator Viktor Loginow, mit der privat finanzierten Aktion solle die "Schlüsselrolle" Stalins im Zweiten Weltkrieg hervorgehoben werden. Menschenrechtler protestierten und sprachen von einer "nationalen Schande". (...)


http://diepresse.com/home/politik/zeitg ... e/index.do


Zuletzt geändert von Woschod am Di 25. Mai 2010, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
Gekuerzt, wegen Urheberrecht. Ist jetzt ein Zitat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stalin-Bus fährt durch St. Petersburg
BeitragVerfasst: So 9. Mai 2010, 06:01 

Beiträge: 2008
So sieht das die "Siegerpresse". Nach der nächsten proletarischen Revolution - die historisch nur auf dem aufbauen kann, was bereits geschehen ist - wird eine andere Einschätzung der Rolle und Bedeutung Stalins erfolgen. Bis dahin ist viel von dem Schmutz und Unrat beiseite zu räumen, der seit dem Tod Stalins über ihn ausgekippt wurde. Antikommunismus dient der Verhinderung der Beseitigung des Kapitalismus. Die Spitze oder der Kern des Antikommunismus ist die Hetze gegen Stalin.
Wir sollten uns um eine objektive Geschichtsforschung und Darstellung der Ereignisse und der verantwortlichen Personen bemühen. Dabei ist sicher auch offen und objektiv die tatsächliche Rolle und Verantwortung von Stalin zu klären. Das wird eine schwierige Aufgabe, doch ohne all die Zwecklügen der heutigen Machthaber und ihrer Knechte, wird sich vieles bereits ganz anders darstellen. Es ist vor allen der tatsächliche historische Kontext zu beachten, in welchem die Notwendigkeit der Entscheidungen Stalins bestand. In welchem Umfang und wie dabei die marxistische Lehre verletzt wurde, Menschen ungerecht behandelt wurden, kann dann wohl wahrheitsgerechter ermittelt und dargestellt werden, als dies unter heutigen Bedingungen möglich ist. :redstar160:

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»Menschen, ich hatte Euch lieb. Seid wachsam!«
»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: Stalin-Bus fährt durch St. Petersburg
BeitragVerfasst: So 9. Mai 2010, 13:37 
Administrator
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Beiträge: 4023
gewe hat geschrieben:
So sieht das die "Siegerpresse".


Wie auch immer sie es sieht, sie sieht es!

Und gerade in der Ukraine ein Denkmal... Respekt! :redstar164:

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: Stalin-Bus fährt durch St. Petersburg
BeitragVerfasst: So 9. Mai 2010, 15:33 

Beiträge: 2008
Sie sieht es, wie sie es sehen darf, möchte oder muss.
Das Denkmal ist eine mutige Leistung der ukrainischen Kommunisten.
Die Siegerpresse muss nur ihrem Abschaum dazu werfen.
Aber wie schon die alten Tibetaner immer sagen: "In hundert Jahren ist alles vorbei ..."

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 Betreff des Beitrags: Re: Stalin-Bus fährt durch St. Petersburg
BeitragVerfasst: Sa 22. Mai 2010, 14:25 

Beiträge: 132
Entschuldigt, dass ich mich erst jetzt hier äußere. Ich finde es stillos, einen Thread zu eröffnen und dann nichts dazu beizutragen.

Der Grund, warum ich den Artikel postete, war, dass ich es einfach sehr erfreulich finde, wie Stalin in der ehemaligen Sowjetunion nach wie vor populär ist. Auch daran sieht man, dass seine Verehrung zu Lebzeiten eben kein verordneter "Personenkult" war. Personenkult wird vielleicht eine Zeit lang verordnet - wahre Verehrung aber bleibt.

Die Reaktionen des Klassenfeindes finde ich persönlich sehr amüsant, aber es war ja nichts anderes zu erwarten. Ich sehe sie aber vor allem positiv, denn dazu fallen mir immer folgende Worte von Mao Tsetung ein:

"Ich bin der Meinung, dass es für uns - sei es für den Einzelnen, für eine Partei, eine Armee oder eine Schule - schlecht ist, wenn der Feind nicht gegen uns Front macht, denn in diesem Fall würde es doch bedeuten, dass wir mit dem Feind unter einer Decke steckten. Wenn der Feind uns bekämpft, dann ist das gut, denn es ist ein Beweis, dass wir zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich gezogen haben. Wenn uns der Feind energisch entgegentritt, uns in den schwärzesten Farben malt und gar nichts bei uns gelten lässt, dann ist das noch besser, denn es zeugt davon, dass wir nicht nur zwischen uns und dem Feind eine klare Trennungslinie gezogen haben, sondern dass unsere Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat."


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