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 Betreff des Beitrags: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Sa 16. Jan 2010, 18:29 
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Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?

Die Rechten haben Metapedia.

Was haben wir?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Sa 16. Jan 2010, 19:07 

Beiträge: 2008
Weil ein Wiki - wie wir nicht erst einmal diskutiert haben - für politische Themen Unfug ist. Du kannst da gern noch so viel sinnvolle und aus unserer Sicht richtige Dinge reinschreiben. Kurze Zeit später findet sich jemand, der das alles nach seinem Gustus verändert. Das kommt dann nur Müll heraus.
Den Aufwand können wir uns damit schenken und lieber in sinnvolle und gute Inhalte unserer Zeitungen stecken.

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»Menschen, ich hatte Euch lieb. Seid wachsam!«
»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Sa 16. Jan 2010, 19:15 
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Beiträge: 131
gewe hat geschrieben:
Weil ein Wiki - wie wir nicht erst einmal diskutiert haben - für politische Themen Unfug ist. Du kannst da gern noch so viel sinnvolle und aus unserer Sicht richtige Dinge reinschreiben. Kurze Zeit später findet sich jemand, der das alles nach seinem Gustus verändert. Das kommt dann nur Müll heraus.


Wikipedia funktioniert doch auch ganz gut.

gewe hat geschrieben:
Den Aufwand können wir uns damit schenken und lieber in sinnvolle und gute Inhalte unserer Zeitungen stecken.


Wir bräuchten schon eine Enzyklopädie, wo man schnell mal was nachschlagen kann.

Keiner besorgt sich eine linke Zeitung, aber auf einer Webseite schaut man schon mal nach wie die Kommunisten das sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Sa 16. Jan 2010, 21:05 

Beiträge: 2008
Linke Zeitungen gibt es auch online.

Eine Enzyklopädie gerne. Wer schreibt sie (nur wirklich Wissende sollten das tun) und wie verhindern wir, dass dort Müll erscheint bzw. dass gute Texte nicht verändert werden?

Ja, Wikipedia ist sinnvoll, wenn Du z.B. bei naturwissenschaftlichen oder technischen Themen nachschlagen willst. Zum Teil werden Themen von Fachleuten aus Firmen reingestellt.
Doch generell sollte man die Informationen immer mit Vorsicht und kritisch sehen. Da können bestimmte Interessen dahinter stehen, da können Beiträge von Laien oder selbsternannten Experten erscheinen.

Wenn schon ein Nachschlagewerk, dann aber auch von Fachleuten geschrieben. Nur weil vielleicht tausende Mitmenschen da ihre Meinung oder ihr (scheinbares) Wissen veröffentlichen, ist damit noch lange nicht gesichert, dass dort die richtigen Fakten zu finden sind.

Bei politischen Themen ist das per Wiki ein aussichtloses und damit für mich ein sinnloses Unterfangen. Versuche gab es (z.B. Beiträge zu Stalin). Das Ergebnis nach einigen Tagen war katastrophal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Sa 16. Jan 2010, 21:32 
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Beiträge: 131
gewe hat geschrieben:
Bei politischen Themen ist das per Wiki ein aussichtloses und damit für mich ein sinnloses Unterfangen. Versuche gab es (z.B. Beiträge zu Stalin). Das Ergebnis nach einigen Tagen war katastrophal.


Man braucht ja auch nicht über die "heißen Eisen" zu schreiben.

Man könnte z.B über alle Massaker an der Arbeiterbewegung schreiben, und so nachweisen das die Geschichte die Geschichte von Klassenkämpfen ist.

Oder es gibt immer noch keinen Artikel über das "Privateigentum an Produktionsmitteln", da könnte man wunderbar schreiben was das aus Sicht der Kommunisten ist und welche Bedeutung ihm zukommt.

Man könnte über so vieles auch in der Wikipedia schreiben. Ich schreibe sehr viel bei Wikipedia, und sehr oft kommen mir Leute in Forendiskussionen mit Material das ich bei Wikipedia eingetragen habe.
Die Leute informieren sich heutzutage bei der Wikipedia.

Ich habe z.B. völlig ungehindert, diesen Artikel verfasst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsrat_ ... ember_1912

und mit diesem Artikel, fällt die ganze bürgerliche "Wir sind in den Krieg reingeschlittert"-These wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Aber ein kommunistisches Wiki wäre natürlich viel besser, weil man da viel ungehinderter und offener schreiben kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Di 19. Jan 2010, 16:58 
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Gab es nichtmal ein Bolschewiki ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Di 19. Jan 2010, 16:59 
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Ich glaube, eine vollstaendige, vielbaendige, objektive Geschichte des zwanzigsten Jahrhundert( oder Enzyklopaedie der Geschichte), die wissenschaftlich korrekt, ehrlich, ohne antikomunistische Propagandaluegen verfasst wuerde, wuerde viel nuetzlicher sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Di 19. Jan 2010, 21:31 
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Beiträge: 146
Bei einem Wiki muss ja nicht zwangsläufig für jeden die Möglichkeit bestehen es bearbeiten zu können.
Das AntiveganWiki beschreibt auf der Startseite, wie es bei denen geregelt ist:
http://www.antivegan.de/wiki/index.php/Hauptseite

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"Die Revisionisten korrigieren den Marxismus-Leninismus. Sie sagen, sie seien bessere Marxisten-Leninisten als Marx oder Lenin. Es gibt einzelne Länder mit solcher Tendenz.[...] Auch die Menschen großer Länder können Fehler begehen. Wir dürfen die Menschen großer Länder nicht unkritisch loben oder ihnen blindlings nachfolgen."
- Kim Il Sung im Jahre 1960


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2010, 20:12 
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DF2K2 hat geschrieben:
Gab es nichtmal ein Bolschewiki ?


Ja, ich hatte mal ein BolscheWIKI eingerichtet.

Das Problem dabei ist, dass Du die Leute genau aussuchen musst, die da schreiben. Denk nur mal, ein KPD(B)ler und ein MLPDler wollen gemeinsam einen Artikel zum Sozialismus in der DDR nach dem Tode Walter Ulbrichts schreiben. Denkt jemand, da kommt man auf einen Nenner? Wen von beiden lässt man den Beitrag editieren? Am Ende bleibt es an einer Handvoll Leute hängen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Fr 29. Jan 2010, 11:22 
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Beiträge: 131
Woschod hat geschrieben:
DF2K2 hat geschrieben:
Gab es nichtmal ein Bolschewiki ?


Ja, ich hatte mal ein BolscheWIKI eingerichtet.

Das Problem dabei ist, dass Du die Leute genau aussuchen musst, die da schreiben. Denk nur mal, ein KPD(B)ler und ein MLPDler wollen gemeinsam einen Artikel zum Sozialismus in der DDR nach dem Tode Walter Ulbrichts schreiben. Denkt jemand, da kommt man auf einen Nenner? Wen von beiden lässt man den Beitrag editieren? Am Ende bleibt es an einer Handvoll Leute hängen.


Man müsste theoretische Betrachtungen verbieten, und nur knallharte Fakten zulassen. "Am soundsovielten geschah das und das".
Man braucht doch nur eine Kategorie "gekaufte Politiker" anlegen, und alles was rausgekommen ist eintragen. Schon kann jeder allein aus der Faktenmenge schlußfolgern das die Wirtschaft sich die Politik kauft.

Ungefähr so stelle ich mir das vor.

Wie soll man sonst Leute überzeugen?
Durch Parolen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: So 31. Jan 2010, 18:40 
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Jens hat geschrieben:
Man müsste theoretische Betrachtungen verbieten, und nur knallharte Fakten zulassen. "Am soundsovielten geschah das und das".


Und wozu brauche ich dann ein Extra-Wiki? Knallharte Fakten finde ich auch bei Wikipedia.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Mo 1. Feb 2010, 09:22 
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Beiträge: 131
Woschod hat geschrieben:
Jens hat geschrieben:
Man müsste theoretische Betrachtungen verbieten, und nur knallharte Fakten zulassen. "Am soundsovielten geschah das und das".


Und wozu brauche ich dann ein Extra-Wiki? Knallharte Fakten finde ich auch bei Wikipedia.



- viele Fakten werden ja bestritten
- Fakten werden auch unterdrückt
- man kann viel ungehinderter Schreiben
- man braucht den ganzen Ballast nicht, sondern findet das Wesentliche

Aber wenn ich mir hier die frostige Reation so anschaue, bestätigt das meine Überlegung, das Kommunisten gerne zum theoretisieren neigen, aber der empirische Nachweis ihrer Theorien vernachlässigt wird.

Ich finde aber, dass man jede Theorie empirisch nachweisen muss, sonst ist sie wertlos.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Mo 1. Feb 2010, 16:18 

Beiträge: 132
Jens hat geschrieben:
- viele Fakten werden ja bestritten
- Fakten werden auch unterdrückt
- man kann viel ungehinderter Schreiben
- man braucht den ganzen Ballast nicht, sondern findet das Wesentliche


Das ist durchaus wahr. Die Moskauer Prozesse werden auf Wikipedia völlig undifferenziert als Schauprozesse betitelt, bei dem (als Tatsache verkauft) Geständnisse erfoltert worden seien. Und sowieso ging es dabei - ganz personalisiert - um Stalins Macht. Es ging zwar wirklich um den Machterhalt, allerdings um den Machterhalt für das Proletariat, nicht für Stalin. Aber wem sage ich das ...

Das Problem dabei ist nur:

Erstens, wer verirrt sich auf ein kommunistisches Wiki? Bürgerliche Demokraten wohl kaum, und wenn man ihnen einen Link von dort schickt, wird es halt als Propaganda abgetan. Für Refarate usw. wird man sich auch kaum darauf beziehen können.

Zweitens, wenn man das bedenkt, lohnt sich der Aufwand überhaupt? Es ist ja auch ein Riesenaufwand, das alles zu schreiben usw. Wenn man bedenkt, dass man damit wohl ohnehin keinen erreicht, denke ich nicht, dass es das wert ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Mo 1. Feb 2010, 18:47 

Beiträge: 2008
Jens hat geschrieben:
Aber wenn ich mir hier die frostige Reation so anschaue, bestätigt das meine Überlegung, das Kommunisten gerne zum theoretisieren neigen, aber der empirische Nachweis ihrer Theorien vernachlässigt wird.
Ich finde aber, dass man jede Theorie empirisch nachweisen muss, sonst ist sie wertlos.


Kommunisten neigen zu vielen, vor allen dem Schönen. Dazu gehört auch die Einsicht, dass es ohne Theorie keine erfolgreiche Praxis gibt.

Ob man jede Theorie (vieles zeigt sich ja auch als dumme Spinnerei) empirisch nachweisen muss, möchte ich doch eher bezweifeln. Zuerst sollte man mal die Theorie studieren und verstehen lernen. Vorher kann ich alles mögliche und unmögliche versuchen zu beweisen. Vielleicht ist es eine bessere Idee, wenn Du Dich bei offensiv erst mal zum Fernstudium anmeldest?

Du solltest bemerkt haben, dass hier für Deine Idee kein Begeisterungssturm ausbricht. Gründe für die Sinnlosigkeit dieses Vorhabens sind etliche genannt worden und viele davon sicher zu recht. Ergo, wir werden keine Zeit in sinnlose Vorhaben investieren. Dann lieber mal wieder einen Marx-Band zur Hand nehmen und zum 493-ten mal die Stelle nachlesen, die immer noch unklar war. Glaub mir (oder auch nicht), das bringt mehr.
Danach kann ich geplant und wissend in den Kampf ziehen und mich am empirischen Beweis versuchen. Der Wirkungsgrad ist dann erheblich höher.
Kannst meine Meinung gern als Theorie abtun. Doch wie hattest Du gerade geschrieben?
"... man jede Theorie empirisch nachweisen muss ... " Versuchs doch mal mit dem empirischen Nachweis nur dieser Theorie und nicht gleich von allen Theorien.

P.S.: Wie wäre es mit Lenins "Materialismus und Empiriokritizismus" - eine schöne Abrechnung mit reaktionären Erkenntnistheorien. Auch ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht jede Theorie empirisch nachweisen muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Mo 1. Feb 2010, 22:12 
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Jens hat geschrieben:
Aber wenn ich mir hier die frostige Reation so anschaue, bestätigt das meine Überlegung, das Kommunisten gerne zum theoretisieren neigen, aber der empirische Nachweis ihrer Theorien vernachlässigt wird.


Ach komm mir doch nicht auf so eine Art! Willst Du es uns jetzt mal so richtig zeigen oder was?

Warum machst Du nicht ein Wiki? Ist ganz einfach aufzusetzen.

Aber überlege Dir vorher, warum soviele Kommunistische Foren wieder kaputtgehen und warum es so viele Splitterorganisationen gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Mo 1. Feb 2010, 22:49 
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Beiträge: 131
Woschod hat geschrieben:
Jens hat geschrieben:
Aber wenn ich mir hier die frostige Reation so anschaue, bestätigt das meine Überlegung, das Kommunisten gerne zum theoretisieren neigen, aber der empirische Nachweis ihrer Theorien vernachlässigt wird.


Ach komm mir doch nicht auf so eine Art! Willst Du es uns jetzt mal so richtig zeigen oder was?

Warum machst Du nicht ein Wiki? Ist ganz einfach aufzusetzen.

Aber überlege Dir vorher, warum soviele Kommunistische Foren wieder kaputtgehen und warum es so viele Splitterorganisationen gibt.


Die Tatsache das es noch keins gibt, und die Reaktion im Forum, zeigt das kein Interesse besteht.
Aber ich verstehs irgendwie nicht.

Die neue Technologie bietet der Arbeiterbewegung ganz neue Möglichkeiten, und sie werden überhaupt nicht genutzt.

Die Liste lässt sich ja fortsetzen:

- kein kommunistische Wissenssammlung (Wiki)
- keine Massenemails (analog den früheren Flugzetteln)
- kaum Aktivität in Foren
- kein zentrales Nachrichten- und Organisationsportal
- kein Öffentlichkeitswirksames Hijacking von Webseiten
- keine Aufklärungsvideos auf Youtube

Bis auf die alten Schriften und Lieder ins Internet stellen, haben die Kommunisten noch nichts in der digitalen Welt geschafft.

Ich finds einfach absolut unglaublich, dass ich der Einzige Mensch in der ganzen Welt bin, der bei Wikipedia über die Unterstützung der NSDAP durch die Wirtschaft schreibt!!!
Das finde ich unfassbar! So ein zentrales Thema der Kommunisten!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Di 2. Feb 2010, 07:50 

Beiträge: 132
Jens hat geschrieben:
Die Tatsache das es noch keins gibt, und die Reaktion im Forum, zeigt das kein Interesse besteht.
Aber ich verstehs irgendwie nicht.

Die neue Technologie bietet der Arbeiterbewegung ganz neue Möglichkeiten, und sie werden überhaupt nicht genutzt.

Die Liste lässt sich ja fortsetzen:

- kein kommunistische Wissenssammlung (Wiki)
- keine Massenemails (analog den früheren Flugzetteln)
- kaum Aktivität in Foren
- kein zentrales Nachrichten- und Organisationsportal
- kein Öffentlichkeitswirksames Hijacking von Webseiten
- keine Aufklärungsvideos auf Youtube

Bis auf die alten Schriften und Lieder ins Internet stellen, haben die Kommunisten noch nichts in der digitalen Welt geschafft.

Ich finds einfach absolut unglaublich, dass ich der Einzige Mensch in der ganzen Welt bin, der bei Wikipedia über die Unterstützung der NSDAP durch die Wirtschaft schreibt!!!
Das finde ich unfassbar! So ein zentrales Thema der Kommunisten!!!


Wie gesagt, was würde uns ein kommunistisches Wiki bringen? Finden würde es keiner (von den "Normalos"), ernst nehmen erst recht nicht, jede inhaltliche Aussage schürt nur Streit, und wir Kommunisten kennen die Fakten ja sowieso.

Und was Aufklärungsvideos auf Youtube betrifft: Davon gibt es wirklich jede Menge. Daran sollte es nun wirklich nicht scheitern.

Es ist gut, dass jemand auf die Unterstützung der NSDAP durch das Monopolkapital hinweist - aber sooo ein zentrales Thema ist das dann nun auch wieder nicht. Im Prinzip ist es ja nur eine Weiterführung des Staatsmonopolistischen Kapitalismus, freilich in besonders krasser und aggressiver Form. Es ist ein gutes Thema, um den Leuten das Wesen des Kapitals vor Augen zu führen, aber zentrale Themen des Marxismus-Leninismus sind für mich dann doch was anderes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Di 2. Feb 2010, 09:47 
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Beiträge: 131
Ralph hat geschrieben:
Jens hat geschrieben:
Es ist gut, dass jemand auf die Unterstützung der NSDAP durch das Monopolkapital hinweist - aber sooo ein zentrales Thema ist das dann nun auch wieder nicht. Im Prinzip ist es ja nur eine Weiterführung des Staatsmonopolistischen Kapitalismus, freilich in besonders krasser und aggressiver Form. Es ist ein gutes Thema, um den Leuten das Wesen des Kapitals vor Augen zu führen, aber zentrale Themen des Marxismus-Leninismus sind für mich dann doch was anderes.


Darf ich darauf hinweisen, das der Faschismus unser stärkster Gegner ist? Wenn alle Mittel im Klassenkampf nicht helfen, greifen die herrschende Klasse zum Faschismus.

In dem bedeutenden Sammelband der DDR-Forschung über den Faschismus, heißt es in der Einleitung:

"Entstanden vor sechs Jahrzehnten als Ausgeburt des des imperialistischen Dranges 'nach Gewalt und Reaktion', als
aggressive Antwort der imperialistischen Bourgoisie auf die Oktoberrevolution und auf den mit ihr einsetzenden Prozeß der
demokratischen Erneuerung und sozialistischen Umgestaltung der Welt, wurde der Faschismus im Arsenal des Imperialismus
zu einer seiner hauptsächlichen Waffen, zu einer politischen Kraft, die er je nach Umständen im Reserve hält oder als
politische Hauptstütze benutzt."

Dietrich Eichholtz, Kurt Gossweiler (Hrsg.), Faschismusforschung, Berlin 1980, S. 13.

Und nichts ist geeigneter im Kampf gegen den Faschismus, als ihn als Waffe des Monopolkapitals zu entlarven!

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Di 2. Feb 2010, 14:23 

Beiträge: 132
Jens, Du hast prinzipiell durchaus Recht, und es liegt mir fern, den Faschismus zu verharmlosen. Aber unser Hauptfeind ist und bleibt das Monopolkapital - und der Faschismus ist nur eine Seite davon.

Dementsprechend ist es auch geeigneter für den Klassenkampf, das Monopolkapital an sich zu entlarven, denn sonst könnte man leicht zu dem Schluss kommen, solange es nicht zum Faschismus greifen muss, ist alles in Ordnung, obwohl die ökonomische Basis ein und dieselbe ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Do 4. Feb 2010, 14:23 
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Jens hat geschrieben:
- kein Öffentlichkeitswirksames Hijacking von Webseiten


Sag ma, aber sonst geht es noch, Du Knallkopp? Bist Du total bescheuert, hier in der Öffentlichkeit strafrechtlich relevante Aktionen zu fordern?

Was glaubst Du wohl, wie klein der Schritt da noch ist, das die Bullen bei mir vor der Tür stehen, meine Bude durchsuchen und das Forum kassieren?

Bist Du ein staatlich bezahlter Spitzel und Provokateur?

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Fr 5. Feb 2010, 16:30 
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Woschod hat geschrieben:
Jens hat geschrieben:
- kein Öffentlichkeitswirksames Hijacking von Webseiten


Sag ma, aber sonst geht es noch, Du Knallkopp? Bist Du total bescheuert, hier in der Öffentlichkeit strafrechtlich relevante Aktionen zu fordern?

Was glaubst Du wohl, wie klein der Schritt da noch ist, das die Bullen bei mir vor der Tür stehen, meine Bude durchsuchen und das Forum kassieren?

Bist Du ein staatlich bezahlter Spitzel und Provokateur?


Mmmmh, dann sollten wir diesen Punkt löschen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: Fr 5. Feb 2010, 21:01 
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Woschod hat geschrieben:

Bist Du ein staatlich bezahlter Spitzel und Provokateur?


Wenn mich hier alle für einen Agenten halten und ich überhaupt ständig anstoße, dann sollte ich das Forum lieber verlassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: So 14. Feb 2010, 00:15 

Beiträge: 28
hier gibt es eins:
http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Hauptseite
mit dem hinweis:
"""Im Gegensatz zur Wikipedia erklärt das Parteibuch Lexikon die Welt aus Sicht der politischen Farbenlehre. Jeder ist eingeladen, an der Erstellung mitzuwirken und die Inhalte weiter zu verbreiten. ""

grüße von einem seltenen gast
kh


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: So 14. Feb 2010, 14:27 

Beiträge: 132
http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Ant ... _1945-1990

Der "sowjetische Diktator Stalin"? "Schauprozesse"? Solch antikommunistische Lügen im Artikel "Antikommunismus"? Das soll ein kommunistisches Wiki sein?


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum gibt es kein kommunistisches Wiki?
BeitragVerfasst: So 14. Feb 2010, 21:54 
Meister des virtuellen Pinsels
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Beiträge: 688
Naja, was wir Kommunisten alles unterlassen? Ich weiß nicht, kannst du Websites knacken, kennst du dich mit der professionellen Produktion von Dokumentationen aus usw. Solche Vorwürfe, irgendwo muss es doch Kompetenzen geben, aber wenn keine da sind... soll man das den Leuten vorwerfen. Derzeit versuchen einige Genossen mal die Kräfte zu sammeln eben die Arbeit mit YT auf ordentlichen Niveau zu forcieren und ich kann dir sagen, der Wille ist nicht alles.

PS: Stalin war wohl kein Diktator ?

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