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 Betreff des Beitrags: Offener Brief der Kampagne "Keine Geschäfte mit Nazis - ..."
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 17:21 
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Beiträge: 286
Artikel vom 01.07.2006

Zitat:
Offener Brief der Kampagne "Keine Geschäfte mit Nazis - der NPD den Boden entziehen!"

Wir wenden uns hiermit an die Öffentlichkeit mit zwei Anliegen. Erstens haben wir Informationen darüber, dass das "Deutsche-Stimme-Pressefest" mit über 6.000 Nazis am 5. August in Dresden-Pappritz stattfinden soll. Das zweite ist im Motto der Kampagne schon gesagt. Wir wollen nicht, dass die NPD in Pappritz oder sonstwo Grundstücke und Immobilien erwirbt.

Kein NPD-Zentrum in Dresden!

Die Kampagne "Keine Geschäfte mit Nazis - der NPD den Boden entziehen!" gründete sich, als bekannt wurde, dass die NPD Kaufinteressen in Dresden und Umgebung hat. Nun bekamen wir die Information, dass der Grundstückseigner Wolfgang Jürgens erneut seine Tennishalle an die NPD eventuell verkaufen, zumindest aber vermieten will.

Größtes europäisches Nazifest in Dresden-Pappritz

Am 5. August soll laut einer Bekanntmachung der NPD das "Deutsche Stimme"-Pressefest in Sachsen stattfinden. Nach uns vorliegenden Informationen soll es auf dem Grundstück von Jürgens in Dresden-Pappritz stattfinden.
Das Pressefest ist ein Event für die gesamte deutsche Naziszene, welches von der NPD organisiert wird, und das besonders auf ein jugendliches Spektrum zugeschnitten ist. Bereits 2004 verwandelte das DS-Pressefest das sächsische Mücka in eine No-Go-Area: mehr als 6.000 Nazis konnten das Straßenbild dominieren und ihre antisemitische und rassistische Hetze verbreiten. Die Polizei war durch ihre zahlenmäßige Unterlegenheit bei den ständig verübten Straftaten nicht in der Lage, einzugreifen. Solch einem Nazimob darf weder hier noch woanders eine Plattform gegeben werden.

Sollte es zu dem Verkauf der Pappritzer Tennishalle kommen, wird es nicht nur bei der einmaligen Nutzung durch das NPD-Pressefest bleiben, sondern es werden noch häufiger als bisher Nazikonzerte, Versammlungen und Veranstaltungen der Nazi-Szene in Dresden stattfinden. Es kann davon ausgegangen werden, dass vermehrt Übergriffe auf Menschen erfolgen werden, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Nazis passen. Darüber hinaus könnte diese Immobilie auch im Falle einer nicht erfolgenden
Wiederwahl in den sächsischen Landtag und den somit geringeren finanziellen Ressourcen der Partei weiterhin genutzt werden - einerseits als Veranstaltungsort, andererseits aber auch als Geldanlage.

Aus diesen Gründen gilt es, den Verkauf der Tennishalle zu verhindern und den Nazis ihr "Pressefest" zu verunmöglichen. Hier sind alle gesellschaftlichen Kräfte gefragt, den Nazis auf die Finger zu schauen. Es muss im Weiteren den Immobilien-Kaufbestrebungen der neonazistischen NPD aktiv entgegengetreten werden. Wir fordern daher alle Bürger_innen, Organisationen, Vereine, politische
Initiativen und Antifaschist_innen auf, vielfältig, kreativ und entschlossen aktiv zu werden, gerne auch in Zusammenarbeit mit uns. Die unseriöse Praxis, Geschäfte mit Nazis zu machen bzw. deren Skandalfaktor zur Gewinnmaximierung zu nutzen, kann und darf nicht akzeptiert werden.

Keine Geschäfte mit Nazis!
Der NPD den Boden entziehen!
"Deutsche Stimme"- Pressefest am 5. 8. verhindern!

contact: bodenentziehen@mailup.net

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Bild ich liebe die liebe, die liebe liebt mich. und die, die ich liebe, die liebt auch mich! Bild


Otto Grotewohl, Ministerpräsident der DDR, zum 17. Juni 1953:
"Viele klassenbewußte Arbeiter, die Zeugen der Ereignisse des 17. Juni waren, erklärten: Wir haben manchen Streik erlebt, aber wo Arbeiterheime zerstört, volkseigene Geschäfte geplündert und rote Fahnen heruntergerissen und verbrannt werden, dort kann von einem Kampf um Arbeiterinteressen nicht mehr die Rede sein, dort ist der Klassenfeind am Werk."
("Otto Grotewohl - Im Kampf und die einige Deutsche Demokratische Republik - Reden und Aufsätze, Auswahl aus den Jahren 1945-1953", Dietz Verlag Berlin, 1954, Band III, S. 436/437)


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