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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:23 
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Artikel vom 24.06.2005

Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" hat der in der Neonazi-Szene einflussreiche NPD-Funktionär Thomas Wulff in einem Aufruf alle "Nationalen Sozialisten" dazu aufgefordert, in die WASG einzutreten. "Mit der WASG sind einer nationalen Oppositionsarbeit weitere Tore geöffnet worden", heißt es demnach in der Erklärung, die auf der Internetseite eines rechten Bündnisses in Mecklenburg- Vorpommern veröffentlicht wurde. Die Lafontaine-Äußerung über "Fremdarbeiter" sei ein Beispiel dafür, dass die WASG-Basis "keineswegs antinational eingeschränkt (ist) in ihrem Denken und Fordern", schreibt Wulff. "Geht jetzt noch stärker rein in die WASG- Gruppen. Ihr werdet merken, viele von denen denken so wie wir."

Lafontaine hatte in der vergangenen Woche mit einer Äußerung über "Fremdarbeiter" scharfe Kritik bei SPD und Grünen ausgelöst. Auf einer Kundgebung in Chemnitz hatte er gesagt: "Der Staat ist verpflichtet, seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist verpflichtet, zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen." Von der NPD kam daraufhin Lob für den ehemaligen SPD-Chef.


Na die Nationalen Sozialisten dürften dem Irren von der Montagsdemo aus Dresden wahrscheinlich sogar noch lieber sein als die "roten Nazis" (O-Ton!) von der MLPD.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:24 

Beiträge: 462
Stalin Band 6 :

Zitat:
Erstens trifft es nicht zu, dass der Faschismus nur eine Kampforganisation der Bourgeoisie sei. Der Faschismus ist nicht nur eine militärtechnische Kategorie. Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus. Es liegt kein Grund zu der Annahme vor, die Kampforganisation der Bourgeoisie könnte ohne die aktive Unterstützung durch die Sozialdemokratie entscheidende Erfolge in den Kämpfen oder bei der Verwaltung des Landes erzielen. Ebensowenig liegt Grund zu der Annahme vor, die Sozialdemokratie könnte ohne die aktive Unterstützung durch die Kampforganisation der Bourgeoisie entscheidende Erfolge in den Kämpfen oder bei der Verwaltung des Landes erzielen. Diese Organisationen schließen einander nicht aus, sondern ergänzen einander. Das sind keine Antipoden, sondern Zwillingsbrüder. Der Faschismus ist der nicht ausgestaltete politische Block dieser beiden grundlegenden Organisationen, der unter den Verhältnissen der Nachkriegskrise des Imperialismus entstanden und auf den Kampf gegen die proletarische Revolution berechnet ist. Die Bourgeoisie kann sich ohne das Vorhandensein eines solchen Blocks nicht an der Macht behaupten. Darum wäre es ein Fehler, wollte man glauben, der "Pazifismus" bedeute die Beseitigung des Faschismus. "Pazifismus" unter den jetzigen Verhältnissen bedeutet Festigung des Faschismus, wobei sein gemäßigter, sozialdemokratischer Flügel in den Vordergrund geschoben wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:24 
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Die so genannte Sozialfaschismustheorie. Die hat u.a. zur Verfeindung zwischen SPD und KPD geführt.

Ich denke, die SPD/WASG oder was auch immmer in die Faschismus-Ecke zu stellen macht die Sache zu einfach. Das hat sich schon vor 1933 als Fehler herausgestellt. Unterstützung der Bourgeoisie ist das eine, Unterstützung zum Faschismus was anderes. Nicht wenige Sozialdemokraten wurden von den Faschisten umgebracht. Rudolf Breitscheid.

Oder wolltest Du uns was anderes sagen?

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:24 
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Beiträge: 2947
Nein, das war kein Fehler. Natürlich kann man damit nicht den Faschismus als historische Erscheinung erklären. Aber das kann man selbst mit Dimitroffs Definition nicht vollständig. Worum es hier vor allem geht, ist die Klarstellung zweier Strategien, die der Imperialismus zur Verfügung hatte, um die Arbeiterbewegung zu zerstören. Wenn man weiß, daß schließlich die UdSSR an der zweiten - der sanften - Strategie des Westens kaputtgegangen ist, dann wird um so mehr zu würdigen wissen, daß Stalin die bereits 1924 in nuce vorausgesehen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:25 

Beiträge: 462
Ich will nur feststellen das es zwischen der Sozialdemokratie und dem Nationalsozialismus eine gewisse ideologische Kontinuität gibt. Das also ein Nazi kaum ideologische Bauchschmerzen bekommt wenn er in die WASG eintritt. Der NAZI-Staat hat ja während des Krieges schon zahlreiche soziale Gesetzgebungen hinterlassen die nach dem Krieg durch die SPD noch wesentlich erweitert wurden und heute durch die WASG verteidigt werden. (Zum Beispiel Zuschläge für Feiertags und Nachtarbeit).
Der einzige Existenzgrund für beide Ideologien ist die Aufrechterhaltung der Diktatur der Bourgeousie und Unterdrückung der revolutionären Bestrebungen des Proletariats. Die Sozialdemokratie hat sich nun seit 55 Jahren als das bessere Unterdrückungssystem erwiesen mit einigen für die deutsche Bourgeousie recht angenehmen Nebeneffekten wie völlig unrevolutionäres Bewusstsein des Proletariats und nie gekannten Profitmöglichkeiten unter Ausbeutung des halben Weltballs ohne lästige Kriegszerstörungen in Kauf nehmen zu müssen. Deshalb sollten wir Kommunisten nur Bündnisse mit ihnen eingehen wenn es zum Beispiel um das Niederhalten eines faschistischen Putsches geht. Schließlich sind ja die Sozialdemokraten wenigstens explizit antinationalsozialistisch eingestellt. Man sollte aber immer das Ziel sozialdemokratischer Herschaft im Hinterkopf behalten.
Aber selbstverständlich arbeite ich mit den WASG Typen auf der Mode zusammen auch wenn Vorwerk in der WASG Mitglied ist. (Natürlich auch mit PDSlern, Jusos oder SAVlern wenn es gegen die Nazis geht)


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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:25 

Beiträge: 237
Zitat:
Ich denke, die SPD/WASG oder was auch immmer in die Faschismus-Ecke zu stellen macht die Sache zu einfach.

Nicht nur das. Faschismus ist bekanntlich offene Terrorherrschaft, während die Sozialdemokraten für die Vertretung der Herrschaftsinteressen in Form der bürgerlich-parlamentarischen Scheindemokratie zuständig sind.

Dabei ist aber nicht gesagt, daß eine sozialdemokratische Organisation nicht zur nationalsozialistischen Demagogie umschwenken kann, um zum Instrument der offenen Terrorherrschaft zu werden. Bei der WASG ist dann aber zu vermuten, daß die meisten jetzigen Mitglieder den Haufen verlassen.

Ich vermute eher, diese Medienaktion dient der Diffamierung der WASG in der Öffentlichkeit, weil den Herrschenden selbst dieser Haufen Kapitalismusverbesserer noch zuwenig reaktionär ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:26 
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Ich will nur feststellen das es zwischen der Sozialdemokratie und dem Nationalsozialismus eine gewisse ideologische Kontinuität gibt. Das also ein Nazi kaum ideologische Bauchschmerzen bekommt wenn er in die WASG eintritt. Der NAZI-Staat hat ja während des Krieges schon zahlreiche soziale Gesetzgebungen hinterlassen die nach dem Krieg durch die SPD noch wesentlich erweitert wurden und heute durch die WASG verteidigt werden. (Zum Beispiel Zuschläge für Feiertags und Nachtarbeit).

Einige Gesetze gibt es sogar noch aus der Bismarkzeit, wenn ich mich recht erinnere. Siehe Teile des Sozialsystems. Die Übernahme von Gesetzen aus der Zeit des NS der heutigen Regierung zum Vorwurf zu machen, halte ich aber so für falsch. Sie hat die Gesetze nicht übernommen, weil sie von Faschisten stammen sondern weil sie den Interessen des Kapitals dienen. Ich persönlich sehe vor allem zwischen Sozialdemokratie und Nationalismus keine ideologische Kontinuität, geschweige denn Übereinstimmung, ansonsten könnte man das heutige System als faschistisch bezeichnmen, was es aber eben (noch) nicht ist. Siehe Dimitroff.

Zitat:
Der einzige Existenzgrund für beide Ideologien ist die Aufrechterhaltung der Diktatur der Bourgeousie und Unterdrückung der revolutionären Bestrebungen des Proletariats.

Natürlich.

Wenn es aber zu einer faschistischen Ordnung kommt, dann gehe ich davon aus, das selbst ein Schröder dagegen wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:26 
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Man muß unterscheiden zwischen dem Faschismus an der Macht und dem Faschismus als politische Bewegung.
Es sei noch mal deutlich hervorgehoben: Um letzteren geht es bei Stalins Bemerkungen. Er faßt Faschismus und Sozialdemokratie als zwei Weisen auf, die Arbeiterbewegung daran zu hindern, die Macht zu übernehmen. Indem er Faschsimus und Sozialdemokratie in einen Zusammenhang stellt, hat er ja nicht behauptet, daß sie identisch seien. Ihr Ziel ist das gleiche, ihre Mittel nicht. Die Sozialdemokratie möchte die Arbeiterbewegung von innen her umstimmen, ihre auf die Revolution gerichtete Funktion zugunsten einer reformistisch-pragmatischen Zielsetzung abzuändern. Der Faschismus möchte die Arbeiterbewegung dagegen vernichten und zwar restlos. Das schließt die Sozialdemokratie selbstverständlich mit ein. Zwei Zwillingsbrüder sind sie schon, nur weiß man spätestens seit Kain und Abel, daß Brüder sich auch töten können.
Dimitroffs Definition wiederum tangiert nur erstere Unterscheidung. Der Imperialismus hat zwei Gesichter, ein liberales und faschistisches, die er je nach Bedarf aufträgt, wobei das liberale eher dann aufgetragen wird, wenn Konjunktur ist, und das faschistische im Fall der Krise. Was mit gegenwärtig Sorgen macht, ist nicht die Frage, ob der Faschismus wiederkommt, sondern die, ob man es merkt. Wenn ich Länder wie die USA ins Auge fasse, sehe ich, daß ein Land auch beides sein kann: faschistisch und liberal. Es ist also denkbar, daß der nächste Faschismus, dessen Entstehung aufgrund der allgemeinen Krise des Imperialismus bekanntlich unvermeidlich ist, überhaupt gar nicht in der bereits bekannten Form, sondern in jener Mischform auftaucht, von der ich gerade sprach. Und dann wäre die Frage, ob er nicht eigentlich (in seinem Anfangsstadium) schon da ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:26 
Literat

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Und wenn 1934 Stalins Faschismusdefinition abtritt und fortan die Dimitroffs als die verbindliche gilt, dann nicht nur, weil sie das Wesen des Faschismus an der Macht besser faßt und also (in einer Phase, in der der Fachismus an der Macht ist und zu einer akuten Bedrohung der Sowjetunion wird) die aktuellere ist, sondern natürlich auch wegen der vorgehabten Einheitsfrontpolitik, denn schließlich kann man Leuten, die man als Bündnispartner braucht, schwerlich ins Gesicht sagen, daß man sie für Mitglieder derselben Armee hält, in der auch der Gegner kämpft.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:26 
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Dem kann ich nix hinzufügen..

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:27 
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In einem NPD-Kommentar (siehe http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20396/1.html) heißt es:

Zitat:
Was aber, wenn auf einmal eine politische Kraft auftaucht, die sich nicht als national, sondern als äußerst "links" gibt, seltsamer Weise in den heute ernst zu nehmenden Fragen aber ähnliche Haltungen wie die nationalen Kräfte einnimmt. Zum einen ist damit wieder einmal festzustellen, daß der Kampf "Rechts" gegen "Links" endlich einzustellen ist, weil es keine Linken und Rechten gibt. Es gibt in Deutschland deutsche Probleme, die Deutsche zu lösen haben. Und die müssen um ihrer selbst Willen zusammenstehen. Aber auch ein anderer Gedanke scheint nicht sehr abwegig. Angenommen diese scheinbar "alternative" Partei taucht in dem Moment auf, indem die Menschen sich nach Arbeitsplätzen, Sicherheit und gewisser Zukunft sehnen. Die einzige Partei, die diese Politik zu bieten hat ist die NPD, weil sie gegen die perverse Politik der Globalisierung steht.

Und angenommen der Staat will erneut sicher sein, daß eben die NPD nicht die Möglichkeit erhält, daß die Menschen sich in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft der NPD anschließen und ihr ihre Stimme geben. Weil der Staat weiß, daß die nationalen Kräfte es geschafft haben sich zu verständigen, muß er sich etwas neues ausdenken. Er stampft also keine neue nationale Kraft aus dem Boden, die der NPD die Stimmen raubt, sondern eine linke. Kein Mensch will ernsthaft daran glauben, daß es ein Bündnis zwischen NPD und WASG geben würde. Und schon hat das System wieder das erreicht was es wollte. Teile und herrsche. Erbärmlich aber wirksam.


Ich denke, das wäre durchaus möglich, das die Gründung der WASG eine staatliche Sache ist, um den Rechten den Wind aus den Segeln zu nehmen und das System stabil zu halten. Womit ich natürlich nicht behaupten will, die NPD wäre für eine bessere Zukunft. Aber das könnte auch erklären, warum die WASG von den Nationalisten unterwandert wird / werden soll. Der Großteil der VS-Leute ist ja bekanntlich in rechten Strukturen gebunden, wie man seit dem Möchtegernversuch eines NPD-Verbotes weiß.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:27 
Literat

Beiträge: 2947
Zitat:
Ich denke, das wäre durchaus möglich, das die Gründung der WASG eine staatliche Sache ist, um den Rechten den Wind aus den Segeln zu nehmen und das System stabil zu halten


Beziehungsweise, um einer selbständigen Konstitution einer linken Kraft zuvorzukommen. Aus einer linken Bewegung, die ja zunächst rein verneinend zur aktuellen Entwicklung steht, kann sich bekanntlich eine revolutionäre Kraft herausschälen, die dann weiß, was sie will und nicht nur - wie eine bloß Linke -, was sie nicht will. Es ist von großen Vorteil für den Staat, wenn er von Anfang an seine Leute bei solchen Bewegungen dabei hat. Die versuchen dann die Unzufriedenheit der Leute in zuvor ausgehobene Kanäle umzuleiten, die überall hinführen, nur nicht in die Revolution. In diesem Zusammenhang sollte man die Parteigründungen der DKP oder der MLPD und ganz sicher auch die ganze Achtundsechziger Bewegung sehen. Und jetzt eben WASG.

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 Betreff des Beitrags: Re: WASG (nationl-)sozialistisch?
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:28 

Beiträge: 237
Zitat:
Ich denke, das wäre durchaus möglich, das die Gründung der WASG eine staatliche Sache ist, um den Rechten den Wind aus den Segeln zu nehmen und das System stabil zu halten.

Wenn schon, dann eine Sache der Kapitalisten wie der Staat auch. Die Nazis sind noch nicht dran, weil das verblödete und verhetzte Proletariat sich mehrheitlich noch lange nicht auflehnt. Ob die WASG-Gründung was mit der NPD zu tun hat, ist zweifelhaft.

Das ist eher als pseudosoziales Feigenblatt gemeint. Da hat dann Jeder was zum Wählen: Das Spektrum reicht ja von NPD über FDP, CDU, SPD, Grüne und PDS bis zu WASG und MLPD. Das Schöne daran: allesamt Lakaien des Kapitals, ob aus Überzeugung oder Dummheit spielt keine Rolle.


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