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 Betreff des Beitrags: Antikommunist Wolfgang Leonhard und die "Zwangsvereinigung"
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:15 
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Beiträge: 4023
Am 24. April 2006 luden Linke.PDS und Rosa-Luxemburg-Stiftung in das Rathaus Dresden zu einer Veranstaltung mit Wolfgang Leonhard unter dem Titel „Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED“.
Da Leonhard als Antikommunist bekannt ist, war bereits vorher klar, was man von dieser Veranstaltung erwarten konnte.

Ich bin kein Zeitzeuge, es fällt mir also schwer zu sagen, was von dem folgenden Vortrag stimmte und was nicht. Ich gebe lediglich wieder, was Leonhard erzählte, und kommentiere einzelne Stellen. (Nach der Veranstaltung sprach ein Genosse von der „blühenden Fantasie“ Leonhards.) Das ich ihn überhaupt ertragen durfte, habe ich wohl der Gnade der Veranstalter zu verdanken. Denn bereits davor wurde mir mit Rausschmiss gedroht, wenn ich nicht etwas über mein T-Shirt anziehe. Auf diesem ist ein Bild von Stalin zu sehen...

Moderiert wurde der Abend von Katja Kipping, stellvertretender Bundesvorsitzenden der Linke.PDS. Für sie ist das Jubiläum kein Grund zum Feiern sondern zum gründlichen Nachdenken. Ob Katja nachgedacht hat, als sie als Grund Leonhard zu lesen, Bisky und Brie zitierte, die aussagten, Leonhard sei ein profunder Kenner des Eurokommunismus, das sei dahingestellt. Zumindest hat sie das Buch „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ nicht zur „Antikommunistin“ sondern zu einer „glühenden Demokratin“ lassen werden.

Wolfgang Leonhard redete ungefähr eine Stunde als Zeitzeuge zu der von ihm so genannten „Zwangsvereinigung“. Er, der nach einem Studium in Moskau mit der Gruppe Ulbricht nach Deutschland zurückkehrte, erlebte den Vereinigungsprozess als Mitglied der Abteilung „Agitation und Propaganda des ZK der KPD“. Er schilderte, dass 1945 im Gegensatz zur SPD, die KPD keine gemeinsame Partei wollte. Ulbricht meinte, eine Einheitspartei käme nicht in Frage, dem muss ein langer ideologischer Klärungsprozess voran gehen. Soweit mir das aber bekannt ist, beschlossen das ZK der KPD und die mitteldeutsche SPD noch im Juni 1945 ein Abkommen, welches die Grundlage für die Gründung einer Einheitspartei bildete.
Es gab 1945 5 Monate zwei Parteien, von denen die KPD laut Leonhard in allen Bereichen bevorzugt wurde. Das galt nicht nur für Verwaltungsfunktionen sondern auch beim reicher bestückten Fuhrpark der KPD, den Benzinzuteilungen und den Auflagenzahlen der Zeitungen. Doch für die KPD soll das kein Vorteil gewesen sein, daraus entstand angeblich der Begriff „Russenpartei“.
Bereits im Oktober 1945 hatte die SPD mehr Anhänger als die KPD. Ob er das für allen Besatzungszonen oder nur die der Sowjetunion meinte, blieb ungesagt. Dagegen spricht aber, das die SPD 1946 680000 Mitglieder und die KPD 620000 Mitglieder hatte. In ganz Deutschland! Ein eher geringer Unterschied.
Da 1946 Wahlen stattfinden sollten, bestand die Gefahr, das die SPD als stärkste Partei hervorgeht. Deshalb sagte Wilhelm Pieck am 9. November 1945, dass SPD&KPD als gemeinsames Bündnis antreten sollten, während Otto Grotewohl zwei Tage später eine Einheitspartei kategorisch ablehnte. Die SPD wollte eine zentrale Rolle in (ganz!) Deutschland spielen, als Vermittler zwischen den Besatzungsmächten. Deshalb soll Pieck von Grotewohl als einen Feind der Vereinigung gesprochen habe. Dabei muss man aber wissen, das der SPD-Vorsitzende in Westdeutschland, Kurt Schumacher, sich vehement gegen eine Vereinigung aussprach. Aber die Unterschiede zwischen ganz Deutschland und der SBZ vermischte Leonhard öfters.
Wohl um einige Gemüter zu beruhigen sprach er davon, dass das Folgende nicht überall eine „Zwangs“-Vereinigung war, um gleich nachzulegen, wie die Gegner der Vereinigung eingeschüchtert, verleumdet und bespitzelt wurden.
In einem Gespräch von Otto Grotewohl mit General Georgi Schukow soll dieser ihm versichert haben, dass eine langfristige Politik nur mit der SPD und Grotewohl als Vorsitzenden machbar sein soll. Dagegen verlangte Stalin von Walter Ulbricht die Vereinigung noch vor dem 1. Mai 1946. Dieser geplante Termin war nur einem kleinen Kreis bekannt, wurde dann aber zufällig in einer Resolution veröffentlicht. Die SPD-Mitglieder waren geschockt. Bei einer geheimen Urabstimmung am 31. März 1946 unter den SPD-Mitgliedern, welche nur in den Westsektoren Berlins stattfand(!), votierten 82% gegen den Zusammenschluss und außerdem 62% für ein Bündnis von SPD&KPD. Leonhard dazu: „Es war ein grotesker Fehler, dieses Ergebnis nicht anzuerkennen.“
So kam es am 21./22. April 1946 zum Vereinigungsparteitag. Bei diesem waren von der SPD 548 Delegierte (darunter 103 aus den westlichen Besatzungszonen) und von der KPD 507 Delegierte (darunter 127 westliche) anwesend. Die SPD-Delegierten waren aber laut Leonhard nicht „echt“, womit er meinte, es wären nur Befürworter zugelassen worden. Die Gegner der Vereinigung wurden vorher, so sagte er wörtlich, „ausgesiebt.“ Otto Grotewohl soll sich bei diesem Parteitag „noch undogmatisch“ geäußert haben: „Mit der Einheitspartei gibt es die Sicherheit für die sowjetische Zone, das wir auf die Bajonette der Russen nicht mehr angewiesen sind.“ (Er meinte, die sowjetischen Besatzungstruppen gehen dann bald.)
Am 20. Oktober 1946 fanden Wahlen statt. Leonhard dazu: „Freie Wahlen, keine gefälschten!“ Es herrschte vorher ein Optimismus, nach Bekanntgabe der Ergebnisse wurde es für die SED angeblich zu einer Katastrophe. Die Ergebnisse laut Leonhard: SPD: 48,7%; CDU: 22,1%; SED: 19,8%; LPDP: 9,4%. Bei der Schilderung unterschlug Leonhard, wie bei vielen anderen Ereignissen auch, ob diese Ergebnisse für ganz Deutschland oder für die sowjetische Besatzungszone galten. Zur Erinnerung: In den westlichen Besatzungszonen gab es keine Vereinigung, dort trat also keine SED an, im Osten dagegen keine SPD.
Ich habe beim Schreiben dieses Berichtes im Internet recherchiert und festgestellt, das die SED in der sowjetischen Besatzungszone die Mehrheit erreichte. Hier also nochmal die Ergebnisse vom 20. Oktober 1946 in der SBZ: SED: 47,6%; LDP: 12,5%; CDU: 34,1%; VdgB: 3,9%.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswa ... r_SBZ_1946)
47,6%! Ein, wie ich finde, sehr gutes Ergebnis der Vereinigung der beiden Parteien. Und ein Beispiel, wie Leonhard durch geschicktes Auslassen und Verbiegen die Geschichte verfälscht. Abschließend sagte er noch: „Mit der Vereinigung wurden bedenkliche Dinge eingeleitet... Nach einigen Monaten war 'Sozialdemokratie' ein Schimpfwort.“ Mit bedenklichen Dingen meinte er die Entwicklung in DDR. „Der Aufbau des Sozialismus ab 1952, 7 Jahre nach Kriegsende, war grotesk.“, so seine Aussage.

Anschließend gab es die Möglichkeit, an den Saalmikrofonen Fragen zu stellen. Dabei wurde auch nachgefragt, wie Leonhard denn sein persönliches Leben im Rückblick sieht, ob er für den Sozialismus oder den Kapitalismus sei und welche Lehren er aus der Geschichte zog. Ich wollte von ihm wissen, wo er denn die Ursachen für den größeren Zuspruch zur SPD sah.

Bevor ich zu seinen Antworten komme, noch ein paar Begriffe, die er über die SED und die Genossen prägte: „Stalinistische Monopolpartei“, „Stalinistische Einpeitscher“ und „Demokratisch-diktatorisches System [im Osten]“. Leonhard über sein Schulungsheft von 1946: „Nach ein paar Jahren wäre der Inhalt zur Hälfte parteifeindlich gewesen.“
Auf die Frage, was denn ohne die Vereinigung passiert wäre, antwortete er: „Hätte es die Vereinigung nicht gegeben, wäre es ein Bündnis aus zwei Parteien geworden unter Führung der SPD.“ Dabei unterschlägt er, das bereits 1946 eine Spaltung Deutschlands absehbar war und der kalte Krieg seinen Anfang nahm. (Man lese nur mal Stalins Interview mit dem Korrespondenten der „Prawda“ vom März 1946 anlässlich der Rede Churchills in Fulton (USA) (http://www.stalinwerke.de/band15/b15-021.html)) Das es ohne die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in der sowjetischen Besatzungszone wahrscheinlich keinen sozialistischen Staat gegeben hätte, wünscht sich Leonhard sicher.
Des weiteren monierte er, dass von ehemaligen DDR-Bürgern immer nur die beiden Gegensätze Imperialismus oder Sozialismus a la Honecker gesehen werden aber nicht die Möglichkeit, welche die blockfreien Staaten wie zum Beispiel Jugoslawien schufen. „Ich bin ja 1949 nicht in den Westen geflohen sondern nach Jugoslawien.“ (Aber 1950 schon!) „Das jugoslawische System [der Blockfreien] war besser.“ (Einwurf aus dem Publikum: Aber ist auch untergegangen!) „Ehemalige DDR-Bürger sehen in Diskussionen immer nur Imperialismus und Honecker-DDR, aber sie sehen keine Alternativen.“
Und warum war die SPD 1945 nun angeblich soviel stärker als die KPD? Die Antwort ist für Leonhard ganz einfach: „Das SPD-Programm war nicht so abstrakt, es war persönlicher und ansprechender. Die Zusammenarbeit der KPD mit der sowjetischen Besatzungsmacht war verhängnisvoll, sie war Sprachrohr der Sowjetunion, wurde deshalb 'Russenpartei' genannt, die SPD war selbstständiger.“

Das Fazit des Abends: Es verlief wie zu erwarten. Ein Genosse äußerte sich anschließend sinngemäß: „Leonhard denkt sich viele Geschichten aus, die er dann glaubt. Darum macht er wohl in seinen Büchern so selten Quellenangaben.“

Danel Weigelt
25. April 2006


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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: Antikommunist Wolfgang Leonhard und die "Zwangsvereinigung"
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:15 

Beiträge: 2008
Leonhard
Bosch
Rosa Luxemburg Stiftung

Ein Schelm wer Arges denkt.

Leonhard - ein alter, vergrämter Mann. Er ist sich in einer stillen Stunde schon im klaren, dass er 1949 den falschen Leuten auf den Leim gegangen ist. Ändern wird ers sich aber nicht mehr und sein Gift weiter verbreiten.

Schlimm - aber von Revisionisten kann man es leider nicht anders erwarten - ist die Hoffierung durch PDS.DieRechte.

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»Menschen, ich hatte Euch lieb. Seid wachsam!«
»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: Antikommunist Wolfgang Leonhard und die "Zwangsvereinigung"
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:16 
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Beiträge: 24
Die Mär von der "Zwangsvereinigung" ist eine von vielen Lügen und Geschichtsfälschungen, die von Antikommunisten in ihrer widerlichen Schlammschlacht gegen Kommunisten verbreitet werden.
Wir alle wissen, dass mit der Vereinigung nicht "bedenkliche" Dinge eingeleitet wurden, sondern eine beispielhafte Entwickling zum Sozialismus. Ich meine damit zum Beispiel den schon bald einsetzenden revolutionären Prozeß, für die Schul- und Bodenreform, für die Enteignung der Monopolisten, für die Bestrafung der Nazi- und Kriegsverbrecher.
Das ist die historische Wahrheit! Bedenklich dagegen ist, dass Leute, die es eigenlich besser wissen müssten, weil sie an dieser Vereinigung mitgearbeitet hatten, dies heute verleugnen und sich dem sogenannten heutigen Zeitgeist anschließen.
Umso wichtiger ist es, dass man nicht müde wird, die Wahrheit über den historische Akt, der Vereinigung von SPD und KPD zur SED, weiterzutragen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Antikommunist Wolfgang Leonhard und die "Zwangsvereinigung"
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2007, 15:16 
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Beiträge: 688
Wolfgang Leonhard...

In vielen Dokumentationen zum Kommunismus bekommt er immer das Wort... neben den ganzen anderen Antikommunisten.

In der Doku "Der Kommunismus - Geschichte einer Illusion" da hetzt er ersteinmal über Stalin und erzählt man müsse doch beide(Stalin & Lenin) völlig von einander trennen, also scheinbar wäre Lenin was Besseres gewesen, dann aber hetzt er wiederum über Lenin... .

Nebenbei, gestern kam wieder eine Antikommunistische Dokumentation zum Kommunismus aber von Arte... das Arte sowas bringt.

Woschod gebe ich da Recht, die PDS steht ja ganz eindeutig rechts von uns, in manchen Sachen sogar rechts neben der SPD... und überhaupt würde ich die PDS auch nicht in Schutz nehmen wollen, es ist klar das sie den Kapitalismus unterstützen und "Genossen" die in ihr organisiert sind wissen es doch auch... also bitte, dann sollen sie wenigstens Austreten sonst verraten sie sich doch nur selbst.

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"Alle Menschen von Genie, alle jene, die sich in der Republik des Geistes einen Namen gemacht haben, sind Franzosen, ganz gleichgültig, in welchem Land auch immer sie geboren wurden."
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 Betreff des Beitrags: Re: Antikommunist Wolfgang Leonhard und die "Zwangsvereinigung"
BeitragVerfasst: Mo 30. Apr 2007, 09:50 

Beiträge: 55
Hallo,
mein erster Kommentar in diesem Forum.
@Woschod – ein sachlicher Bericht zu einer von vornherein durch die Initiatoren geplanten unsachlichen Veranstaltung.
Zum Thema „Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED“ den Herrn Leonhard als Hauptreferenten zu benennen ist von vornherein als Provokation zu werten. Somit ist also auch der inhaltliche Standpunkt der Veranstalter klar umrissen. Punkt.
Zu Deiner Bemerkung (von wegen kein „Zeitzeuge“) – dürfen nur sog. meist selbsternannte „Zeitzeugen“ sich zu Wort melden? Und haben die dann auch noch das Privileg der „Wahreitsverkündung“ gepachtet? Ich glaube nicht.
Die theoretischen Erkenntnisse aus einem Studium (oder auch nur durch das lesen eines Buches oder der persönlichen Erfahrungen – siehe: M. Gorki: “Meine Universitäten“) sowie auch die eigenen als auch die Erfahrungen und Erlebnisse anderer Personen zu einem bestimmten Problem wiegen im Erkenntnisprozeß oftmals schwerer als ein subjektiv verbrämtes Erinnerungsvermögen einzelner beteiligter sog. „Zeitzeugen“.
Zu Leonhard ist in diesem Zusammenhang zu sagen, daß er im Alter von 27/28 Jahren den Versprechungen und Verlockungen der bürgerlichen Ideologie auf den Leim ging und zur Selbstbegründung seines Handelns mit der Mär vom „Bruch“ mit dem sog. „Stalinismus“ auf Reisen geht. Das Auftragswerk von 1955 und einige Kurzlehrgänge in den USA brachten ihm akademische Titel ein.
Kurz gesagt: Leonhard ist ein williger Helfer.
Von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Liebknecht, Luxemburg, Thälmann, Pieck, Grothewohl, Ulbricht wird man noch in ferner Zukunft berichten – wer ist da Leonhard.
Über K. Kipping braucht man keine Worte zu verlieren.
Sternschnuppen kommen und gehen, leuchten mal kurz auf, und verblassen – siehe A. Marquardt.
Zur Urabstimmung am 31.März 1946:
Interessant ist, daß das Abstimmungsergebnis als „Niederlage für die Zwangsvereinigung“ bewertet wird. Schaut man sich den Wortlaut des Textes an, der zur Urabstimmung den Sozialdemokraten vorlegt wurde, dann bekommt die ganze Sache schon eine andere Sicht:
1. Bist Du für den sofortigen Zusammenschluß beider Arbeiterparteien? 82,2 % dagegen
2. Bist Du für ein Bündnis beider Parteien, welches gemeinsame Arbeit sichert und den Bruderkampf ausschließt? 62,1 % dafür
( siehe: http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01281.pdf )
Die Mehrheit der SPD-Mitglieder war eindeutig für eine Einheitspartei. Durch Schumacher, Ollenhauer u.a. wurde dieses Abstimmungsergebnis als Sieg ihrer Positionen gewertet.
Die Doppeldeutigkeit dieser Urabstimmung ist bewußt durch die West-SPD-Führung angelegt worden um die Spaltung der Arbeiterbewegung fortzusetzen. In wessen Interesse das war und ist, wird uns Tag für Tag vor Augen geführt.
Stark bleiben!
Stern mit Nelke


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