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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:19 
Administrator
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Beiträge: 4023
Zitat:
Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet: was wissenschaftliche Tätigkeit ist, wenn sie NICHT in die Produktion einfließt. Arbeit ist es ja Deiner Meinung nach nicht, also was dann?



Doch Torsten, das hat er gesagt. wissenschaftliche Tätigkeit, wenn sie nicht in die Produktion einfließt, ist keine Arbeit sondern Tätigkeit. Im ökonomischen sinne gesehen, das heißt, ob Werte entstehen oder nicht.

Wenn ich bei mir Geschirr abwasche, dann kommt mir das wir Arbeit vor, meine Freundin sage ich dann auch "Schatz, ich habe heute schwer geabeitet, ich hab 20 Telle abgewaschen", aber ökonomisch gesehen war es eben keine Arbeit. Also ich kann das verstehen.

Wenn jemand früh zur "Arbeit" geht, dann den ganzen Tag lang den Rasen mäht, dann sagt man umgangssprachlich, der hat gearbeitet. Aber ökonomisch gesehen hat er nicht gearbeitet, er hat weder ein produkt geschaffen noch etwas geleistet, das in ein Produkt einfließt.

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:20 
Träger des Agitprop-Stalinorden
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Beiträge: 628
Zitat:

Zitat:
Zu Klärung des "Widerspruchs": Die Herstellung einer geistigen Sache kann, muß aber keine produktive Tätigkeit sein.



Willst Du mich veralbern? Deine eine Aussage war, daß es keine nicht materiell produktive Tätigkeit, also keine Herstellung "geistiger Sachen" gibt.


Ist eine Tätigkeit nicht materiell (wie es wissenschaftliche Tätigkeit indirekt ist wenn sie in die Produktion einfließt) so ist sie nicht produktiv, also keine Arbeit. Das war - so wie ich es verstanden habe - Numas Aussage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:20 

Beiträge: 237
Zitat:
Ist eine Tätigkeit nicht materiell (wie es wissenschaftliche Tätigkeit indirekt ist wenn sie in die Produktion einfließt) so ist sie nicht produktiv, also keine Arbeit.



Hierzu wird in der politischen Ökonomie zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit unterschieden - ARBEIT. Da auch die wissenschaftliche Arbeit bewußte und zweckmäßige Tätigkeit ist, die dem Stoffwechsel des Menschen mit seiner Umwelt dient, ist es Arbeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:21 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
o habe ich Numa auch verstanden ... und ich bin ein regelrechter Leie, was politische Ökonomie angeht ... doch soviel verstehe ich:

Torsten scheint ein Problem mit dem Begriff Arbeit zu haben ... Dawei hat ja beispielhaft erklärt was man als Arbeit versteht ... es gibt soweit ich weiß unterschiedliche Definitionen von Arbeit:

1. die physikalische Definition von Arbeit (die Formel weiß ich leider nicht mehr, weil ich in Physik selten aufgepasst habe ... nun bereue ich es fg, soweit ich weiß hat die aber was mit der Zürucklegung einer Strecke und der dafür benötigten Zeit was zu tun --- erschlagt mich bitte nicht wenn ich falsch liege) ... einige Beispiele nannte Daniel

2. die biologische/chemische Defintion von Arbeit: hier sind die verschiedenen Körperlichen Prozesse gemeint, von sichtbaren Dingen, wie einer Errektion bis hin zu den molekularen Prozessen in der Zelle (Zellatmung etc.), laut dieser biologischen Definition Arbeitet dein Körper permanent, da die Zellen immer aktiv sind; sogar wenn du Tod bist arbeites du noch, weil der Verwesungsprozess ebenfalls eine chemische Reaktion hervorruft...

3. und es gibt die ökonomische Definition von Arbeit, die brauche ich hier aber nicht zu erwähnen, da schon oft genug. das wird wohl Numa damit gemeint haben.

und es stimmt auch, dass wissenschaftliche Tätigkeit im ökonomischen Sinne keine Arbeit ist, wenn sie nicht direkt oder indirekt in den Produktionsprozess miteinfließt. Heißt es aber, dass sie deswegen für die Gesellschaft unproduktiv ist? Wohl kaum.
Ein kleines Beispiel hierzu:

nehmen wir mal an ich sei Wissenschaftler und entwickle die Möglichkeit(en) mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen. Dies erforsche ich aus freien Stücken (das heiß nicht im Auftrag einer Firma um danach entsprechende Fahrzeuge zu entwickeln, sondern aus Forschungsdrang). So dementsprechend habe ich meine theoretischen Berechnungen, meine Konstruktionspläne, habe alles mehrmals durchdacht etc. Nur an der Produktion nehme ich aus verschiedenen Gründen nicht teil: zum Beispiel sind die technischen Möglichkeiten noch nicht gegeben und es kostet alles ein Schweinegeld und dieses braucht man momentan für andere Dinge. Soweit so gut. Ich habe zwar wissenschaftliche Tätigkeit gelesitet, aber ich war ökonomisch unproduktiv, da nichts produziert wurde und ich nur bei irgendwelchen Theorien und kleinen versuchen blieb.
100 Jahre vergehen, ich bin längst tot, aber die technischen und finanziellen Möglichkeiten um mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen sind möglich. Man greift nun auf meine Forschungsergebnisse zurück, diese erweisen sich großteils als richtig, Fehler werden von den Wissenschaftlern korrigiert. Meine wissenschaftlichen Ergebnisse werden nun von anderen Wissenschaftlern genutzt um entsprechende Transportmittel, die mit Lichtgeschwidigkeit reisen können.
Ergo: meine 100 Jahre alten Forschungsergebnisse werden von Wissenschaftlern weiterentwickelt und in die Tat umgesetzt. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit fließt in den Produktionsprozess mitein, da sie an der Entwicklung solcher Transportmittel eingebunden sind. Ich konnte das vorher nicht, da die Technik und das Wissen der Menschen nicht so weit entwickelt war und/oder die Wirtschaft dementsprechende Forschungen nicht förderte und deren Produktion für nicht rentabel hielt. Meine wissenschaftliche Tätigkeit, war also keine Arbeit im ökonomischen Sinne, da ich frei jeglicher Ökonomie forschte.
Dennoch waren meine wissenschaftlichen forschungen und Ergebnisse für die Gesellschaft als ganzes nicht unrentabel, da sich künftige generationen auf meine Forschungen stützen konnten, sie weiterentwickelten und die Möglichkeiten hatten zu produzieren (=zu arbeiten)

so verstehe ich es mit meinem beschränkten Wissen

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Pole Pole Mzungu. Welcome to Tanzania, the land where dead cows are lying and dogs are flying. But be careful of the ju-wai-biems. Now let's search for some Schtonetools and after that let's go to Tohu-Wa-Bohu (also known as Mto-Wa-Mbu/Moskitotown)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:21 

Beiträge: 237
Natürlich geht es hier um Arbeit im ökonomischen Sinn. Wie z.B. auch an Deinem Beispiel deutlich wird, kann Arbeit nicht danach bestimmt werden, ob und wann und in welchem Umfang sie in ein materielles Produkt einfließt. Das hatte ich auch mit dem Beispiel des materiell produktiv tätigen Arbeiters erklärt, wenn das von ihm mitgebaute Auto bei einem Fährtransport mit dieser Fähre absäuft. Ein anderes Beispiel ist die Ausschußproduktion.

Auch nicht genutzte Produkte (materielle oder geistige) fallen notwendig im Produktionsprozeß an. Die für ihre Herstellung erforderliche Arbeitszeit ist ebenso notwendig wie jene, welche zu genutzten Produkten führt. Dies ist auch im ökonomischen Sinn Arbeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:22 

Beiträge: 2008
Zitat:
1. die physikalische Definition von Arbeit (die Formel weiß ich leider nicht mehr, weil ich in Physik selten aufgepasst habe ... nun bereue ich es fg, soweit ich weiß hat die aber was mit der Zürucklegung einer Strecke und der dafür benötigten Zeit was zu tun



Beginnen wir mit dem zweiten Teil Deiner Definition der physikalischen Arbeit. Wink

Die zurückgelegte Strecke s in einer bestimmten Zeit t führt zur Geschwindigkeit v. Geschwindigkeit ist (zurückgelegte) Strecke (oder Weg) dividiert durch die Zeit t oder kürzer v=s/t. Üblich sind Angaben wie Meter pro Sekunde (m/s) oder Kilometer pro Stunde (km/h). Autofahrer sprechen gern von Stundenkilometern. Autoschnellfahrer sprechen nicht von 240 km/h, sondern von Dahinbrettern mit 240 Sachen. Smile

Doch die eigentliche Frage war die Definition der physikalischen Arbeit und diese ist in der Physik eindeutig. Ich darf zwecks Vermeidung umfassender Diskussionen auf Nebenkriegsschauplätzen gleich mal aus dem "Tippler" zitieren (Auflage von 2000, Kapitel 6, S. 129):

"Arbeit wird nur dann von einer Kraft an einem Körper verrichtet, wenn sich der Angriffspunkt der Kraft durch die Krafteinwirkung eine bestimmte Strecke fortbewegt. Eine Voraussetzung dafür ist, daß die Kraft eine Komponente in Richtung dieses Weges besitzt."

Es führt also nicht jede Krafteinwirkung auf einen Körper zu verrichteter physikalischer Arbeit.

Für den vereinfachten Spezialfall eines Massenpunktes der sich in einer Dimension unter dem Einfluß einer zeitlichen konstanten Kraft exakt in die Richtung der Krafteinwirkung (cos 0 ist 1) bewegt, ist die Arbeit W definiert als das Produkt der Kraft F multipliziert mit der Strecke über die der Massenpunkt verschoben wurde. "Die Dimension der Arbeit ist Kraft mal Länge (oder Kraft mal Weg). Ihre SI-Einheit ist das Joule (J), das als Produkt aus Newton und Meter definiert ist: 1 J = 1Nm."

Meist wirken mehrere Kräfte aus verschiedenen Richtungen auf einen Körper ein. Die Gesamtarbeit wird durch Aufaddieren der Arbeit, die die einzelnen Kräfte verrichten, ermittelt.

Ich denke, dass sollte in aller Kürze ausreichend sein, da wir hier nicht im Physikfaden sind. Diese extreme Kürze der Darstellung provoziert (hoffentlich) selbstredend viele (neugierige?) Fragen. Deren Beantwortung würde ich schon aus Zeitgründen gern den einschlägigen, umfangreichen Physiklehrbüchern überlassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:23 
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Beiträge: 145
Der Thread lautet: Diktatur des Proletariats. Ich frage mich was hat die Definition Arbeit/ produktive A. damit zu tun? Doch wohl nur noch sehr entfernt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:23 
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Was macht das Proletariat? Es verkauft seine Arbeitskraft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:24 

Beiträge: 2008
Zitat:
Der Thread lautet: Diktatur des Proletariats. Ich frage mich was hat die Definition Arbeit/ produktive A. damit zu tun? Doch wohl nur noch sehr entfernt.




Das ist prinzipiell eine richtige Feststellung von Dir. Nun hat aber Sergej in einem Beitrag am 30.08.05 die Frage aufgeworfen, was Arbeit im physikalischen Sinne ist.
Zugegeben, man hätte die Frage einfach ignorieren können. Es gab aber auch die Alternative, Sergejs Schulwissen ein ganz klein wenig aufzufrischen. Da er sich darüber nicht beschwert hat, war es wohl nicht falsch, dass ich mich für diese Alternative entschieden habe, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:25 
Troll

Beiträge: 145
Gut, Hauptsache es geht zum Thread zurück.
Ich möchte mal dazu auf einen Aspekt hinweisen.
Bei Marx sowie Engels heißt es Diktatur des Proletariats. Hier im Forum (zu entnehmen aus Texten "Parteiendiktatur oder Diktatur des Proletariats", S.1) wird zugegeben, daß es in der SU eine D. für das Prletariat gab.
Somit ergibt sich ein Unterschied zur Marxschen Auffassung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:26 
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Wie schaffen wir die Rote Einheitsfront? - Thälmanns Antwort auf 21 Fragen von SPD-Arbeitern (Juli 1932)

20. Frage:
Steht die Losung der Diktatur des Proletariats nicht im Gegensatz zum Mitbestimmungsrecht und der Demokratie innerhalb s der Arbeiterklasse?

In der sogenannten bürgerlichen „Demokratie“ diktiert das Finanzkapital. Die Diktatur des Proletariats ist jene Staatsform, in der die Arbeiterklasse kraft ihrer Masse und Waffengewalt die Herrschaft der bürgerlichen Ausbeuter gestürzt hat und jeden Widerstand der ehemaligen Ausbeuter unterdrückt. Unter der Diktatur der Bourgeoisie, gleich unter welchen Herrschaftsforrnen, gibt es keine wirkliche Demokratie! Denn eine Minderheit, das Finanzkapital, regiert über die Mehrheit, besonders über den entscheidendsten Teil der Mehrheit der Bevölkerung, über das Proletariat.

In einem Sowjetstaate ist das Verhältnis umgekehrt: Dort regiert die gewaltige Majorität der Werktätigen über die Minorität der Überreste der früher herrschenden Klasse. Durch die Sowjets, die zum einzigen Verwaltungs- und Staatsapparat werden, wird die tatsächliche Anteilnahme der gesamten Masse des Proletariats und der werktätigen Schichten an der Verwaltung des proletarischen Staates verwirklicht. Die Diktatur des Proletariats ist also keineswegs, wie die SPD-Führer behaupten, eine Diktatur über das Proletariat. In den Leitsätzen und Statuten der Kommunistischen Internationale heißt es außerdem unter Kapitel II, Abs. 9:

„Die Diktatur des Proletariats ist die vollkommenste Verwirklichung der Leitung aller Werktätigen und Ausgebeuteten, die von der Klasse der Kapitalisten unterjocht, geknebelt, gedrückt, eingeschüchtert, zersplittert, betrogen worden sind, durch die einzige Klasse, die zu einer „ solchen führenden Rolle durch die ganze Geschichte des Kapitalismus vorbereitet ist.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:27 

Beiträge: 50
Der einzige Punkt, den ich bei Numa zu monieren hätte, wäre seine Aussage auf der ersten Seite.


Zitat:
Das ist mir jetzt wirklich zu blöd geworden. Torstens Tätigkeit in diesem Faden ist erschöpfend damit beschrieben, daß es ihm gelungen ist, mich einen Vormittag lang von der Arbeit abzuhalten. Ich geh jetzt wieder studieren und Torsten sollte das auch mal tun. Hier bin jedenfalls fertig.



Das Studieren wäre doch in nach den bisherigen Ausführungen eine bloße Tätigkeit, weil sie nicht unmittelbar oder mittelbar in den Produktionsprozeß einfließt. Aber vielleicht meinte numa mit "von der arbeit abhalten" seinen Nebenjob :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:28 
Administrator
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Beiträge: 4023
Zitat:
as Studieren wäre doch in nach den bisherigen Ausführungen eine bloße Tätigkeit, weil sie nicht unmittelbar oder mittelbar in den Produktionsprozeß einfließt. Aber vielleicht meinte numa mit "von der arbeit abhalten" seinen Nebenjob :-)



Ohne Studierte wird vermutlich irgendwann der Produktionsprozess am Boden liegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:28 
Literat

Beiträge: 2947
Ich war übrigens wirklich studieren in der Zwischenzeit. Und unter anderem habe ich dabei den Aristoteles besser kennengelernt. Der unterscheidet bekanntlich zwischen praktischen und herstellenden Tätigkeiten. Herstellende Tätigkeiten sind solche, bei denen sich ein Produkt von der Tätigkeit unterscheiden läßt. Praktische Tätigkeiten haben dagegen ihren Zweck in sich selbst. Etwas Derartiges ist auch das Studieren. Man verfertigt es, indem man es tut. Hört man auf es zu tun, hört es auch auf. Jede Idee, die man einmal hatte, muß im Moment wieder aktualisiert werden. Oder: Jeder andere, der aus ihr lernen will, muß sie verstehen.
Aristoteles war nebenbeigesagt auch der Begründer der Politischen Ökonomie. Ihr glaubt nicht, wie viel Marx bei ihm gelernt hat ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:29 

Beiträge: 237
Zitat:
Aristoteles war nebenbeigesagt auch der Begründer der Politischen Ökonomie. Ihr glaubt nicht, wie viel Marx bei ihm gelernt hat ...



Ich hoffe, Du willst hier keine Diskussion der von späteren Philosophen (M/E/L/S, um nur Einige zu nennen) längst eingearbeiteten "politischen Ökonomie des Aristoteles" vom Zaun brechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:29 

Beiträge: 2008
Zitat:
ch hoffe, Du willst hier keine Diskussion der von späteren Philosophen (M/E/L/S, um nur Einige zu nennen) längst eingearbeiteten "politischen Ökonomie des Aristoteles" vom Zaun brechen.



Hallo Torsten, Du hast es also mitbekommen, dass Numa sich wieder im Forum an den Diskussionen beteiligt?
Klar, wir verstehen doch, dass Du Dich da nicht zurückhalten kannst und Dich mit Numa wieder ordentlich "reiben" willst. Unter dem Niveau von Numa hat es offenbar kaum einen Reiz für Dich.
Tue aber allen, die gern Numas niveauvolle Beiträge lesen den Gefallen und denke ab und zu an das T-Shirt von Herrn Nuhr, da stand groß und deutlich drauf: "Einfach mal nur die Fresse halten."

Nichts für ungut ... etliche hier können sich mit Numa auch per ICQ unterhalten. Ich bin aber überzeugt, das es viele anonyme Leser des Forums gibt, die auch gern Numas Beiträge lesen.

Für meinen Ausrutscher entschuldige ich mich und hoffe, Du verstehst mein Anliegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:30 

Beiträge: 236
Zitat:
Ich hoffe, Du willst hier keine Diskussion der von späteren Philosophen (M/E/L/S, um nur Einige zu nennen) längst eingearbeiteten "politischen Ökonomie des Aristoteles" vom Zaun brechen.



Torsten bitte bedenke, dass dies hier eine völlig unpersönliche Diskussion ist, du und Numa ihr kennt euch ja nur von dieser Seite unter Synonymen. Versuch doch bitte auch Verständnis für den anderen zu entwickeln. Sieh es doch mal positiv: Der Numa erklärt dir ausführlich und unter hohem Zeitaufwand Dinge, dass zeigt doch zumindest seinen guten Willen dir gegenüber, was du nicht abstreiten kannst. Und Numa sollte wiederum erkennen, das Torsten seine Texte versteht oder zumindest dies versucht. Er hat also unleugbar Interesse an ihnen, wenn er alles wirklich so meinen würde wie er schrieb, dann würde er gar nichts mehr dazu sagen. Ihr beide wollt den jeweils anderen von der Wahrheit überzeugen, habt also guten Absichten. Also mach daraus keinen Kleinkrieg Torsten. Schau dir doch mal meine und Jons Diskussion an unter dem Thread Politische Organisationen, das leidige Thema MLPD an, da wird aus einem anfänglichem gegenseitige Beleidigen (Realitätsverlust, Revisionist, plumpes Gelabber) auch eine ordentliche Diskussion, aus der alle Nutzen ziehen. Ihr seit beide Kommunisten, also vom gutem im Menschen überzeugt, also wendet das auch an. Sieh mal Torsten, wenn jemand so aufwendige Beiträge schreibt, hättest du nicht einfach ein wenig Höflichkeit, ein wenig dank für die Aufmerksamkeit die Numa dir widmet in deine Beiträge einfließen lassen können. Hätteste nicht einfach um des Forenklimas willens schreiben können: Danke für die Aufmerksamkeit, aber dies widerspricht sich meiner Meinung nach, dies habe ich nicht verstanden, was meinst du dazu Numa. Dann hätte doch alles ne andere, bessere Richtung genommen. Und das Numa Stunde um Stunde Ziet investiert, nur um dich zu verwirren, das is doch so was von abwegig!!!!!!!!!!!! Jetzt nen Kleinkrieg zu fabrizieren ist so was von dumm, das hat fast nur der spätere Trotzki fabriziert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: So 25. Mär 2007, 00:30 
Literat

Beiträge: 2947
Es ist, lieber sit, wenn man die Wahrheit schreibt, unvermeidlich, gewisse Leute zu verwirren. Das ist dann meist dieselbe Sorte, die im Traum nicht auf die Idee käme, ihre Verwirrung läge an ihnen.
Jetzt gehe ich wieder studieren. Ansonsten habe ich mich aber prächtig über die letzen beiden Einträge amüsiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 12:08 

Beiträge: 237
Zitat:
Es ist, lieber sit, wenn man die Wahrheit schreibt, unvermeidlich, gewisse Leute zu verwirren.

Nö, die Wahrheit ist immer einfach und widerspruchsfrei. Nur Verworrenes verwirrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 12:09 
Administrator
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Beiträge: 4023
Zitat:
Nö, die Wahrheit ist immer einfach und widerspruchsfrei. Nur Verworrenes verwirrt.

Du verwirrst mich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 12:11 

Beiträge: 237
Torsten hat geschrieben:
Nö, die Wahrheit ist immer einfach und widerspruchsfrei. Nur Verworrenes verwirrt.
Woschod hat geschrieben:
Du verwirrst mich.

Ich meine damit, wenn Jemand, der angeblich die Wahrheit schreibt, für normal hält, einige Leute zu verwirren, da irgendwas nicht stimmt. Wohl ist möglich, daß sie etwas nicht verstehen oder eine verfestigte andere Meinung haben, aber VERWIRRUNG erzeugt nur Verworrenes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 12:12 
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Hat Dich denn irgendwas verwirrt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 12:13 

Beiträge: 237
Allerdings. Die fadenscheinigen Begründungen, warum wissenschaftliche Tätigkeit keine Arbeit sein soll und an gesellschaftlichen Produktionsmitteln eigentumslose Wissenschaftler (und ähnliche Berufsgruppe) deshalb keine Proletarier. Aber das wurde schon bis zum Erbrechen diskutiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diktatur des Proletariats
BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 12:14 
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Beiträge: 4023
Stimmt. Das wurde bis zum Erbrechen diskutiert. Und soweit ich das mitbekommen habe, hat es auch nur einen Einzigen verwirrt. Denk mal drüber nach. Insofern war auch Deine Provokation gegen Numa völlig unangebracht, insofern es eine sein sollte. Ich habe es so aufgefasst. Ich denke, was Aristoteles angeht, kann wirklich keiner hier Numa das Wasser reichen.

Und damit das Thema zumindest hier jetzt endet, werde ich diesen Faden schließen. Irgendwelche Versuche, das anderweitig nochmal aufzuwärmen, werde ich zu verhindern wissen, um des Friedens willen in diesem Forum.

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