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 Betreff des Beitrags: Alexander Lukaschenko
BeitragVerfasst: Do 15. Okt 2009, 16:27 

Beiträge: 132
Ahoi-Hoi!

Ich hätte da mal ein paar Fragen bezüglich Belorussland und Lukaschenko.

Einerseits scheint mir der Mann ziemlich gut zu sein: Er versucht sozusagen, die Sowjetunion wiederzubeleben, er engagiert sich gegen Privatisierungen, Privatwirtschaft usw., er bezieht sich positiv auf Stalin, und er wird von den bürgerlichen Medien übel verleumdet, was ihn mir generell iwie automatisch erst mal sympathisch macht.

Andererseits habe ich so ein ungutes Gefühl bei ihm, das ich nicht rational begründen kann. Und natürlich kann man auch nicht ein paar oberflächliche Merkmale isoliert betrachten und daraus ein Urteil bilden - beziehungsweise, kann man schon, aber es ist halt nicht im Geringsten sachlich.^^

Könnte mir hier eventuell jemand auf die Sprünge helfen? Ich meine nicht vorgefertigte Antworten, sondern vielleicht Links, Denkanstösse, Überlegungen, irgend sowas, das wäre schön! :-)

Vielen Dank schon mal! :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alexander Lukaschenko
BeitragVerfasst: Do 15. Okt 2009, 18:06 

Beiträge: 46
Sich positiv auf Stalin zu beziehen muss nichts gutes sein.

Die Medien verleumdnen doch jeden wenn sie dafür genug Einschaltquoten bzw. verkaufte Zeitungen kriegen.

Ich verstehe nur nicht was für "Denkanstösse" du konkret haben willst.

Was ich mal fragen wollte ist, stimmt es das Alexander Lukaschenko verbindungen zum Iran, zu Libyen, zur VR China, Sudan und bis 2003 auch zum Irak pflegt/te ?

Außerdem soll er im Nationalistischen Lager sehr viele Anhänger haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alexander Lukaschenko
BeitragVerfasst: Do 22. Okt 2009, 18:55 
Meister des virtuellen Pinsels
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Beiträge: 688
Beispielsweise hat Weißrussland kein Embargo gegenüber den Irak verhängt und sogar seine Kontakte intensiviert.
Die Verbindungen dieser Staaten sind kein Wunder, sie ergeben sich aus der konkreten Situation heraus. Chavez kann beispielsweise wohl kaum Waffen in den USA einkaufen und nur bedingt in der EU, hier muss er sich an eine Großmacht wenden, die einen Vorteil davon hat, wenn Venezuela weiterhin auf antiamerikanischen Kurs bleibt, dass ist dann natürlich Russland.
Im Grunde sollte man es Staaten auch nicht besonders vorwerfen mit wem sie denn Handel treiben, die wenigsten können hier wirklich souverän agieren. Nord Koreas drittgrößter Handelspartner ist zB die Bundesrepublik, China ist ein riesen Exporteur in aller Welt und Russland verkauft an die EU Staaten Massen an Energieträgern, dabei würde das der West sehr viel anders haben.

Ob nun Lukaschenko so viele Anhänger auf Seiten der Nationalisten hat, lass ich mal dahin gestellt, vorstellen kann ich es mir durchaus. Bei Castro wird das nicht anders sein, beide stehen dafür das ihr Staat unabhängig ist und auch bleibt, dass ist Nationalisten sehr wichtig, wieso sollten die sich dann nicht auch hinter jenen Stellen, die dies bewerkstelligen.

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"Alle Menschen von Genie, alle jene, die sich in der Republik des Geistes einen Namen gemacht haben, sind Franzosen, ganz gleichgültig, in welchem Land auch immer sie geboren wurden."
- Napoleon -


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