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 Betreff des Beitrags: wie kann das sein???
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 16:08 

Beiträge: 42
hallo genossen
ich wollte mal fragen wieso es von stalin so wenig bücher gibt also 16 werke
und von marx/ engels und lenin erheblich mehr bücher also werke
hat stalin zu wenig geschrieben oder woran liegt das??
kommt jetzt bitte nicht ja die werke wurden von chrustow oder wie der geschrieben wird verboten also band 14 bis 16
die werke wurden ja dann 1976 vom verlag roter morgen vertrieben also wie kann es sein das es nur so wenig stalin werke bzw bücher gibt wie von lenin z.B

stalin hat ja auch lange gelebt
würde mich auf antworten thesen usw sehr freuen
mit linken grüssen
ASDIC


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 Betreff des Beitrags: Re: wie kann das sein???
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 16:08 
Administrator
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Beiträge: 4023
Nun, das wird wohl daran liegen, das Marx, Engels, Lenin einfach mehr geschrieben haben.

Ich will mal so sagen, die Drei haben viel nachgedacht, Stalin hat viel gearbeitet.

Oder um es besser auszudrücken: MEL waren Theoretiker, Stalin war Praktiker.

Aber, die Menge an Schrift sagt noch nichts über den Menschen aus.

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: wie kann das sein???
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 16:09 
Literat

Beiträge: 2947
Ich habe aber den Eindruck, daß in der Ausgabe einige Parteitage fehlen.

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Der Hunsch wars!


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 Betreff des Beitrags: Re: wie kann das sein???
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 16:09 
Administrator
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Beiträge: 4023
Zitat:
ch habe aber den Eindruck, daß in der Ausgabe einige Parteitage fehlen.



Dann zähl doch einfach mal durch.

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 Betreff des Beitrags: Re: wie kann das sein???
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 16:10 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
ich habe mal gelesen, dass es in der russischen ausgabe 18 oder mehr werke geben sollte. aber immer noch weniger als von M E L.
einen grund haben numa und daniel schon gesagt. stalin war eher der praktiker als der theoretiker und philosoph.
aber durchaus war stalin ein brillianter theoretiker (man muss nicht viel schreiben um ein guter theoretiker zu sein, wobei ich hier keinesfalls behaupte M E L wären schlechte theoretiker gewesen, im gegenteil!)
stalin hat aber eine große fähigkeit, die wohl M E L nicht hatten. er konnte sich ziemlich kurz und verständlich, aber exakt ausdrücken.
man siehe z.b. die grundlagen des leninsimus und über den historischen und dialektischen materialismus an. diese werke sind durchaus relativ kurz, dennoch fasst die erste schrift die gesamte theorie lenins zusammen, ohne dabei was wichtiges wegzulassen.
außerdem darf man nicht vergessen, dass sich stalin auf M E L stützte, während seine vorgänger den M-L praktisch "erfunden" (oder besser entwickelt) haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: wie kann das sein???
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 16:10 
Literat

Beiträge: 2947
Dein letzter Satz gibt die Hauptsache an.
Daß Stalin leichter zu lesen ist, liegt daran, daß er Epigone ist. Er verteidigt den Leninismus, er muß ihn nicht erfinden. Dazu bedarf es schlichterer Worte, als Lenin sie gebrauchte. Wenn wir dann noch Marx und Engels betrachten, wird wohl klar, daß die Tatsache, daß sich Stalin leichter liest, nicht an deren Unvermögen zur Knappheit und Einfachheit der Sprache liegt. Die Differenz liegt im unterschiedlichen Gegenstand der Schriften begründet. Stalin ist, nebenbeigesagt, überall da, wo er theoretisch Neuland betritt, auch schwerer zu lesen.
Ein zweiter Punkt tritt hinzu: Stalin redet - anders als Marx und Engels, anders auch als Lenin - nicht nur zu den zur Partei oder zu anderen Gelehrten, sondern auch zum Volk. Das merkt man seiner Sprache deutlich an.
Ich persönlich, was den reinen Lesegenuß angeht, lese übrigens Engels am liebsten, weil er eindeutig der beste Stilist der vier ist. Aber natürlich ist Marx auch sehr schön zu lesen. Besonders in den "Theorien über den Mehrwert" läuft er zu Hochform auf.

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