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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:11 

Beiträge: 53
http://www.handelsblatt.com/Unternehmen ... rt!200012,
200038]http://www.handelsblatt.com/Unternehmen/Industrie/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200012

,200038

http://www.dw-world.de/dw/article/0,214 ... 56,00.html

http://www.industrystock.de/html/laende ... utsch.html
"In den Branchen Flugverkehr, Automobilindustrie, Telekommunikation und Energie wurden die alten Staatsmonopolisten bereits zerschlagen. Wer in den nächsten zwei Jahren die Planvorgaben nicht erfüllen kann, wird (teil)privatisiert. 30 bis 50 international wettbewerbsfähige Großkonzerne sollen so entstehen."

Gab es 1990 noch 100 000 staatliche Unternehmen, so ist die Zahl inzwischen auf 40 000 gesunken. Allein zwischen 1998 und 2002 gingen dabei 24 Millionen Jobs verloren. Die offizielle Arbeitslosenrate beträgt zwar nur 4,3 Prozent. Dabei werden aber 150 Millionen Landbewohner nicht mitgezählt, die so gut wie nichts zu tun haben und auch nicht die vielen Arbeiter aus Staatsbetrieben, die für drei Jahre nach der Entlassung ein kleines Einkommen vom Staat beziehen. Im Durchschnitt liegt die Arbeitslosenrate eher bei über zehn Prozent, in manchen Gegenden wie Bergwerkstädten sogar bei bis zu 40 Prozent.

Also mit Sozialismus ist da nix!

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:11 

Beiträge: 236
Zitat:
Also mit Sozialismus ist da nix!


Ne, nur noch der Name und eine Minderheit der Genossen in der Partei.

Nichtsdestotrotz glaubt Cheng daran, eines Tages den Kommunismus in China aufbauen zu können.
Hoffen wir das Beste


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:11 
Troll

Beiträge: 24
China ist Stalinistisch! Stalinismus führt unweigerlich in Kapitalismus und Faschismus!
Das gleiche ist auch in Nordkorea der Fall, es gibt eine kleine Oberschicht(in diesen Fall die Spitze der KP) und der Rest hungert!
Nur der demokratische Sozialismus ist der wirkliche Sozialismus!
Nur die sozialistische Demokratie ist die wirkliche Demokratie!


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:12 
Administrator
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Beiträge: 4023
Kannst Du mal bitte "stalinistisch" definieren?

_________________
Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:12 
Troll

Beiträge: 24
Diktatorisch, Nationalistisch, Stalins Politik!
mit Marxismus, speziell mit Austromarxismus, nicht vereinbar!


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:12 
Administrator
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Beiträge: 4023
prima. also nichts was zutrifft, dann ist es ja ok.

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

“Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!” (RF/MLPD)


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:12 

Beiträge: 53
@sit

Ich hoffe es, macht aber wenig sinn noch daran zu glauben, die frage ist wie gehen wir damit um?


@Austromarxist

China ist Stalinistisch! Stalinismus führt unweigerlich in Kapitalismus und Faschismus!
Das gleiche ist auch in Nordkorea der Fall, es gibt eine kleine Oberschicht(in diesen Fall die Spitze der KP) und der Rest hungert!
Nur der demokratische Sozialismus ist der wirkliche Sozialismus!
Nur die sozialistische Demokratie ist die wirkliche Demokratie!
Diktatorisch, Nationalistisch, Stalins Politik!
mit Marxismus, speziell mit Austromarxismus, nicht vereinbar!


Du bist zu voreilig, lese noch ein wenig hier!
Es wird leider keinen Sozialismus geben ohne eine starke Partei, sie kann Demokratisch oder nicht sein, das ist egal, weil bekämpft werden beide!
Nur mit einer starken führung die sich nicht kaufen läßt ist es möglich den Sozialismus auf zu bauen!
Die PDS sie ist genau so ein Kapitalistischer haufen, siehe Regierung in Berlin!
Daran zu glauben das mann bestimmte Firmen mit gut zureden dazu bewegen könnte Arbeitsplätzte zu schaffen macht keinen sin!


Übrigens geht das Embargo von der USA aus genau wie auch auf Cuba!


Grüße

Was ist "Austromarxismus" ?


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:13 
Troll

Beiträge: 24
@Chris: Austromarxismus ist die ursprüngliche Idee fast aller Sozialdemokratischen und Demokratisch Sozialistischen Parteien der Welt, seine Führenden Theortiker waren Otto Bauer, Viktor Adler, Friedrich Adler, Bruno Kreisky und Karl Renner.
Der Austromarxismus will den Sozialismus friedlich erreichen aber ist auch bereit die Waffe in die Hand zu nehmen wenn es notwendig wird!
In Österreich gibt es Heute nur mehr eine Parteiführung die ihn wirklich umsetzen will: die Sozialistische Linkspartei, ich persönlich bleibe lieber in der SPÖ um sie auf ihren Weg zurück zuführen! Die neue Führung ist zumindest besser als die alte leider ist aber die Gewerkschaft vom Gift des Neoliberalismus, wie es der Parteivorsitzende ausgedrückt hat, verseucht! Ich bin aber sehr Optimistisch da die SJ sehr Marxistisch ist und bald kommen wir dran!
Ach ja eine Partei kann nur stark sein wenn sie von allen Mitgliedern kontroliert wird!

Wie stehst du zu Stalin?


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:13 
Held der Arbeit

Beiträge: 113
Is jetzt sehr vage, aber ich versuchs mal sinngemäß zu formulieren:

In China gibt es die Auffassung, daß man über den Kapitalismus zum Kommunismus gelangen könne, in dem man sich auf Grund der Stärke der westlichen Staaten mit selbigen arrangiert bis China daran gewachsen ist.
So dann soll der Spieß umgedreht werden und aus einer Position der Stärke heraus der Kapitalismus attackiert werden.
China soll sich an den kapitalistischen Staaten erstmal gesund stoßen, könnte man als Kernaussage bezeichnen.
Beim Treffen zum Fernstudium hat doch auch Kurt Gossweiler eine ähnliche These vertreten, wenn ich mich nicht täusche.
Weiß da jemand noch genaueres?


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:13 
Troll

Beiträge: 24
Mensch kann´s ja mal versuchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:13 

Beiträge: 236
Zitat:
Wie stehst du zu Stalin?


Nuna ja manche seiner Ideen finde ich gut, siehe Kollektivierung oder:
"Ich bin entschieden gegen die Politik des Hinausjagens aller Andersdenkender genossen. ich bin nicht darum gegen eine solche Politik, weil ich mit Andersdenkenden Mitleid hätte, sondern darum, weil eine solche Politik in der Partei ein Regime des Einschüchterns, ein Regime des Furchteinflößens, ein Regime erzeugt, das den Geist der Selbstkritik und initiative tötet. (SW7, S. 38); Stalin auf einem Parteitag".

Was an den Horrorgeschichten über Stalin und die SU wahr ist, nun ich vermute recht wenig. Obwohl ich ehrlich gesagt bei diesen Säuberungen und den Prozessen den Überblick verloren hab. Das Jeschow schlecht war, da komm ichn noch mit, aber ob Stalin gegen ihn oder heimlich doch wieder unterstützt und was für eine Rolle Beriya und die anderen spielten, da seh ich nich mehr durch. Im Kommentar zum neuen DKP-Programm schrieb ja sogar einer, dass auch Ulbricht da keine gute Rolle spielt in Bezug auf die deutschen Kommunisten die dem NKWD zum Opfer ffielen. Tja wer hat da noch den Durchblick?
Wichtig sind Stalins Ideen, über sie müssen wir vor allem reden. Sihe dazu auch meinen Artikel in der Rubrik Zukunft, den Thread "Historische Diskussionen".

Ich bin viel weniger wegen Stalin hier als vielmehr wegen den gutenm Beiträgen und den intelligenten Gesprächspartnern.

Mit Kommunistischen Gruß Stern mit Nelke


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:14 
Troll

Beiträge: 24
In China wurden Kommunistische Regierungskritiker bis zu Lähmung geschlagen bzw. mit 20 Messerstichen fast umgebracht.


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:14 

Beiträge: 51
Zitat:
China ist Stalinistisch! Stalinismus führt unweigerlich in Kapitalismus und Faschismus!
Das gleiche ist auch in Nordkorea der Fall, es gibt eine kleine Oberschicht(in diesen Fall die Spitze der KP) und der Rest hungert!
Nur der demokratische Sozialismus ist der wirkliche Sozialismus!
Nur die sozialistische Demokratie ist die wirkliche Demokratie!


Es gibt kein Stalinismus, sondern nur den wissenschaftlichen Marxismus-Leninismus. Und Stalin hat unweigerlich den Marxismus-Leninismus weiter entwickelt und verwirklicht.
Unter Stalin hatte die Arbeiterklasse die Macht gehabt. Die Feinde von Stalin mögen das anders sehen, weil ihnen die Macht entrissen wurde. Ob die Fabriken, die Presse, Erntefelder alles war in den Händen der Arbeiterklasse und allen anderen Werktätigen und Bauern. Das ganze nennt man Diktatur des Proletariat, und das ist die wirkliche und einzigste sozialistische Demokratie wie Lenin es einmal sagte. Und lenin sagte auch kein wirklicher Demokrat könnte diese Diktatur des Proletariat ablehnen.Die Geschichte hat bewiesen das das Proletariat im Stande ist den Kapitalisnmus den Stirn bieten kann. Das wäre aber nicht möglich gewesen ohne eine Kommunistische Avangarde wie die KPdSU(B)
in deren Reihen ausgebildete Marxisten-Lenisten waren.Natürlich gab es noch Feinde die sich in der Partei durch falsches Vertrauen sich in der Partei sich eingeschlichen haben, die das Rad der Geschichte umdrehen wollten, und die mußten bekämpft werden.(die Feinde sind inzwischen bekannt das ich nicht jeden aufzählen muß)Provokatorisch finde ich auch deine Behauptung "der Stalinismus führt unweigerlich zum Kapitalismus und Faschismus"
Nicht Stalin sondern die führenden Sozialdemokraten waren stets die Steigbügelhalter des Kapitalismus, sie waren es auch die jede Einheitsfront mit den Kommunisten gegen den Faschismus ablehnten( es gab auch andere die die Einheitsfront suchten, aber es waren wenige) Doch durch ihre Ablehnung haben sie die Arbeiterklasse verraten, und somit ihre eigenen Arbeitern an den Faschisten ausgeliefert.
Es ist überhaupt Stalin und der Roten Armee und allen anderen Sowjetbürger zu verdanken , das der Faschismus besiegt wurde.
Nun noch zu Nordkorea, sicherlich hat dieses Land auf den ökonomisch-wirtschaftlichen gebiet noch viel zu Kämpfen, es gibt hier und da fehler die gemacht werden, diese auch wieder behoben wurden.

Ooute
"Das gleiche ist auch in Nordkorea der Fall es gibt eine kleine Oberschicht (in diesen Falle die Spitze der KP) und der Rest hungert"

Die KP in Nordkorea ist bemüht das ihr Volk nicht hungern muß! Wie die lage jetzt ist weiß ich nicht aber eine hungersnot herrscht dort nicht, es wird alles dagegen getan. Aber Du hast irgendwie ein Antikommunistisches Weltbild in dir, Du greifst jede KP an nur die Sozialdemokraten sind die heiligsten.

_________________
"Niemand ist Alleinbesitzer der Wahrheit! Niemand darf im Alleinbesitz der Macht sein" Karl-Eduard von Schnitzler


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:14 
Troll

Beiträge: 24
Die Macht war allein bei Stalin, wenn sich ein demokratisch orientiertes Mitglied der Arbeiterklasse aufgelehnt hat musste es nach Sibirien oder sofort sterben.
Ich kritisiere nur Stalinistische KP´s, ich kritisiere die cubanische PCC, die KPÖ oder italenischen und französischen Kommunisten nicht, da sie Demokraten sind!
Und in Nord Korea werden die Menschen phychisch zerstört bis sie ernsthaft glauben im Paradies zu leben. Es weden 8 spurige Autobahnen gebaut obwohl es so gut wie keine Autos gibt!
Und übrigens nach dem Krieg waren die Sozialdemokraten gezwungen Steigbügelhalter Stalins zu sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:15 
Moderator

Beiträge: 384
Zitat:
Die Macht war allein bei Stalin, wenn sich ein demokratisch orientiertes Mitglied der Arbeiterklasse aufgelehnt hat musste es nach Sibirien oder sofort sterben.


Vielleicht beruhigt dich ja die Gewissheit ein wenig, daß die demokratisch orientierten Mitglieder der Arbeiterklasse (was immer das sei, worunter wir allerdings niemanden verstanden haben wollen, der tatsächlich Volksinteressen im Kopf hat) dann letztendlich ja doch gesiegt haben, so 89, 90 rum.

Oder, wie Peter Hacks auf die Aussage reagierte, Stalin habe Millionen und mehr als Hitler umgebracht:

"Wenn ich etwa die Herren Lawrentii Berija oder Nikita Chruschtschow ins Auge fasse, bin ich mir sicher, daß es noch zwei zuwenig waren."

Anhang: Wenn sich die Sozialdemokraten wenigstens als Steigbügelhalter nützlich machen könnten und würden, dann hätten sie einen Zweck mehr und wir ein Problem weniger.


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:15 
Troll

Beiträge: 24
Der echte Demokratische Sozialismus, die wirkliche Demokratie hat 89-91 genauso verloren wie ihr! Auch wenn das System noch so schlecht gewesen wäre, es war besser als das Kapitalistische.


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:15 

Beiträge: 51
Zitat:
Der echte Demokratische Sozialismus, die wirkliche Demokratie hat 89-91 genauso verloren wie ihr! Auch wenn das System noch so schlecht gewesen wäre, es war besser als das Kapitalistische.


Was für eine Demokratie? Das kommunisten von ihren Posten enthoben wurden,Karl E. von Schnitzler musste seine Sendung einstellen "Der Schwarze Kanal" ganz zu Schweigen von die willkürliche Verhaftung von Erich Honnecker.
Das es jetzt endlich jeder das Recht hatte auch mal unter die Brücke zu schlafen?
Das jeder das Recht hatte zu Hause zu bleiben, weil er sein Arbeitsplatz Verlor?
Das Faschisten jetzt offen Auftreten konnten?
Das die Kapitalisten für 'nen Apfel und'Ei unsere Betriebe aufkaufen konnten?
Während dieser Zeit ist der Kapitalismus nach und nach bei uns eingezogen.

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"Niemand ist Alleinbesitzer der Wahrheit! Niemand darf im Alleinbesitz der Macht sein" Karl-Eduard von Schnitzler


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 11:15 

Beiträge: 53
Zitat:
@Chris: Austromarxismus ist die ursprüngliche Idee fast aller Sozialdemokratischen und Demokratisch Sozialistischen Parteien der Welt, seine Führenden Theortiker waren Otto Bauer, Viktor Adler, Friedrich Adler, Bruno Kreisky und Karl Renner.
Der Austromarxismus will den Sozialismus friedlich erreichen aber ist auch bereit die Waffe in die Hand zu nehmen wenn es notwendig wird!
In Österreich gibt es Heute nur mehr eine Parteiführung die ihn wirklich umsetzen will: die Sozialistische Linkspartei, ich persönlich bleibe lieber in der SPÖ um sie auf ihren Weg zurück zuführen! Die neue Führung ist zumindest besser als die alte leider ist aber die Gewerkschaft vom Gift des Neoliberalismus, wie es der Parteivorsitzende ausgedrückt hat, verseucht! Ich bin aber sehr Optimistisch da die SJ sehr Marxistisch ist und bald kommen wir dran!
Ach ja eine Partei kann nur stark sein wenn sie von allen Mitgliedern kontroliert wird!

Wie stehst du zu Stalin?


Recht interessant, ihr habt also auch das selbe problem wie wir, mit den Gewerkschaften!
Nur das leider die spitzte bei uns mit in den aufsichtsräte bei Ackermann und Co sitzt (Bank Chef mit Milliarden gewinne) http://www.liberalis.de/forum/index.php ... =2043&st=0�entr
y7996, http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ackermann_(Bankier)so mit muß man sich doch fragen, was nutzt heute noch eine Gewerkschaft für die Menschen und die Arbeiter in Deutschland?!

Mit den "Neos" tuht ihr euch selber aber kein gefallen, weil so bietet ihr eurem gegner immer eine Angriffs basis "seht ihr die haben selber Neos in der Partei" deshalb kickt sie so schnell wie möglich raus!

Ja natürlich, auch die Mitglieder, das war auch der fehler von Stalin, alles auf sich zu beziehen und keine richtigen Nachfolger zu haben, so mit war es ganz logisch das andere an die macht kommen, die kein Interrese an dem haben was der vorgänger praktizierte!
Was ja nicht immer richtig war wie Gulag!

Ich suche mir von vielen sachen heraus die sie gut gemacht haben, auch aus dem Arabischen raum!
http://albaath.online.fr/
Geschichte vom Gründer und seine Ziele für Arabien!
http://www.baath-party.org/eng/news.asp
Interresante Artikel über die zusammen Arbeit mit Komunistische Parteien!

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: So 24. Jan 2010, 12:54 

Beiträge: 132
Das war ein Beitrag zu Cheng Enfu. Habe ihn aber lieber nochmal neu und ausführlicher gepostet - siehe unten.


Zuletzt geändert von Ralph am So 24. Jan 2010, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: China - Sozialistische Hochburg oder Lakai des Kapitals?
BeitragVerfasst: So 24. Jan 2010, 12:57 

Beiträge: 132
sit hat geschrieben:
Chef der Abteilung ist der Professor Cheng Enfu, einer der führenden chinesischen Marxisten. Er sagte unter anderem: Der Marxismus ist eine moderne Theorie, er hat seine Platz in der internationalen Arena der Ideen. Er gehöre zu den vielen Genossen, die meinen die Partei hätte ihren ideologischen Kompass verloren.


Sprechen wir von demselben Cheng Enfu, der den Text "Grundlegende Merkmale der sozialistischen Marktwirtschaft" geschrieben hat (http://www.neue-impulse-verlag.de/mbl/a ... chaft.html)? Der darin Behauptungen aufstellt wie diese:

"Die chinesische Zentralregierung unternimmt nicht nur große Anstrengungen hinsichtlich der Entwicklung der Wissenschaften und der Verbesserung der Fähigkeit zur eigenständigen schöpferischen Arbeit, sondern macht neuerdings auch Fortschritte beim Ausbau des Sozialismus in Richtung einer harmonischen Gesellschaft." - Welcher Ausbau des Sozialismus (vielmehr: Welcher Sozialismus)? Mag ja sein, dass sie sich anstrengen, aber dann machen sie iwas falsch, denn das Resultat spricht Bände.

"Öffentliches Eigentum sollte den Vorrang haben. Der in in- oder ausländischem Privatbesitz befindliche Teil der Ökonomie sollte entwickelt werden unter der Bedingung, dass der in öffentlichem Besitz befindliche Teil der Ökonomie hinsichtlich der Qualität wie der Quantität vorherrscht." - Seit wann genügt der "Vorrang" (in der Aufbauphase mag das was anderes sein, aber zu diesem Aufbau hatte China 60 Jahre Zeit)?

"Die chinesische Wirtschaft zeigt seit 1978 ein anhaltend schnelles Wachstum." - "Wie Deng Xiaoping sagte, hat Sozialismus zwei Prinzipien: eines besteht darin, dass die Ökonomien mit unterschiedlichen Besitzverhältnissen sich gemeinsam entwickeln, von denen der in öffentlichem Besitz befindliche Teil der Ökonomie ein Hauptteil bleibt. Das andere Prinzip besteht darin, dass alle Menschen reich werden, dass es keine Polarisierung gibt." - Warum nennt ein "chinesischer Marxist" Deng als Referenz? Warum kein Wort darüber, dass Deng den Punkt mit der Polarisierung mit Füssen getreten hat?

Zwar kritisiert er: "Nach neueren Statistiken ist der Anteil des nicht in öffentlichem Eigentum befindlichen Teils der Volkswirtschaft auf über 50 % gestiegen. In- und ausländisches Privateigentum machen heute bereits an die zwei Drittel des BSP der VR China aus, und dieser Anteil nimmt weiter zu, während der in öffentlichem Eigentum befindliche Teil weiter an Bedeutung verliert. Wir beobachten, dass die durch den staatlichen Sektor gegebenen Kontrollmöglichkeiten rapide zurückgegangen sind, dass in einigen Provinzen und Städten staatliche Unternehmen ganz verschwunden sind und dass derartige Entwicklungen in China als beispielhaft gepriesen werden."

Und: "Man muss sehen, dass ein zu hoher Anteil des Privatsektors unausweichlich zu solchen ökonomischen Phänomenen wie Arbeitslosigkeit etc. und schließlich zu sozialer Disharmonie führt."

Doch scheint es diesem "Marxisten" schon zu genügen, wenn die ökonomische Macht der Bourgeoisie beschränkt wird. Ich sehe bei all den Bekenntnissen zur "sozialistischen Marktwirtschaft", dem Gerede vom "Vorrang" (!) des öffentlichen Eigentums und dem ideologischen Bezug auf Deng Xiaoping keinerlei Anzeichen für wirklichen Marxismus - vielmehr scheint sich Cheng mit kleinen Reformen nach links schon zufrieden zu geben.


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