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 Betreff des Beitrags: Der Menschheitsbedrohende preußisch-deutsche Militarismus
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2008, 11:31 
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Beiträge: 131
Hier das verbrecherische deutsche Militaristengesindel im O-Ton:


Der Chef des Generalstabs Generalfeldmarschall Graf v.Moltke im Jahre 1880:

"Der Frieden ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, und der Krieg ist ein Glied in
Gottes Weltordnung. In ihm entfalten sich die edelsten Tugenden des Menschen, Mut und
Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit mit Einsetzung des Lebens. Ohne den Krieg
würde die Welt im Materialismus versumpfen." (1)


Das Mitglied des Generalstabs General Friedrich von Bernhardi in seinem Buch „Deutschland und der nächste Krieg“

1912 veröffentlichte der bekannteste deutsche Militärtheoretiker General Friedrich von
Bernhardi sein Buch „Deutschland und der nächste Krieg“ das 1913 bereits in 6. Auflage
erschien und viele Sprachen übersetzt wurde. Im ersten Kapitel „Das Recht zum Kriege“
stellte er den Krieg als ökonomische und biologische Notwendigkeit zur Weiterentwicklung
der deutschen Rasse dar. Bernhardi postulierte das „Recht auf Eroberung“ für den Stärkeren.
Im zweiten Kapitel „Die Pflicht zum Kriege“ forderte er die Größe eines Staatmannes besteht
darin den Krieg zu einem günstigen Zeitpunkt herbeizuführen. In den weiteren Kapiteln ging
er davon aus das Deutschland bei der letzten Teilung der Welt zu kurz gekommen sei und es
sei seine historische Mission das Versäumte nachzuholen. Er forderte Osteuropa als
Siedlungsraum. Am Schluß seines Buches zitierte er Friedrich II. „ Ist das Wort Angreifer so
schrecklich? Es ist eine Vogelscheuche, mit der man nur Feiglingen Angst einjagt.“ (2)


Das Mitglied des Generalstabs General Wilhelm Groener an den Reichspräsident Friedrich Ebert im Jahre 1919:

"Wir dürfen niemals der Selbsttäuschung pazifistischer Ideologen unterliegen, als ob durch
Unterdrückung jeglichen nationalen und kriegerischen Geistes in einer Nation der ewige
Frieden und die menschliche Glückseligkeit erreichbar wären. [...] Nur im dauernden Kampf
um das Leben werden die geistigen und sittlichen Kräfte gestärkt und gestählt, die allein die
Schwingen bilden für den Aufstieg eines Volkes. Welches Volk gegen dieses Naturgesetz
verstößt, ist innerlich krank und zum Niedergang bestimmt. Falsche Propheten sind es, die
dem Volke empfehlen, im Kampf um das Dasein auf die Stählung und die Anwendung auch
der physischen Kräfte zu verzichten." In den folgenden Friedensjahren müsse sich
Deutschland "als großes Volk, das nicht niedergehen will, das den Willen zum Kampf ums
Dasein festhält und diesen Kampf mit den Völkern der Erde wieder aufnimmt in dem Maße
und mit den Mitteln, die ihm vernünftigerweise nach dem Zustand seiner Kraft zu Gebote
stehen." (3)



Der Generalstabschef Generaloberst Ludwig Beck in den dreißiger Jahren

"Das letzte Mittel im Verkehr der Staaten untereinander wird auch in Zukunft der bewaffnete
Kampf bleiben." Jeder Staat sei "grundsätzlich berechtigt, das Schwert zu gebrauchen". Denn
der Krieg sei nun einmal "ein Glied in Gottes Weltordnung". "Den Krieg können wir nicht
abschaffen. Jedes Nachdenken über die von Gott gewollte Unvollkommenheit der Menschen
muß immer wieder zu diesem Resultat kommen." (4)



Der frühere Chef der Reichswehr General Seeckt im Jahre 1936

"Der Krieg ist die höchste Steigerung menschlicher Leistung, er ist die natürliche, letzte
Entwicklungsstufe in der Geschichte der Menschheit." (5)



Aus der Denkschrift des Oberkommandos der Wehrmacht, "Die Kriegsführung als Problem
der Organisation" vom 7.3.1938:


"Was ist der Krieg der Zukunft?
Der Krieg in seiner absoluten Form ist die gewaltsame Auseinandersetzung zweier oder
mehrerer Staaten mit allen Mitteln.
Trotz aller Versuche, den Krieg zu ächten, bleibt er ein Naturgesetz, das sich eindämmen,
aber nicht beseitigen lässt und der Erhaltung von Volk und Staat oder der Sicherung seiner
geschichtlichen Zukunft dient.
Dieser hohe sittliche Zweck gibt dem Kriege sein totales Gepräge und seine ethische
Berechtigung." (6)





(1) Wolfram Wette, Die Wehrmacht, Franfurt am Main 2005, S. 144
(2) Förster, Helmert, Otto, Schnitter, Der preußisch-deutsche Generalstab, Berlin 1966, S. 87 f.
(3) Wette, S. 148 f.
(4) Wette, S.150
(5) Gerhard Förster, Totaler Krieg und Blitzkrieg, Berlin 1967, S. 24
(6) Wolfgang Michalka, Deutsche Geschichte 1939-1945, Frankfurt am Main 1999, S.148

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Menschheitsbedrohende preußisch-deutsche Militarismus
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2008, 03:39 
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Hab mal ein Video draus gemacht:

http://www.youtube.com/watch?v=YU7OBLVckiA

wie findet ihrs?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Menschheitsbedrohende preußisch-deutsche Militarismus
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2008, 10:34 
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Grundsätzlich gut, aber ich störe mich an dem Wort "Gesindel". Das passt meiner Meinung nicht zu einer ernsthaften Auseinandersetzung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Menschheitsbedrohende preußisch-deutsche Militarismus
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2008, 11:08 
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Beiträge: 131
Woschod hat geschrieben:
Grundsätzlich gut, aber ich störe mich an dem Wort "Gesindel". Das passt meiner Meinung nicht zu einer ernsthaften Auseinandersetzung.


Ich hasse eben diese Leute, dieses "Gesindel" hat mit ihrer Mörderideologie die Weltkriege erst ermöglicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Menschheitsbedrohende preußisch-deutsche Militarismus
BeitragVerfasst: Fr 8. Aug 2008, 13:44 
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Ja, ich mag die ganz sicher auch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Menschheitsbedrohende preußisch-deutsche Militarismus
BeitragVerfasst: Fr 20. Feb 2009, 02:06 
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Beiträge: 131
Hab noch ein ähnliches Video gemacht, über die deutsche Kriegsschuld:

http://www.youtube.com/watch?v=qDWxlWr2qF0

Gefällts euch?

Ich denke das der Faschismus die größte Gefahr im Klassenkampf ist. Darum habe ich das Video gemacht.
Jetzt wo wahrscheinlich das Kapital wieder beginnt die Nazis zu finanzieren.

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