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 Betreff des Beitrags: Die stalinistische Sau...
BeitragVerfasst: Mi 12. Mär 2008, 20:49 
Administrator
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Beiträge: 4023
"Ackermann & >Kommunisten Online< ließen wieder einmal die stalinistische Sau heraus"

So ist ein Artikel bei Labournet Austria überschrieben.

Eigentlich wollte ich schon nach der Überschrift aufhören, denn die zeigt mit "stalinistische Sau" ja sehr gut, aus welchem Lager die Schreiberlinge kommen.

Allerdings frage ich mich, ob die denn gemerkt haben, dass das Buch von Sayers&Kahn schon über ein halbes Jahrhundert alt ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die stalinistische Sau...
BeitragVerfasst: Mi 12. Mär 2008, 21:24 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
wenn ich mir mal folgendes Zitat anschaue:

Zitat:
Sinowjewisten, Links- und Rechtsoppositionelle hatten zwar kapituliert, waren aber weiter im Parteiapparat tätig (die meisten Trotzkisten blieben allerdings inhaftiert). Und Trotzki lebte noch und agierte vom Ausland aus.


so muss ich dem Schreiber des Artikels recht geben, nur dass ich/wir es eben anders bewerten ;)

ansonsten ist überall der Selbe alte Mist vorhanden, den man sonst so zu hören bekommt.

Was die Ermordung Trotzkis angeht: Ich kann nicht sagen ob Trotzki im Auftrag Stalins ermordet wurde. Falls doch: WO IST DAS PROBLEM :redstar151: Übrigens ist die Gegendarstellung von Karl auch nicht wirklich gut, eigentlich widerlegt sie gar nix.

Zitat:
4)Auf dem 17. Parteitag erhielt Kirow 292 DelegiertInnen-Stimmen bei der Wahl in das ZK. Stalin viel weniger, was diesen schwer erzürnte und endgültig davon überzeugte, dass die Opposition bis in seine eigene Fraktion reichte. Vieles weist davon hin, dass Stalins GPU bei Kirows Ermordung die Fäden zog.



mal ganz unabhängig davon, dass keine 300 Stimmen bei mehr als 1500 Delegierten irgendwie wenig klingt und es auch keinen stichhaltigen Beweis dafür gibt, dass Stalin die wenigsten Stimmen bekam (und dies ist auch kein Garant dafür, dass Stalin dies als Rechtfertigung für die Repressionen diente), würde ich mal gerne vom Autor wissen, wo denn Stalin da die Fäden zog. Selbst die Kommissionen unter Chruschtscho und Jakowlew wurden nicht fündig und konnten keine Schuld Stalins am Kirowmord nachweisen. Weiß also unser Karl etwa mehr? Ich bezweifle es. Wer aber bei so einer einfach nachzuprüfenden Sache gnadenlos scheitert scheiter, kann auch bei den anderen Punkten nicht ernst genommen werden ;)
mehr gibt es dazu wirklich nicht mehr zu sagen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die stalinistische Sau...
BeitragVerfasst: Do 13. Mär 2008, 11:54 

Beiträge: 55
Hallo,

fast wäre ich geneigt zu schreiben: "Was stört es eine stalinistische Eiche, wenn sich eine Sau an ihrer Rinde schubbert".

Doch ich schreib' es nicht. ;)

Stark bleiben!

D. Krüger


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 Betreff des Beitrags: Re: Die stalinistische Sau...
BeitragVerfasst: Do 13. Mär 2008, 12:15 
Administrator
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Beiträge: 4023
D. Krüger hat geschrieben:
fast wäre ich geneigt zu schreiben: "Was stört es eine stalinistische Eiche, wenn sich eine Sau an ihrer Rinde schubbert".


Das wäre ja auch falsch, denn es müsste korrekterweise heißen: "Was stört es eine stalinistische Eiche, wenn sich eine trotzkistische Sau an ihrer Rinde schubbert."

Aber zum Glück haben wir das ja nicht geschrieben, also brauchen wir auch nicht darüber diskutieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die stalinistische Sau...
BeitragVerfasst: Fr 22. Aug 2008, 21:51 
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Beiträge: 82
Ich habe es auch nicht gelesen. :)

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"Was wäre die Folge, wenn es dem Kapital gelänge, die Republik der Sowjets zu zerschlagen? Eine Epoche der schwärzesten Reaktion würde über alle kapitalistischen und kolonialen Länder hereinbrechen, man würde die Arbeiterklasse und die unterdrückten Völker vollends knebeln, die Positionen des internationalen Kommunismus würden liquidiert." -Stalin, Werke Band 9, S. 29,


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