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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:16 

Beiträge: 131
Wie aktuell sind die Schriften ?

In den verschiedenen Strängen haben unsere Genossen schon richtig erkannt,dass vieles was Lenin,Stalin usw schrieben heute noch brandaktuell sind.Doch wie viel von ihren Werken sind heute noch aktuell?Ich möchte hier keineswegs die Bedeutung der Schriften und Werke dieser bedeutenden Persönlichkeiten vermindern zu versuchen,erstens wäre das nicht möglich,zweitens dumm.Aber zurück zur Frage,ich meine oder sagen wir,ich weiss,dass die Theorie sich grundlegend von der Praxis unterscheidet,denn nicht diskutierte und ``eingeplante``Folgen ergeben sich,die man nicht erwartet hätten.Aber der Punkt der Frage war ja,wie viel oder was genau,kann man auf unsere Zeit übertragen,was kann man nicht auf unsere Zeit übertragen.Darüber kann man nur Schätzungen anstellen,die sich dann nach den historischen Gegebenheiten und Folgen für richtig oder falsch erweisen.Ich bin der Meinung,man kann NICHT ALLES,was Genosse Lenin,Stalin usw schrieben auf unsere Zeit übertragen,VIELES bleibt aktuell,doch nimmer ALLES.Seien wir realistisch,die Welt hat sich seit 1919 oder 1933 geändert,wie Numa und andere schon darauf verwiesen haben,dass sich der Imperialismus verändert hat und Lenin nicht alle Veränderungen des Imperialismus sehen konnte,so haben sich ebenfalls in wenigen Jahren andere Dinge verändert.Der Grundbaustein änderte sich nicht,und wird sich auch nicht ändern,doch wir können nicht alles präzise und Schritt für Schritt von Lenin übernehmen,um eine Revolution durchzuführen,denn jedes Land hat eigene Phasen,eigene spezifische Ereignisse.Wir können nicht dfie
Umstände von 1919 auf das heutige Deutschland übertragen,die Situation allein ist schon grundlegend anders,die Mentalität ist anders,das Klassenbewusstsein ist anders.Ich kann nicht die Schriften Maos lesen und alles genua gleich machen,um eine Revolution in Spanien zu entfachen,Mao führte die Revolution in China,wir wollten sie in Spanien machen,um ein Beipiel zu geben.Genau so verhält es sich für Lenin,Fidel und Che,wenn sie die spezifischen Merkmale der Länder in ihrem Gebiet vollzogen haben,können wir nciht erwarten,dass wir alles gleich machen und siegen können.Darum ist es mindestens so wichtig,sich mit der gegenwärtigen Lage zu auseinandersetzen,wie mit Lenins Schriften.Die HEUTIGE SITUATION unterscheidet sich wohl von Russland 1919.
Ich will damit sagen,drei Dingen sollte man besondere Aufmerksamkeit schenken,

der Analyse der heutigen Situation,welche sich von Land zu Land unterscheiden kann

der Praxis,die Praxis unterscheidet sich deutlich von der Theorie

und den Schriften unserer Genossen.

Was mit der Analyse gemeint ist und wie man sie tun muss,ist jedem klar,doch wir sollten aufpassen nicht zu unrealistisch zu sein,das heisst nicht in einer Traumwelt zu leben und zu sagen`` Ja,Stalin hats auch so gemacht,machen wir es auch so``,sondern die Tatsachen und Umstände im Auge behalten und stets denken,was wohl dem Proletariat am meisten nützen würde.

Zur Praxis,schon Abdullah Öcalan bemerkte,als er die Schriften Stalins und Lenins las,und nicht recht unterscheiden konnte,was er übernehmen und,was er nicht übernehmen sollte,und schliesslich das meiste übernahm,dass es so nicht lief.So konnte er nicht ein Jahr überleben.Darum GENAU versuchen zu unterscheiden,was passt und was nicht und realistisch bleiben.Als er schliesslich sich den türkischen Umständen anpasste,funktionierte es,in kürzester Zeit,hatte er 95% des Volkes hinter sich und mindestens 30 000 Guerillas aufgestellt,die für die revolutionäre Sache zu sterben bereit waren.

Zu den Schriften,das meiste ist schon oben genannt worden,die Umstände und Praxis sind immer anders als anfänglich gedacht.Sich den Umständen anpassen,das passende international gültige übernehmen,wobei man eben genau das gut analysieren muss und sich der Realität anpassen.


Das sind meine Meinungen,zu diesem Text bin ich eigentlich hingerissen worden,als ich mit Jugendlichen diskutiert hatte,denn ihr Held,Ibrahim Kaypakkaya,war ein Maoist und ist schliesslich gefangen genommen worden,er wurde gefoltert und gefoltert,doch er verriet nichts,so starb er,durch Folter.Er hatte alles WORTWÖRTLICH von MAo abgeguckt und versuchte,alles auf die Türkei zu übertragen,was passierte wisst ihr ja.Sie besitzen noch Guerillas in der Türkei,rund 100-200 Mann.
Während die PKK unter Abullah Öcalan,alleine in der Türkei 5 000 Soldaten besitzt,die er wenn er wollte sosfort auf mindestens 10 000,wenn icht 20 000 erhöhen lönnte,doch er bleibt realistisch,er will keine Revolte,die niedergeschlagen werden wird,sondern eine erfolgreiche Revolution durchführen.

mrg
Cenk


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:16 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
natürlich ist es absurd zu behaupten, dass alles was m e l s und co. gesagt haben heute aktuell ist. man kann auch die 3 größten revolutionen der weltgeschichte (die oktoberrevolution, die revolution in china sowie die bildung der volksdemokratien nach dem 2. WK) nicht auf heute übertragen. das wäre schließlich dogmatismus. der M-L ist eine anleitung zum handeln, aus der geschichte (sowohl von dem was richtig als auch von dem was falsch gemacht wurde) köönen schlußfolgerungen gezogen werden. was bleibt ist nicht die genaue taktik der revolution (dies ist von den ökonomischen und gesellschaftlichen bedingungen abhängig, die von land zu land unterschiedlich sind) sondern die prinzipien.
so können wir aus der oktoberrevoklution lernen:
1. die revolution muss gewaltsam sein, an ihrer spitze das proletariat im bündnis mit anderen wertätigen.
2. die kp soll dabei als sammelpunkt der fortschrittlichsten kräfte des proletriats sein und die revolution führen.
3. die herrschenden klassen müssen enteignet und entmachtet werden, ihre staatlichen strukturen (justiz, polizei, armee, beamtentum) zerschlagen und durch proletarische strukturen ersetzt werden.
4. die herrschenden klassen werde niemals ihr entmachtung hinnehmen--sie werden sich wehren.
5. es ist mit einer ausländischen intervention zu rechnen, mit weißem terror-dagegen gilt es anzukämpfen.
6. ist die revolution siegreich, wird es wohl oder übel über einen zeitraum hinweg eine art NEP geben (die aber auch hier von staat zu staat unterschiedlich sein wird), doch diese kann nicht von langer dauer sein, da wieder der sieg der konterrevolution droht.
7. der aufbau des sozialismus in einem lande ist möglich.

dies sind die wichtigesten lehren der oktoberrevolution--auf einzelhieten können wir uns nicht stützen, dies würde zum scheitern der revolution führen (deutschland ist nicht russalnd!). daher ist auch nicht jedes einzelne detail der lehren von m e l s aktuell, da sich auch die äußeren und inneren bedingungen immer ändern, was aber bleibt das soind die prinzipien.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:17 
Administrator
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Beiträge: 4023
Zitat:
natürlich ist es absurd zu behaupten, dass alles was m e l s und co. gesagt haben heute aktuell ist.


Siehe dazu auch Stalins Kritik an einem Text von Engels.
http://www.stalinwerke.de/band14/b14-001.html

Zitat:
1. die revolution muss gewaltsam sein,


Sie muss nicht, aber sie wird höchstwahrscheinlich. Das ist ein Unterschied.

http://www.kjvd.de/bildung/grundsaetze/ ... e.html#a16

Zitat:
an ihrer spitze das proletariat im bündnis mit anderen wertätigen.


Sonst wärs ja keine proletarische Revolution.

u.s.w.u.s.f.

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Der Marxismus ist allmächtig – weil er wahr ist. (E.C.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:18 

Beiträge: 131
Zitat:
daher ist auch nicht jedes einzelne detail der lehren von m e l s aktuell, da sich auch die äußeren und inneren bedingungen immer ändern, was aber bleibt das soind die prinzipien.

Genau das meinte ich.Manchmal dürfte es aber schwerfallen Details von Prinzipien zu unterscheiden,jedenfalls für manche kommunistische Parteien,wie ich es nur allzu oft in der Türkei erleben durfte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:18 

Beiträge: 131
Zitat:
7. der aufbau des sozialismus in einem lande ist möglich.


Die Frage ist,wie lange?Angenommen die meisten Staaten der Welt sind sozialistisch,und ich meine wirklich sozialistisch,dann heisst das doch,dass viele Menschen Kommunisten sind und ,dass die Proletarier der meisten Länder ihre Augen geöffnet haben und sich nicht mehr von bürgerlichen Medien verblöden lassen.
Aber wenn nur ein Staat sozialistisch ist,dann heisst das,dass die meisten Menschen nicht Kommunisten sind und die Proletarier der meisten Länder ,weder die Augen geöffnet haben,noch immun gegen bürgerliche Propaganda sind.
Was ich sagen will,ist,beim ersten Fall,ist die Chance,dass die Partei von Revisionisten unrein gemacht wird oder,dass von Faschisten oder sonstigem Gesindel gestürzt wird,geringer als beim zweiten Fall.Dort ist die Möglichkeit des Zerfalls viel grösser.
Was schliesse ich daraus,Sozialismus in einem Land,ja das ist möglich,doch wie lange?Falls die proletarische Bewegeung nicht erstarkt auf der Welt,so wird auch dieser einzige Staat nie,eine sehr lange Zeit überleben können,was wiederum heisst,dass der Sozialismus in einem Land möglich ist,doch nie lange halten wird,dass es darum sinnvoller ist,nachdem ein Staat sozialistisch worden ist,diesen Staat und das Proletariat auf der ganzen Welt zu unterstützen,damit wir siegen können,und die Welt sozialistisch wird,ansonsten wird auch dieser einzelne Staat nie lange überleben.Das heisst ,dass das fast schon wieder eine Negation der Theorie Sozialismus in einem Lande ist,da der Sozialismus dort unter bestimmten Bedingungen nie lange überleben kann.

mrg
Cenk


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:18 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
Zitat:
Zitat:
1. die revolution muss gewaltsam sein,

Sie muss nicht, aber sie wird höchstwahrscheinlich. Das ist ein Unterschied.

stimmt..ich meinte nur man sollte sich auf eine gewaltsame revolution vorbereiten und diese auch propagieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:19 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
Zitat:
Zitat:
7. der aufbau des sozialismus in einem lande ist möglich.

Die Frage ist,wie lange?Angenommen die meisten Staaten der Welt sind sozialistisch,und ich meine wirklich sozialistisch,dann heisst das doch,dass viele Menschen Kommunisten sind und ,dass die Proletarier der meisten Länder ihre Augen geöffnet haben und sich nicht mehr von bürgerlichen Medien verblöden lassen.
Aber wenn nur ein Staat sozialistisch ist,dann heisst das,dass die meisten Menschen nicht Kommunisten sind und die Proletarier der meisten Länder ,weder die Augen geöffnet haben,noch immun gegen bürgerliche Propaganda sind.
Was ich sagen will,ist,beim ersten Fall,ist die Chance,dass die Partei von Revisionisten unrein gemacht wird oder,dass von Faschisten oder sonstigem Gesindel gestürzt wird,geringer als beim zweiten Fall.Dort ist die Möglichkeit des Zerfalls viel grösser.
Was schliesse ich daraus,Sozialismus in einem Land,ja das ist möglich,doch wie lange?Falls die proletarische Bewegeung nicht erstarkt auf der Welt,so wird auch dieser einzige Staat nie,eine sehr lange Zeit überleben können,was wiederum heisst,dass der Sozialismus in einem Land möglich ist,doch nie lange halten wird,dass es darum sinnvoller ist,nachdem ein Staat sozialistisch worden ist,diesen Staat und das Proletariat auf der ganzen Welt zu unterstützen,damit wir siegen können,und die Welt sozialistisch wird,ansonsten wird auch dieser einzelne Staat nie lange überleben.Das heisst ,dass das fast schon wieder eine Negation der Theorie Sozialismus in einem Lande ist,da der Sozialismus dort unter bestimmten Bedingungen nie lange überleben kann.

mrg
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natürlich ist eine restauration des kapitalismus immer möglich. ich sprach ja auch nur vom aufbau des sozialismus und nicht von einem endgültigen sieg. ob solch ein staat überlebensfähig ist hängt auch vom staat selber ab. ein riesenreich wie die sowjetunion es war, kann lange alleine überleben. ein staat wie deutschland würde es schwerer haben, bei ministaaten wie monaco, luxemburg oder vatikan ist es fast unmöglich. warum? nun dies hängt erstmal von der bevölkerung ab--also ob ein staat sehr viele einwohner hat oder nicht. außerdem hängt es aber in erster linie davon ab wie weit ökonomisch ein staat entwickelt ist und wieviele bodenschätze etc. ein land hat um eine weitestmöglich autarke wirtschaft zu haben, bzw. ob ed nicht welche alternativen zu den nichtvorhandenen rohstoffen gibt.
nun es ist natürlich klar, dass ein sozialistischer staat alleine trotzdem unsicher ist, da es wie jedes andere land auch bündnissparter braucht- sei es auf militärischem oder auf ökonomischem gebiet. dies hängt aber ivon den einzelnen ländern ab, also ob ein staat reif genug für ne revolution ist oder nicht. natürlich sollte ein land solche revolutionen unterstützen--man sollte aber nicht in den trotzkismus verfallen und sagen., dass der aufbau des sozialismus in einem lande völlig unmöglich ist und man auf ne weltrevolution warten soll, die in mehreren ländern gleichzeitig stattfindet und man sollte ne revolution nicht nach außen exportieren!.
(wobei ich mal -natürlich ganz wage, da es nur auf vermutungen beruht- davon ausgehe, dass dur die globalisierung und einer nahekommenden weltwirtschaftskirese und durch die widersprüche zwischen den abhängigen und imperialistischen mächten usw.usf. die möglichkeit einer weltrevolution besteht. die bestand auch in der zeit von 1914 bis 1933 doch wurde sie-nicht zuletzt wegen der unerfahrenheit vieler kommunistischer parteien/revolutionäre- gewaltsam unbterdrückt--siehe novemberrevolution/spartakusaufstand, ungarn und bayern 1918 etc.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:20 

Beiträge: 131
Das meinte ich auch,gut ausgedrückt Genosse.

mrg
Cenk


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2007, 23:20 

Beiträge: 131
Zitat:
ich sprach ja auch nur vom aufbau des sozialismus und nicht von einem endgültigen sieg. ob solch ein staat überlebensfähig ist hängt auch vom staat selber ab. ein riesenreich wie die sowjetunion es war, kann lange alleine überleben. ein staat wie deutschland würde es schwerer haben, bei ministaaten wie monaco, luxemburg oder vatikan ist es fast unmöglich. warum? nun dies hängt erstmal von der bevölkerung ab--also ob ein staat sehr viele einwohner hat oder nicht. außerdem hängt es aber in erster linie davon ab wie weit ökonomisch ein staat entwickelt ist und wieviele bodenschätze etc. ein land hat um eine weitestmöglich autarke wirtschaft zu haben, bzw. ob ed nicht welche alternativen zu den nichtvorhandenen rohstoffen gibt.
nun es ist natürlich klar, dass ein sozialistischer staat alleine trotzdem unsicher ist, da es wie jedes andere land auch bündnissparter braucht- sei es auf militärischem oder auf ökonomischem gebiet. [/QUOTE]

Ich muss doch noch etwas hinzufügen.
Ja,Sozialismus in einem Lande ist möglich,doch ist es auch sinnvoll?

Das alles spricht ja dagegen:
Zitat:
ein staat wie deutschland würde es schwerer haben, bei ministaaten wie monaco, luxemburg oder vatikan ist es fast unmöglich. warum? nun dies hängt erstmal von der bevölkerung ab--also ob ein staat sehr viele einwohner hat oder nicht. außerdem hängt es aber in erster linie davon ab wie weit ökonomisch ein staat entwickelt ist und wieviele bodenschätze etc. ein land hat um eine weitestmöglich autarke wirtschaft zu haben, bzw. ob ed nicht welche alternativen zu den nichtvorhandenen rohstoffen gibt.
nun es ist natürlich klar, dass ein sozialistischer staat alleine trotzdem unsicher ist, da es wie jedes andere land auch bündnissparter braucht- sei es auf militärischem oder auf ökonomischem gebiet. [/QUOTE]

Und zu dem muss ich auch noch was sagen:
Zitat:
ich sprach ja auch nur vom aufbau des sozialismus und nicht von einem endgültigen sieg. ob solch ein staat überlebensfähig ist hängt auch vom staat selber ab. ein riesenreich wie die sowjetunion es war, kann lange alleine überleben. [/QUOTE]

Der endgültige Sieg hängt vom Sozialismus ab.Es hängt nicht nur von dem selber ab,denn jeder Staat ,egal ob die SU.oder China,wäre alleine NICHT überlebensfähig,jedenfalls nicht auf die lange Dauer.Verstehst du worauf ich hinaus will?Ja,es ist möglich,doch nur eine begrenzte Zeit,denn JEDER Staat würde alleine zerfallen,ob es nun sozialistisch oder kapitalistisch ist.Also ist es nicht sinnnvoll.Wir müssen also,nachdem wir einen Staat sozialistisch machten,uns ernergisch,denn ohne das sind wir bzw unser Staat nicht auf die Dauer überlebensfähig,andere auch sozialistische machen,darum BETONE ich DAS,unsren INTERNATIONALISMUS,ohne den sind wir einzeln,nicht überlebensfähig.

mrg
Cenk


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:54 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
genau meine meinung...klaro müssen wir alles möglich tun um eine "weltrevolution" (im marxistisch-leninistischem und nicht im trotzkistischen sinne) zu schaffen.

da hab ich auch mal gleich ne frage an alle:

hatte stalin die weltrevolution vernachlässigt? mir fehlen leider dazu dokumente die dies belegen bzw. widerlegen

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:54 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
natürlich ist es auch wichtig sich zu fragen ob sozialismus in einem land möglich ist--dies hängt halt immer von den umständen ab. ist es möglich dann ist es gut..ist es unmöglich sollte man verstärkt auf die weltrevolution arbeiten (doch auch wenn sozialismus in einem land möglich ist, so sollte man die weltrevolution nicht außer acht lassen).

Zitat:
müssen wir alles möglich tun um eine "weltrevolution" (im marxistisch-leninistischem und nicht im trotzkistischen sinne) zu schaffen [/QUOTE]

daher ist auch ne komintern von größter wichtigkeit

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:54 
Träger des Agitprop-Stalinorden
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Beiträge: 628
Natürlich darf man die Weltrevolution nicht aus den Augen verlieren und natürlich soll man darauf hinarbeiten, aber in irgendeinem Land muss man auch "anfangen mit der Revolution". Genau deshalb ist es ja so wichtig das der Sozialismus in einem Land möglich ist, zumindest auf begrenzte Zeit. Aber wenn man auf den Zeitpunkt wartet, dass in allen Ländern der Welt oder auch nur eines Gebiets gleichzeitig eine Revolution auf dem Plan steht, dann kann man den Sozialismus gleich vergessen, da diese Situation kaum einteten wird. Also muss irgend ein Land (oder eine kleine Gruppe von Ländern) den Sozialismus aufbauen und die Revolution in andere Länder tragen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:55 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
so meine ich es auch @opc

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:55 
Literat

Beiträge: 2947
Jetzt wurden hier schon einige gute Gedanken ausgedrückt, die man eigentlich so stehen lassen kann. Dennoch möchte ich es noch einmal ganz allgemein auf den Punkt bringen:
Die mächtigste Verbündete, die wir Kommunisten haben, ist die Realität und erst die zweitmächtigste die Theorie von Marx bis Stalin. Es ist schlicht unmarxistisch, die Realität zugunsten der Klassiker des Marxismus zu übergehen. Wir haben daher den ideologischen Kampf nicht nur nach rechts zu führen, wo die Pragmatiker sitzen, die sich den Anschein einer besonderen Realitätsverbundenheit zu geben pflegen, sondern eben gerade auch nach links, wo sich das linke Sektierervolk zusammenfindet, das den Marxismus zwar nicht verstanden, dafür aber stets ein unpassendes Zitat zur Hand hat. Diesen doppelten Kampf haben alle kommunistischen Politiker sozialistischer Staaten geführt und auch wir werden ihn zu führen haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:55 

Beiträge: 12
warum bezeichnest du alle pragmatiker als rechts??


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:55 
Literat

Beiträge: 2947
Ich habe nicht alle Pragmatiker als rechts bezeichnet (obwohl das eine Überlegung wert wäre), sondern gesagt, daß rechts die Pragmatiker sitzen. Wir reden von der kommunistischen Bewegung. Rechtsabweichungen sind hier im Grunde sozialdemokratische Abweichungen. Ganz allgemein gesprochen, ist eine Abweichung nach rechts, eine bremsende Bewegung. Es ist hier auffällig, daß alle Rechtsabweichler zur Untermauerung ihrer Forderung einen "Realismus" vorschieben, der in Wirklichkeit ein Pragmatismus ist. Man kann die politische Hauptforderung der sozialdemokratischen Internationale von Lassalle bis Bucharin, von Deng bis Breschnew, von Friedrich Ebert bis Josef Fischer unter der Formel "Kleinere Brötchen backen" subsummieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:56 

Beiträge: 12
ich weis das du von der kommunistischen bewegung sprichst...
doch für mich war stalin auch ein pragmatiker (natürlich meine ich
jetzt nicht im sinne von rechts)

vor jedem utopismus u.ä. ist der pragmatismus zu bevorzugen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:56 
Literat

Beiträge: 2947
Stalin war kein Pragmatiker, sondern ein Praktiker. Ein bedeutender, nebenbei gesagt, weil er es verstand, aus der Weltgeschichte genau das herauszuholen, was drin war. Nicht daß er keine Fehler gemacht hätte, aber er hat die Idee einer fundamental neuartigen Gesellschaftsform in die Tat umgesetzt und das in genau dem richtigen Tempo, mit der richtigen Methode und auf dem richtigen Weg. Er tat das Angemessene. Er vertrat also die Mitte und keine der Abweichungen.

Das Wort Pragmatiker hat einen genauen Hintersinn. Das griechische Wort "Pragma" bedeutet nicht Handlung, sondern Ergebnis einer Handlung. Ein Pragmatiker ist einer, der sich auf die erzielten Resultate beschränkt. Er hat keine Ideen, keine Absichten; er will nichts als bleiben. In der absoluten Reinform haben wir das vor uns, wenn wir den Herrn Breshnew ins Auge fassen.
So wird das Wort Pragmatiker übrigens generell benutzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:56 

Beiträge: 12
stimmt, ich habe da einiges verwechselt...

ich habe zwar lenin bd. 1-3 zuhause, aber wirklich noch nicht gelesen, habe ehrlich gesagt zur zeit keine lust und zeit, den kurzen lehrgang u.a. bücher zum thema sozialismus usw. habe ich gelesen aber schon
vor 1-2 jahren, ich bin ja auch kein kommunist mehr (ich war wahrscheinlich noch nie
ein richtiger ) ich habe den rofuchs & jungkommunist abbestellt, lese keine weissenseeer blätter mehr, und bin jetzt nur noch an der person stalin intererssiert ...


ich habe die letzten ausführungen nicht gemacht wegen irgendeinem übersteigerten mitteilungsbedürfnisses sondern nur zur besseren verständis einiger meiner postings, aber keine angst ich poste nicht bei spezifischen, zu komplexen sozialismus/kommunismus diskussionen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:56 
Literat

Beiträge: 2947
Du mußt dich doch hier für nichts entschuldigen. Wir Stalinisten sind doch bekannt für unsere Toleranz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2007, 12:57 

Beiträge: 12
puh, da hab ich ja nochmal glück gehabt, ich dachte schon ich müsste ins forumarbeitslager... Smile


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: So 21. Sep 2008, 20:00 
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Beiträge: 82
Sergej hat geschrieben:
.....

da hab ich auch mal gleich ne frage an alle:

hatte stalin die weltrevolution vernachlässigt? mir fehlen leider dazu dokumente die dies belegen bzw. widerlegen


Bessere Frage wäre: Hat die Welt die russische Revolution vernachlässigt? Warum schlug der Funke nicht über? Die Weltrevolution blieb aus.
Die Revolution musste in die Welt getragen werden!
Stalin hat sein Teil dazu schon beigetragen. Am Ende seines Wirkens war ein sozialistisches Lager entstanden.

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"Was wäre die Folge, wenn es dem Kapital gelänge, die Republik der Sowjets zu zerschlagen? Eine Epoche der schwärzesten Reaktion würde über alle kapitalistischen und kolonialen Länder hereinbrechen, man würde die Arbeiterklasse und die unterdrückten Völker vollends knebeln, die Positionen des internationalen Kommunismus würden liquidiert." -Stalin, Werke Band 9, S. 29,


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mo 22. Sep 2008, 22:37 
Meister des virtuellen Pinsels
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Beiträge: 688
Das der Ostblock überhaupt entstand ist weniger der direkten Wirkung Stalins zu zu schreiben als der Irrsinnspolitik Hitlers, sowie dem UK´s und Frankreichs. Wieso es keine "Weltrevolution" gab, liegt wohl an der Verschiedenheit der gesellschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder, und der Schwäche einiger kommunistischer Parteien in den entscheidenden Ländern. Nicht zu Vergessen, der ständige Verrat der Sozialdemokratie an der Sache des Proletariats.

@machiavelli
Wenn du kein Kommie mehr bist, was bist du dann? Jemand, der an Stalin interessiert ist, kommt doch nicht ohne hin sich mit dem ML auseinander zu setzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 24. Sep 2008, 09:59 
Administrator
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Beiträge: 4023
DF2K2 hat geschrieben:
Das der Ostblock überhaupt entstand ist weniger der direkten Wirkung Stalins zu zu schreiben als der Irrsinnspolitik Hitlers, ...


Das Hitler Antifaschist war, wurde in diesem Forum ja bereits behandelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie aktuell sind die Schriften?
BeitragVerfasst: Mi 24. Sep 2008, 17:13 
Meister des virtuellen Pinsels
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Beiträge: 688
So hab ich das nun auch nicht gemeint...

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