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 Betreff des Beitrags: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Sa 15. Mär 2008, 00:38 
Administrator
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Beiträge: 4023
Der Numi hat gesagt, Trotzkis letzte Worte waren ungefähr: "Lasst nicht zu, dass sie mich nackt finden."

Gibts dafür eine Quelle?

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Sa 15. Mär 2008, 01:32 
Literat

Beiträge: 2947
Das war nicht ich, das war der Asmodai. Und wo der es herhat, weiß ich nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Sa 15. Mär 2008, 01:45 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
ich dachte Trotzkis letzte Worte waren "Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh", als er den Eispickel auf den Kopf bekommen hat :redstar151:

in seinem Sterbebett hat er dann noch sagen sollen (welch wunder), dass er im Auftrag Stalin's ermordet wurde^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Sa 15. Mär 2008, 06:58 

Beiträge: 2008
Sergej hat geschrieben:
in seinem Sterbebett hat er dann noch sagen sollen (welch wunder), dass er im Auftrag Stalin's ermordet wurde^^


Tja, wenn's nuu mal so im Drehbuch stand. ;)

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Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Sa 3. Mai 2008, 13:04 
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Beiträge: 14
is das irgendwie bewießen, dass es im Auftrag Stalins war?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2008, 11:58 
Moderator

Beiträge: 384
Ach die Nummer. Nein, eine verlässliche Quelle dafür gibt es nicht. Woher auch? Eispickel können bekanntlich nicht sprechen, und Leos Frau wird sich hüten, solche letzten Worte auch noch zu verbreiten.

Ich hatte die Schnurre mal irgendwo aufgeschnappt und hab sie dann verbreitet, meistens mit dem Zusatz "Es stimmt wahrscheinlich nicht, aber das macht das Zitat auch nicht schlechter". Ging ungefähr so: Trotzki hat gerade Bekanntschaft mit dem Herrn Eispickel geschlossen und wird von seiner Frau ins Krankenhaus gebracht. Kurz, bevor er ohnmächtig wird, sagt er ihr "Bitte lass nicht zu, daß sie mich ausziehen! Ich möchte, daß du mich ausziehst!" oder so ähnlich. Ist, wie gesagt, wahrscheinlich Käse. Allerdings immer noch glaubhafter als die allzu heroischen Worte, die er laut Joseph Cannon von sich gegeben haben soll: "Diesen Angriff werde ich nicht überleben. Stalin hat endlich die Aufgabe vollbracht, an der er sich zuvor schon vergeblich versuchte." Das ist nun offensichtlich nicht mehr als ein Versuch, dem Stalin noch ein Ding mehr reinzuwürgen und den Eindruck zu erwecken, Trotzki sei so ein toller Hecht gewesen, daß er selbst mit einem Kletterwerkzeug im Brägen noch eloquent, analysierend usf. gewesen sei. Zugegeben, die "Lass sie mich nicht nackig machen"-Story rückt ihn auch in ein ganz bestimmtes Licht, aber jenes scheint mir, wenn auch nicht wesentlich glaubhafter, doch zumindest unterhaltsamer zu sein. Mittlerweile finde ich nicht mal mehr das Zitat, geschweige denn eine Quelle, insofern sorry, Woschi.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2008, 14:34 
Literat

Beiträge: 2947
@Asmodai

Ich nehme an, daß Ralfs Frage darauf zielt, ob bewiesen ist, daß Trotzki in Stalins Auftrag ermordet wurde.

@Ralf

Der Leiter der Operation "Eispickel", wie ich sie mal nennen will, hieß Sudoplatow. Der hat ein Buch geschrieben, worin er u.a. diese Operation schildert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Mo 26. Mai 2008, 18:33 
Moderator

Beiträge: 384
Das weiß ich, daß Ralf das wissen wollte. Aber ihm hab ich gar nicht geantwortet, weil ich dazu nichts sagen kann. Drum auch mein "sorry, Woschi".


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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Di 27. Mai 2008, 04:52 
Administrator
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Beiträge: 4023
Danke. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Sa 19. Dez 2009, 23:54 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
anscheinend wurde Trotzki doch im Auftrag Stalins ermordet ... wenn das was über den NKWD-Generalleutnants Pawel A. Suoplatow erwähnt wird stimmen sollte.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Pawel_Anat ... Sudoplatow

nicht dass ich ein Problem damit hätte ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: So 20. Dez 2009, 15:28 
Literat

Beiträge: 2947
Ich hab Sudoplatows Biographie vor zwei Jahren gelesen. Das ist auf jeden Fall ein hochinteressanter Stoff. Seine Darstellung des Auftragsmord klingt schlüssig. Ich habe keine Ungereimtheiten erkennen können.

Sehr interessant fand ich seine Haltung zu der Sache. Er schließt das Kapitel mit dem Gedanken: Stalin war ein Verbrecher, aber Trotzki wäre der viel schlimmere Verbrecher gewesen. Deswegen war Stalin der richtige Mann, das Schlimmste zu verhindern.

Wie immer man das bewertet. Aber es ist ein Standpunkt, den man eher selten trifft, weil das Gros der Kommentatoren, doch damit beschäftigt ist, Stalin entweder bedingungslos zu verteidigen und zu beweihräuchern, oder ihn besinnungslos zum Prinzip des Bösen zu erklären.

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: So 7. Feb 2010, 13:41 

Beiträge: 132
Ich fände es ehrlich gesagt sogar gut, wenn Trotzki in Stalins Auftrag ermordet worden wäre. Denn das würde bedeuten, dass Trotzki immerhin noch seine gerechte Strafe für seine Untaten bekommen hätte. Und ein Problem hätte ich damit auch nicht: Wenn Bucharin, Kamenev und Sinovjev zum Tode verurteilt wurden, dann hätte Trotzki sicher dasselbe Schicksal ereilt - verdient wäre es allemal gewesen.

Zum Thema "Letzte Worte" habe ich hier was auf der englischen Wikipedia-Seite zu Trotzki (http://en.wikipedia.org/wiki/Leon_Trotsky#Assassination) gefunden:

"According to James P. Cannon, the secretary of the Socialist Workers Party (USA), Trotsky's last words were 'I will not survive this attack. Stalin has finally accomplished the task he attempted unsuccessfully before.'"

Recherchiert übrigens anlässlich des 96. Geburtstages von Ramón Mercader.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: Fr 20. Aug 2010, 09:24 
Möchtegernputschist
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Beiträge: 1624
nebenbei heute ist es so weit ... Trotzkis 70. Todestag

Dazu sage ich nur: alles gute zum Eispickeltag :-) :redstar164:

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 Betreff des Beitrags: Re: Trotzkis letzte Worte
BeitragVerfasst: So 22. Aug 2010, 18:52 

Beiträge: 132
Ja, stimmt, dessen habe ich gestern auch gedacht.

Zurück in der Bundesliga, Freiburg geschlagen, und dann auch noch Trotzkis Todestag - was will man mehr?^^


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