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Diskussionen über sozialistische Geschichte, Gegenwart und Zukunft
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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:24 

Beiträge: 176
Geschrieben: 12.10.2006 00:59

zu 1) Die "Befreiung von den Lastern" war in China kein schwerer oder leichter zu erreichendes Ziel als in Rußland/der SU. Die Durchführbarkeit einer sozialistischen Revolution ist ja glücklicherweise nicht von charakterlichen Qualitäten der Menschen, Bildungsgrad oder kulturellem Niveau der Massen abhängig.

zu 2) Stalin als Bremse der permanenten Revolution???
Und was eigentlich wäre der stalinsche Parteiapparat ohne die Partei gewesen? Doch wohl ziemlich verloren.
Und sind Meinungskämpfe denn keine Machtkämpfe? Da bedarf es keiner Verwandlung dieser in jene.
Idealisierung, Distanzierung... Freilich: hoher Sockel, tiefer Sturz. Aber Brecht tut so, als wären die SU-Bürger mehrheitlich (ab wann auch immer) aus eigenem Erleben tief enttäuscht von Stalin gewesen.

zu 3) Während "Stalin als Bremse" trotzkistisch riecht, wird’s nun maoistisch: Die Weisheit der Massen! Oh, edle Masse, oh himmlische, die du Weisheit löffeltest und nun austeilst, wenn dich die Partei nur recht mobilisiert! Die gerade Linie zum Kommunismus! Da freu ich mich aber jetzt schon mal für die zukünftige Generation, daß sie sich nicht mehr auf krummen Fortschrittswegen herumplagen muß.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:24 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 12.10.2006 12:08

Hiermit ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Brecht und Hacks bezeichnet. Verglichen mit Hacks muß man Brecht des mangelnden Realismus zeihen.

Aber - und auf dieses Aber lege ich wert - der weltanschauliche (und auch der künstlerische) Mangel an Brecht ist historisch determiniert. Sicherlich liegt er auch in seiner Seelenlage begründet. Aber die historische Situation vermochte, gewisse Seiten an Brechts Charakter in ihrer Ausprägung zu fördern, während sie andere hemmte. (Einiges hierzu findet sich auch hier: viewtopic.php?f=23&t=336)

Historisch determiniert übrigens in allgemeiner und besonderer Hinsicht: Allgemein, da die plebejische Position, dieses volkstümliche Afferei ("Weisheit des Volkes" etc.), eine Kinderkrankheit der kommunistischen Bewegung war (und übrigens nach wie vor ist). Besonders vor allem in Bezug auf die Geheimrede, deren Auswirkung vom Nichteingeweihten auch erst einmal erkannt sein wollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:25 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 12.10.2006 15:46

Zitat:
Zwei deutsche Dichter, 1956, nach Chruschtschows berüchtigter Geheimrede:
Die ziterte Passage von Hacks ist definitiv nicht aus dem Jahr 1956, und sehr wahrscheinlich nach 1990 entstanden. Wenn Du es so schreibst, wird der Eindruck erweckt, Hacks habe bereits 1956 gegen Chruschtschow geschrieben, was nicht der Fall ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:25 
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 12.10.2006 16:06

Zitat:
Die ziterte Passage von Hacks ist definitiv nicht aus dem Jahr 1956, und sehr wahrscheinlich nach 1990 entstanden. Wenn Du es so schreibst, wird der Eindruck erweckt, Hacks habe bereits 1956 gegen Chruschtschow geschrieben, was nicht der Fall ist.


Das ist richtig, Gossweiler gibt als Quelle "„konkret“, Nr. 9/99" an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:26 

Beiträge: 236
Geschrieben: 24.10.2006 22:09

Also ich mag das Gedicht von Brecht, es beschreibt treffend wie aus einem genialen Revolutionär ein Betonkopf wird. Ob es auf Stalin zu trifft, nun ja so wie er damals hingestellt wurde schon. Aber das oben erwähnte Hauptthema trifft es gut. Also ich musste sofort an Mao tse Tung denken, meinste nich auch das es den gut trifft Numa?


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:26 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 27.10.2006 11:47

Jede Revolution, lieber sit, muß sich irgendwann vom Luftreich des Traumes auf den Boden der Realität begeben. Sie muß das, weil sie anders unterginge. Diese Aufgabe der Orientierung auf das Machbare haben bisher immer revolutionäre Despoten erledigt: Cromwell, Napoleon, Stalin. Daß diese Leute Betonköpfe waren, spricht nicht mehr gegen sie als es gegen andere Betonköpfe auch spricht. Du scheinst davon auszugehen, daß ein genialer Revolutionär kein Betonkopf ist. Es gibt aber keine Haltung, die betonköpfiger wäre als eben die revolutionäre. Nichts ist dogmatischer als die Revolution.

Ich persönlich übrigens bin kein Betonkopf, aber vielleicht wäre ich auch deswegen ein ganz schlechter Revolutionär.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:27 

Beiträge: 236
Geschrieben: 27.10.2006 21:30

Ich weiß ja nich, wie du Betonkopf definierst, aber das ist doch einer der eine vorgefertigte Meinung hat und nichts neues mehr akzeptiert und sich nicht weiterentwickelt auch wenn es die Situation erfordert. Aber die Situation ändert sich immer wieder. Die Situatuaion des Sozialismus änderte sich in den Jahren in denen Stalin wirkte(1904 bis 1953) doch mehrmals drastisch. Also ein betonkopf hät das nich geschafft. Für mich ist Hitler ein betonkopf, aber weder Stalin noch Napoleon.
Wie definierst du denn Betonkopf, also nich so wie die Allgemeinheit oder?
Im übrigen bist du wahrlich kein Betonkopf, wenn das stimmt, was über ihn gesagt wird, ich hab ihn ja nich so richtig kennengelernt, is Thorsten ein Betonkopf, also ein idealer Revolutionär Shocked
Bitte Smile erklär mir das mal wie du das meinst, muss ja irgendwie noch was auf sich haben, sonst würdest du diese Gedanken nich vertreten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:28 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 27.10.2006 22:05

Zitat:
Ich weiß ja nich, wie du Betonkopf definierst, aber das ist doch einer der eine vorgefertigte Meinung hat und nichts neues mehr akzeptiert und sich nicht weiterentwickelt auch wenn es die Situation erfordert. Aber die Situation ändert sich immer wieder. Die Situatuaion des Sozialismus änderte sich in den Jahren in denen Stalin wirkte(1904 bis 1953) doch mehrmals drastisch. Also ein betonkopf hät das nich geschafft. Für mich ist Hitler ein betonkopf, aber weder Stalin noch Napoleon.
Dann habe ich dich falsch verstanden. Ich vermutete - und dein Beitrag erweckt ja auch ein wenig diesen Eindruck - daß du die revolutionäre Haltung der dogmatischen gegenüberstellst. Brecht hat das jedenfalls so in etwa gehandhabt. Mein Einwand dagegen ist, daß Dogmatismus ein unvermeidliches Element jeder Revolution ist. Ein Revolutionär, kann nicht nur wissen, er muß auch glauben. Ohne daß geht es nicht, und weil ich gerade das nicht kann, habe ich von mir vermutet, daß ich ein schlechter Revolutionär wäre.

Wenn du allerdings den Begriff anders verstehst, als es zunächst den Anschein hatte, und wenn du der Meinung bist, daß er gerade Stalin nicht trifft, dann fragt sich allerdings, warum dir das Brecht-Gedicht gefällt.
Zitat:
Im übrigen bist du wahrlich kein Betonkopf, wenn das stimmt, was über ihn gesagt wird, ich hab ihn ja nich so richtig kennengelernt, is Thorsten ein Betonkopf, also ein idealer Revolutionär
[/quote][/quote]Man soll die Toten ruhen lassen. Also nur so viel: Daß ein Revolutionär immer auch ein Dogmatiker sein muß, bedeutet nicht, daß jeder Dogmatiker gleich ein Revolutionär ist. Glauben kann man ja bekanntlich an alle möglichen Dinge.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:28 

Beiträge: 236
Geschrieben: 28.10.2006 21:27

Gut, jetzt weiß ich was du meinst.
Das Gedicht beschreibt doch sehr gut wie aus einen Revolutionär der auch dogmatisch ist ein auf eins versteifter Mann wird. So ist es doch bei Mao tse Tung gewesen, ein genialer Revolutionär war er ja, an den Kommunismus muss er sehr geglaubt haben, sonst hätte er gar nicht die schweren Zeiten ertragen können, siehe langer Marsch. Ja Mao glaubte an den Kommunismus, sicher mehr als an die Richtigkeit des Marxismus. Aber als dann mehr Aufbauarbeit gefordert war, mehr Zurückhaltung, eben nicht den Kommunismus in nur wenigen Jahren mit einigen machtvollen Aktionen erreichen, da hat er weiter gemacht wie in der revolutionären Phase, wo das ja durchaus gebraucht wurde. Nun gut Fehler macht jeder, aber trotz großer und wiederholter Misserfolge hielt er an seinen Ansichten und Vorhaben fest. Und deshalb ist er ein Betonkopf, erst die Lage nich verstehen und dann vor allem trotz Fehler und Probleme nichts ändern wollen.

Laut Brecht hat Stalin nicht gewusst wann Härte gefordtert ist und wann man aufhören muss, wann man das nicht mehr braucht um den Sozialismus zu festigen und zu schützen. Nach den Informationen die er hatte stimmte das ja auch. Vielleicht hat er die politische Realität der Vergangenheit nicht richtig eingeschätzt, dann ist natürlich die eben genannte konkrete Aussage falsch, aber der Gedanken ist richtig.
Damit das ein Revolutionär dogmatisch sein muss, hast du völlig recht. Es erfordert Mut, Opferbereitschaft und auch eine gewisse Kaltblütigkeit, wir machen uns nichts vor, eine Revolution ist fast immer blutig. Um das zu machen braucht man sowas wie Glauben.
Bei vielen einfacheren Gemütern und allen die unter besonderen Druck stehen bildet sich nebenbei auch ein Glaube, nicht nur an Ideologien, sondern auch besonderen Personen.

Zu den Dogmatikern, wenn sie handeln sind sie immer radikal und irgendwo revolutionär, entweder zum Guten oder zum Schlechten, und sie sehen nie Fehler ein oder eine veränderte Situation, sie bringen das meiste Leid über die Menschheit und dann meistens auch noch für nichts und wieder nichts, wie eben zum Beispiel Hitler.
Ich hätte, glaube ich, auch immer zweifel ob all dass was ich tue nich doch falsch ist, das ich es übertreibe. Ich wäre auch kein guter Revolutionär, momentan jedenfalls. Wer weiß, wenn die Armut in Deutschland größer wird, nun ja das Sein bestimmt das Bewusstsein und noch gehts mir und den Menschen die ich kenne, auch Menschen die von Hartz4 leben, noch zu "gut", als dass ich völlig sicher an Marx und den Sozialismus glaube.
Ist es auch bei dir so?
Solche, die erst durch die Situation radikalisiert werden und ansonsten eher offen und gemäßigt sind, die sind vielleicht gar nich so ungeeignet. Wäre doch schön, könnt ich der Sache wenigstens ein bisschen Nützen Jubelnder Stern


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:29 
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Geschrieben: 29.10.2006 11:14

Ich denke, Brecht hat die reale Lage auch gemessen an dem, was man damals wissen konnte, falsch eingeschätzt. Ich sehe das Problem bei ihm aber nicht darin, daß er etwa generell nicht zu urteilen vermochte, sondern darin, daß sein Denken nicht frei war von gewissen Dogmen.

Was Mao angeht: Es war ja noch viel schlimmer. Maos mangelnder Realismus, sein Dogmatismus haben China den Großen Sprung (in den Keller) beschert. Was sich daran anschloß, war allerdings nicht nur aus mangelnder Urteilskraft. Mao wurde nach der Katastrophe, in die seine voluntaristische Politik mündete, zurecht entmachtet. Um an der Macht zu bleiben, stürzte er das Land in die nächste Katastrophe: die Kulturrevolution. Das ist nicht bloß Dummheit, das ist persönliche Machtgier.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 17:43 
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Stalin-Lieder

Geschrieben: 24.08.2005 02:02

http://www.ddr-geschichte.de/Rubrik/Sta ... ieder.html

STALIN-KANTATE

Text: M. Injuschkin
Musik: A.W. Alexandrow

In Dörfern und in Städten, in Tälern und auf den Bergen,
wo frei über Gipfel der Adler sich schwingt,
|: von Stalin, dem weisen, dem eignen, geliebten,
ein herrliches Lied voll Begeist’rung erklingt. Neutral

Ein Lied, das ja so stürmisch wie Vögel im schnellen Fluge,
Tyrannen erzittern auf wankendem Thron.
|: Nicht Wachen, noch Grenzen es zwingen zum Schweigen,
nicht feindliche Ränke, nicht Spott und nicht Hohn. Neutral

Es fürchtet nicht die Kugel, nicht Gewalt oder Bedrückung,
es tönt bei der Arbeit, es braust in der Schlacht.
|: Dies Lied wird gesungen vom Rikscha und Kuli,
von Chinas Soldaten im Kampf, auf der Wacht. Neutral

In Dörfern und in Städten, in Tälern und auf den Bergen,
wo stolz über Wolken der Flieger sich schwingt,
|: von Stalin, dem weisen, dem eignen, geliebten,
das Volk dieses Lied mit Begeisterung singt. Neutral



LIED ÜBER STALIN

Text: M. Injuschkin
Musik: Ferencz Szabo
Deutscher Text: Erich Weinert

Es schwingt über Gipfel und Täler und Auen
mit Schwingen des Adlers ein herrliches Lied.
Das Lied über Stalin, dem alle vertrauen,
zu dem wir in Liebe und Freundschaft erglühn.

Wir lassen mit Stolz unser Sturmlied erklingen.
Wir führen zum Siege den Stalinschen Plan.
Wenn wir unser glückliches Leben besingen,
wir wissen, mit wem wir das Tagwerk getan.

Es schwingt über Gipfel und Täler und Auen,
wo Flieger sich grüßen in Wolken und Wind,
das Lied über Stalin, dem alle vertrauen,
dem alle wir treu und verantwortlich sind.



IM KREML IST NOCH LICHT

Erich Weinert

Wenn du die Augen schließt, und jedes Glied
und jede Faser deines Leibes ruht -
dein Herz bleibt wach; dein Herz wird niemals müd;
und auch im tiefsten Schlafe rauscht dein Blut.

Ich schau’ aus meinem Fenster in der Nacht;
zum nahen Kreml wend ich mein Gesicht.
Die Stadt hat alle Augen zugemacht.
Und nur im Kreml drüben ist noch Licht.

Und wieder schau’ ich weit nach Mitternacht
zum Kreml hin. Es schläft die ganze Welt.
Und Licht um Licht wird drüben ausgemacht.
Ein einz’ges Fenster nur ist noch erhellt.

Spät leg’ ich meine Feder aus der Hand,
als schon die Dämmrung aus den Wolken bricht.
Ich schau’ zum Kreml. Ruhig schläft das Land.
Sein Herz blieb wach. Im Kreml ist noch Licht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:12 
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Beiträge: 24
Geschrieben: 22.01.2006 18:21 Max

Gibts' die Lieder auch zum Anhören? Als mp3?
Kennst du auch das Lied: "Stalin, Freund, Genosse" ?
Das hab ich als mp3. Es gefällt mir gut

UdSSR

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:13 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 23.01.2006 18:28 gewe


IM KREML BRENNT NOCH LICHT

Origialtext: Majakowski

Richtig? Wink

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»Ein Mensch wird nicht kleiner, auch wenn man ihn um einen Kopf kürzer macht.«

Julius Fucik, ermordet von den Nazis am 08.September 1943


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:13 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 29.01.2006 00:14

Zitat:
IM KREML BRENNT NOCH LICHT
Origialtext: Majakowski
Richtig? [25]

Schwitzbad-Majakowski? Sicher?

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:14 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 29.01.2006 09:30 gewe

Zitat:
IM KREML BRENNT NOCH LICHT
Origialtext: Majakowski
Richtig? [25]

Zitat:
Schwitzbad-Majakowski? Sicher?


Wir wurden in der Schule in Deutsch, Thema Literatur mit Majakowski vertraut gemacht. Unser Lehrer hatte ein Gedicht vorgelesen, wo mir die Textzeile "Im Kreml ..." im Gedächstnis erhalten geblieben ist. Wir fanden es aber als Schüler etwas überzogen. :-)

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:15 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 29.01.2006 09:59 gewe

Beim Googeln finde ich aber nur:

"...Erich Weinert, die dieser 1938 in der Emigration in der Sowjetunion schrieb."

Bei Wikipedia findet sich u.a.:

"Euer Traum

im Hirn ist verweichlicht bereits,
wie ein fetter Lakai auf dem speckigen Sofa, bis ich
ihn erst einmal mit dem blutigen Fetzen des Herzens gereizt
und mich sattgelacht, arrogant und bissig.

In meiner Seele fand sich von grauen Haaren kein Schimmer,
keine Greisenzärtlichkeit fand sich!
Da schreit' ich: Es donnert die kraftvolle Stimme.
Und ich bin schön
und bin zweiundzwanzig.

... Seine Sprache ist eine Sprache der Straße, und er entzaubert die Illusion einer idealistischen und romantischen Poesie mit seinen intensiven, provokanten Tönen.... Er zieht wieder nach Moskau, textet und entwirft satirisch-agitierende Plakate. ... ist er bei weitem nicht unumstritten ... das proletarische Publikum hingegen hatte Probleme mit der modernen futuristischen Struktur des Stückes... Sein Aktivismus als propagandistischer Agitator findet bei Zeitgenossen und auch engen Freunden ... wenig Verständnis und manchmal Missbilligung."

Da scheint es einen neuzeitlichen Nahmer zu geben. Wink

Aus der Liste seiner Werke kann ich keinen Hinweis auf "Im Kreml ..."
finden. Entweder mein Deutschlehrer oder mein Gedächtnis? Nun gut über Tote soll man nicht schlecht sprechen ... also wars mein Gedächtnis und das Fragezeichen war berechtigt gesetzt. Wink

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:16 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 29.01.2006 10:33


Zitat:
... Seine Sprache ist eine Sprache der Straße
Das ist wieder typisch Wikipedia. Erich Weinert ist zu Lebzeiten von allen möglichen Idioten vorgehalten worden, daß seine Sprache zu unproletarisch sei. Zu elegante Verse, zu ausgesuchte Wörter etc. Wollte man Weinert mit expressionistischen Dichtern vergleichen, wäre es schwer, ihn näher als diese an der Gosse zu finden. Aber richtig, das Wiki-Weltbild muß stimmen: Was ein echter Kommunist ist, der muß Dreck unter den Fingernägeln haben, aufs Papier rülpsen und sein aktiver Sprachschatz darf die 500 Wörter nicht überschreiten.

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:33 
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Beiträge: 4023
Geschrieben: 29.01.2006 10:36 Woschod

Zitat:
Was ein echter Kommunist ist, der muß Dreck unter den Fingernägeln haben, aufs Papier rülpsen und sein aktiver Sprachschatz darf die 500 Wörter nicht überschreiten.


Denkst Du da an jemanden bestimmtest?

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:33 

Beiträge: 2008
Geschrieben: 29.01.2006 10:48 gewe

Zitat:
... Seine Sprache ist eine Sprache der Straße


Zitat:
Das ist wieder typisch Wikipedia. Erich Weinert ist zu Lebzeiten von allen möglichen Idioten vorgehalten worden, daß seine Sprache zu unproletarisch sei. Zu elegante Verse, zu ausgesuchte Wörter etc. ...


Sorry mein undeutlicher Ausdruck. Der Vorwurf in Wikepedia galt Majakowski.

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:34 
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Beiträge: 2947
Geschrieben: 29.01.2006 11:03

Ach, na gegen Majakowski kann man das schon mal sagen.
Tut nichts, Wikipedia wird verbrannt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zu Liedern und Gedichten über Stalin
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:35 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 29.01.2006 13:49

Nein, ich zitiere nur Lessing.

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:36 
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Geschrieben: 29.01.2006 13:51 Woschod

Zitat:
Damit schließt Du Dich Torstens Forderung an. hm...
Ich schlage vor, wir verbrennen nur den politischen Teil.
[/QUOTE]


Ich würde sagen wir häcken Wikipedia, schreiben es richtig um und setzen es dann Read Only.



Verfassungsschutz, Polizei, etc: Das war ein Scherz!

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:37 
Literat

Beiträge: 2947
Geschrieben: 29.01.2006 13:53

Wer mir mal beim Nachdenken über Wikipedia zuhören will, der tue das hier:

http://61219.forum.onetwomax.de/topic=101479092036

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:38 
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ANFANG NEUER FADEN

Brecht über Stalin

Geschrieben: 11.01.2005 03:44 Woschod


„Den Unterdrückten von fünf Erdteilen, denen, die sich schon befreit haben, und allen, die für den Weltfrieden kämpfen, muss der Herzschlag gestockt haben, als sie hörten, Stalin ist tot. Er war die Verkörperung ihrer Hoffnung. Aber die geistigen und materiellen Waffen, die er herstellte, sind da, und da ist die Lehre, neue herzustellen."

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BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2007, 20:39 

Beiträge: 46
Geschrieben: 11.01.2005 10:06 Anonym

Brecht hat Werke von hoher Meisterschaft, von hohem ideologischen und künstlerischen Inhalt geschaffen
Er war einer der aktivsten Organisatoren der Umformung des Bewußtseins der Menschen im Geiste des Sozialismus.
Er stand in vorderster Klassenschlachtlinie im Kampf für die klassenlose kommunistische Gesellschaft.

Er war im besten stalinschen Sinne "Ingenieur der menschlichen Seele".
Er gab die Form, Stalin den Inhalt.


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